WNBL-Rückblick: Ausrufezeichen im TOP4-Kampf22. Februar 2016

Nach dem zweiten Hauptrunden- bzw. Play-Down-Spieltag spitzt sich das Geschehen weiter zu. Während im Norden noch vier Teams um den TOP4-Einzug spielen, ist im Süden endgültig ein Dreikampf daraus geworden. In den Play-Downs stehen drei von vier Relegtionsteilnehmern endgültig fest.

Hauptrunde Nord
TG Neuss Junior Tigers – TuS Lichterfelde 70:61 (37:30)
Team Mittelhessen – SV Halle Junior-Lions 58:64 (33:31)
Herner TC – Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel 50:62 (21:30)

1. SV Halle Junior Lions 5/1; 2. Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel 4/2; 3. TG Neuss Junior Tigers 4/2; 4. Herner TC 4/2; 5. TuS Lichterfelde 1/5; 6. Team Mittelhessen 0/6.

Ein packender Kampf entwickelte sich in Neuss, wo die gastgebenden Tigers über das gesamte Spiel hinweg einen allerdings zumeist knappen Vorsprung behaupteten und damit im TOP4-Rennen blieben. Die Gäste konnten sich auf die sehr starke Nyara Sabally (27 Punkte) verlassen, die allerdings von außen zu wenig Unterstützung erhielt. Für Neuss trafen Ayla Faber (20), Karolin Tzokov (16) und Lea Brückner (10) am besten. Mit einer super Einstellung trat das Team Mittelhessen gegen den hohen Favoriten SV Halle Junior-Lions an. Trotz der Chancenlosigkeit auf das Erreichen des TOP4 setzte man die Gäste enorm unter Druck und hatte bis zum Ende des Spiels die Möglichkeit eine große Überraschung zu landen. Hanna Reeh (16), Paula Kohl (14) und Anja Oehm (12) warfen alles in die Waagschale, aber die Gäste mit den erstligaerfahrenen Laura Schinkel (20), Celina Kühne (12), Lena Büschel (10) und Janina Schinkel (10) hatten längeren Atem.

Dämpfer für den Titelverteidiger. Der Herner TC musste sich einer enorm tiefen und homogenen Gastmannschaft beugen. Das Spiel ging nach einer 21:20-Führung bis zum Seitenwechsel verloren, auch wenn der HTC alles daran setzte, noch einmal an die Girls Baskets heranzukommen. Doch die körperliche Überlegenheit von Nina Rosemeyer (18), Aneliya Draganova (12) & Co. war letztlich zu viel für das mit einer hohen Foulbelastung kämpfende Herne um Jenny Strozyk (19) und Seraphina Asuamah-Kofoh (12, Foto unten Niels Veith).

Hauptrunde Süd
Dragons Rhöndorf – DJK Brose Bamberg 73:58 (36:28)
SG Weiterstadt-Kronberg – Main Sharks 54:55 (33:21)
BSG Basket Ludwigsburg – TS Jahn München 50:79 (23:42)

1. Dragons Rhöndorf 5/1; 2. TS Jahn München 4/2; 3. DJK Brose Bamberg 4/2; 4. Main Sharks 2/4;  5. SG Weiterstadt/Kronberg 2/4; 6. BSG Basket Ludwigsburg 1/5.

WNBL2016Asuamah-KofohvsGBBW-300breitMit die beste Saisonleistung brachte der Spitzenreiter gegen Bamberg aufs Parkett. Dabei nutzte man immer wieder erfolgreich die körperliche Überlegenheit unter den Körben, allerdings mit einer großen Homogenität, die sich schon daran zeigt, dass elf von zwölf Spielerinnen zu Punkten kamen. Jedes einzelne Viertel gewannen die Dragons, die Mitte des dritten Spielabschnitts eine schwächere Phase zu überstehen hatten (43:41), ehe der souveräne Sieg nach Hause gebracht wurde. Antonia deMuirier (17, Foto oben), Elif Agirdogan (12), Svea Carstens (10) und Jessika Schiffer (10) waren beim Sieger am erfolgreichsten, bei Bamberg trafen Anika Hartmann (19), Julia Förner (12) und Isabell Goller (10) am besten.

Die SG Weiterstadt-Kronberg (Melissa Kolb 16, Kaya Schicktanz 13) hatte das Spiel gegen die Main Sharks lange Zeit scheinbar sicher im Griff, ließ am Ende aber den letzten Siegeswillen fehlen. Genau den hatten die Würzburgerinnen (Marja Wucherer 17, Sophie Pascu 12, Paulina Werner 12) und freuten sich über den knappen Erfolg. Gut gerüstet in den Spitzenkampf mit Rhöndorf am kommenden Wochenende geht der derzeit bärenstarke TS Jahn München. Ohne Probleme siegten Leonie Fiebich (19), Johanna Häckel (13) und Emily Bessoir (11) bei den momentan völlig außer Tritt geratenen Ludwigsburgerinnen (Lea Buntic 11, Michaela Kucera, 11).

Play-Downs Nord
OSC Junior Panthers – BasketBallTeam Göttingen 78:53 (33:27)
Slammers PEAK Girls Hürth/Bonn – Metropolitan Baskets Hamburg 53:49 (28:26)
TSV Hagen 1860 – SG ALBA/BG 2000 Berlin 54:66 (26:33)

1. OSC Junior Panthers 5/1; 2. Slammers PEAK Girls Hürth/Bonn 5/1; 3. SG ALBA/BG 2000 Berlin 4/2; 4. BasketBallTeam Göttingen 3/3; 5. Metropolitan Baskets Hamburg 1/5; 6. TSV Hagen 1860 0/6.

Vorne weg marschieren die OSC Junior Panthers (Emma Eichmeyer 29, Kira Dölle 21, Danelle Arigbabu 13) nach ihrem überraschend deutlichen Erfolg gegen das BasketBallTeam Göttingen (Lea Nguyen Manh 20, Lilly Schlüter 10). Gleichauf bleiben allerdings die Slammers PEAK Girls Hürth/Bonn mit ihrem vierten Erfolg in Serie. Die teaminterne Ausgeglichenheit beim mühsamen Sieg gegen die Metropolitan Baskets Hamburg (Benita Neumann 20, Muska Saidi 10) war so groß, dass niemand beim Sieger zweistellig punktete. Endgültig in die Relegation muss der TSV Hagen 1860 (Kim Franze 15, Caterina Schneider 15) nach dem 54:66 gegen die SG ALBA/BG 2000 Berlin (Leyla Öztürk 18).

Play-Downs-Süd
USC Freiburg – ChemCats Chemnitz 51:52 (25:25)
Basket-Girls Rhein-Neckar – TSV 1861 Nördlingen 37:96 (22:48)
Rhein-Main Baskets – SG Rosenheim/Wasserburg 86:54 (45:30

1. TSV 1861 Nördlingen 5/1; 2. ChemCats Chemnitz 5/1; 3. USC Freiburg 4/2; 4. Rhein-Main Baskets 4/2; 5. SG Rosenheim/Wasserburg 0/6; 6. Basket-Girls Rhein-Neckar 0/6.

Das “Spitzenspiel” zwischen dem USC Freiburg und den ChemCats entschieden die Gäste (Elea Gaba 22, Marlene Reimann 15) hauchdünn für sich. Der USC (Hiltrud Cordes 12) hielt kräftig dagegen, hatte das Glück aber nicht auf seiner Seite. Die Basket-Girls Rhein-Neckar müssen nach der Niederlage gegen Nördlingen (Luisa Geiselsöder 31, Constanze Ehrmeier 16, Pauline Aumann 11, Katharina Schenk 10) ebenso in die Relegation wie die SG Rosenheim/Wasserburg (Pauline Huber 22, Sophie Perner 17) nach dem 54:86 bei den Rhein-Main Baskets (Marla Ruf 21, Monika Wotzlaw 15, Julin Sonntag 12).

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