WNBL-Vorbericht: SG Royals Südwest – DJK Brose Bamberg15. Februar 2018

„Hallo Achtelfinale, da sind wir“ heißt es bei den U18-Mädchen der DJK Brose Bamberg. Die Mannschaft von Ulf Schabacker und Konstantin Hammerl reist am kommenden Sonntag zum ersten Playoff-Spiel zu den SG Royals Südwest. Jump der Partie ist um 14 Uhr in Saarlouis.

Mit dem Sieg gegen das Team Mittelhessen am letzten Hauptrundenspieltag haben sich die Youngsters bravourös und verdient an die Tabellenspitze ihrer Spielgruppe Mitte gesetzt und beschenkten sich damit quasi selbst. Denn bei einer Niederlage wäre man nur Vierter in der Spielgruppe Mitte gewesen und wäre damit auf den Tabellenersten in der Spielgruppe Süd getroffen. Die Tabellenführung beschert Julia Förner und Co. daher nun ein vermeintlich leichteres Los im Achtelfinale um die deutsche Meisterschaft: Als Tabellenerster trifft man auf den Tabellenvierten des Südens, die SG Royals Südwest, die als U18-Vertretung des Erstligisten TV Saarlouis Royals in der WNBL antreten.

Die Mannschaft der Coaches Rouven Behnke und Gabriela Chnapkova schloss die Hauptrunde mit sechs Siegen und vier Niederlagen ab. Zuletzt besiegte man die BSG Basket Ludwigsburg überzeugend mit 85:64 und sicherte sich damit die Teilnahme an den Playoffs. Spielbestimmend waren dabei besonders Maja Ensch (20 Punkte), Anne Simon (23 Punkte) und Helena Eckerle (11 Punkte). Simon und Eckerle gehören bereits dem Erstliga-Kader der TV Saarlouis Royals an und sammeln hier erste Erfahrungen im Profibereich – ein Konzept, welches auch bei der DJK Brose Bamberg Erfolg hat: Neben Julia Förner gehören auch Magdalena Landwehr und Alina Hartmann zum Zweitliga-Kader der Bambergerinnen.

Aber auch der obligatorische Blick auf den Teamvergleich verrät: So unähnlich sind sich die beiden Mannschaften auch auf dem Feld nicht.  Sowohl bei den Zwei-Punkt- als auch bei den Drei-Punkt-Würfen verwandeln beide Teams rund 40 bzw. 27 % ihrer Versuche, auch in Sachen Steals begegnen sich die Mädchen auf Augenhöhe. Von Vorteil für die Bambergerinnen können allerdings die Rebound- und die Assiststärke werden, denn hier ist die DJK Brose Bamberg den „Königlichen“ aus dem Saarland zumindest auf dem Papier überlegen.

Ein Team-Win soll sich also für die ehrgeizige Girlpower-Mannschaft aus Oberfranken einstellen, die mit dem ersten Erfolg in der Serie gegen die SG Royals Südwest einen weiteren wichtigen Schritt machen kann. Auf welchen Kader die DJK Brose Bamberg letztlich trifft, bleibt allerdings abzuwarten. Denn am Sonntag bestreiten die TV Saarlouis Royals fast zeitgleich ihre Erstligapartie gegen die Fireballs aus Bad Aibling, was sich sicherlich auf den Einsatz der ein oder anderen Spielerin auswirken wird.

(Bericht DJK Brose Bamberg, Lina Ahlf)

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