VTG Supercup 2020

Auch in den Jahren 2020 und 2021 wird eines der traditionsreichsten Turniere Europas den Namen VTG Supercup tragen. VTG verlängerte jetzt das Naming Right für diesen Zeitraum.

„Wir freuen uns sehr über die Verlängerung unserer Partnerschaft mit dem DBB um weitere zwei Jahre und darüber, dass der VTG Supercup auch 2020 und 2021 in Hamburg ausgetragen wird. Eine Bereicherung für die als ´Global Active City´ ausgezeichnete Sportstadt Hamburg und eine wunderbare Gelegenheit, den Basketballsport noch populärer zu machen. Gerade das verbindende Element des Sports und seine starken Vorbilder, die für Teamgeist und Fair-Play stehen, fördern unser gesellschaftliches Miteinander. Wir als VTG freuen uns, hierbei unterstützen zu können – mit dem VTG Supercup, wie auch mit unserem Engagement bei dem Basketball-Erstligisten Hamburg Towers. Vor uns liegt ein spannendes Turnier, das eine hervorragende Vorbereitung auf die Ende Juni anstehenden Qualifikationsrunden für die Olympischen Spiele sein wird“, so Dr. Heiko Fischer, Vorsitzender des Vorstands der VTG Aktiengesellschaft.

„Schon zum dritten Mal trägt unser traditionsreiches und beliebtes Turnier nun den Namen VTG Supercup. Ich freue mich über die tolle Partnerschaft mit VTG und bin sehr dankbar für das Engagement im Basketball. In Hamburg werden wir sicher wieder sehr attraktive Spiele erleben, die kurz vor der Olympia-Qualifikation für alle vier starken Teams eine große Bedeutung haben“, sagt DBB-Präsident Ingo Weiss.

Der VTG Supercup findet in diesem Jahr am 13./14. Juni 2020 zum fünften Mal in der edel-optics.de Arena in Hamburg-Wilhelmsburg statt (live und kostenlos für alle bei MagentaSport). Bei der 32. Auflage des traditionsreichen Turnieres des Deutschen Basketball Bundes (DBB) für Herren-Nationalmannschaften nehmen neben der deutschen Mannschaft auch Neuseeland, Polen und die Tschechische Republik teil. Wegen der Enge des Terminkalenders kurz vor der Olympia-Qualifikation wird der VTG Supercup wie schon mehrfach zuvor als Zwei-Tages-Turnier ausgetragen. Am Samstag, 13. Juni 2020, werden die beiden Halbfinals ausgetragen, am Sonntag, 14. Juni 2020, gibt es das Spiel um Platz drei sowie das Finale. Die DBB-Auswahl wird am Sonntag in jedem Fall das zweite Spiel bestreiten, unabhängig davon, ob es sich um das Finale oder um das Spiel um Platz drei handelt. Bisher hat Deutschland (Foto Maxi Kleber) den VTG Supercup fünfmal gewonnen (2004, 2012, 2014, 2015, 2019).

Hamburgs Sportsenator Andy Grote: „Von Supercup, Hamburg Towers und Junior NBA über Rollstuhlbasketball der BG Baskets bis zum 3×3 Basketball Challenger: Basketball gehört fest zur Sport-DNA der Active City! Die Begeisterung der Hamburgerinnen und Hamburger, Spiele zu besuchen und selbst unterm Korb aktiv zu werden, geht dabei Hand in Hand. Daher freuen wir uns als Stadt einmal mehr auf dieses Top-Event des Deutschen Basketball Bunds. Für alle Basketball-Fans wird der Auftritt von NBA-Star Dennis Schröder und seinen deutschen Teamkollegen gegen internationale Top-Teams im Vorfeld von Olympia ein besonderes Highlight dieses Sportjahres.“

„Es ist immer wieder schön, mit der Nationalmannschaft nach Hamburg zu kommen. Eine sehr gute Organisation, ein begeisterungsfähiges Publikum und die weltoffene Stadt Hamburg, da kann man sich nur wohlfühlen. Ich bin sicher, dass wir mit dem VTG Supercup die optimale Vorbereitung für unseren Olympia-Traum bekommen“, blickt der für den Leistungssport zuständige DBB-Vizepräsident Armin Andres auf das Turnier voraus.

„Der VTG Supercup 2020 ist ein ganz wichtiger Bestandteil unserer Vorbereitung auf dem Weg zur Olympia-Qualifikation, die ja kurz später stattfindet. Mit dem WM-Sechsten Tschechien, dem WM-Achten Polen und WM-Teilnehmer Neuseeland haben wir starke und attraktive Gegner, die uns eine gute Standortbestimmung geben werden. Wir freuen uns auf die tolle Atmosphäre in der edel-optics.de Arena in Hamburg “, meint Bundestrainer Henrik Rödl.

Für Deutschland (re. Moritz Wagner) war der FIBA World Cup 2019 in China eine große Enttäuschung. Mit (zu) vielen Vorschusslorbeeren war man nach Asien gereist, um bereits im zweiten Vorrundenspiel alle Hoffnungen auf ein gutes Resultat begraben zu müssen. Im ersten Spiel traf die DBB-Auswahl auf den späteren WM-Dritten Frankreich. Den miserablen Start (0:14 nach sieben Minuten) konnten die Deutschen nicht mehr wettmachen, sie unterlagen mit 74:78. Im zweiten Spiel gegen Außenseiter Dominikanische Republik wurde das DBB-Team brutal auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt: 68:70. Damit war klar, dass nur noch um die Plätze 17-32 gespielt wurde. Trotz der großen Frustration muss man der Mannschaft rückblickend hoch anrechnen, dass sie die folgenden drei Partien gegen Jordanien (96:62), Senegal (89:78) und Kanada (82:76) für sich entschied und sich damit einen Platz in der Olympia-Qualifikation sicherte.

Dennis Schröder (Oklahoma City Thunder, 19,6) war der beste Werfer auf deutscher Seite, ihm folgten Johannes Voigtmann (ZSKA Moskau, 11,4) und Maximilian Kleber (Dallas Mavericks, 11,2). Die meisten Rebounds schnappte sich Daniel Theis (Boston Celtics, 6) vor Voigtmann (5,4) und Schröder (4,6). Seine starke „Allround“-Bilanz komplettierte Schröder mit durchschnittlich 9,4 Assists (Maodo Lo – FC Bayern München, 3,2 / Voigtmann 2,8). Deutschland spielt die Olympia-Qualifikation in Split zunächst gegen Mexiko und Russland (andere Gruppe Kroatien, Brasilien und Tunesien).

 


Das DBB-World Cup-Team 2019

Die Polen kommen als Achter des FIBA World Cup in China wieder nach Hamburg zurück. Das hätte dem Team von Headcoach Mike Taylor, der auch die Hamburg Towers in der BBL coacht und somit ein Heimspiel hat, wohl kaum einer zugetraut. Drei Siege in der Vorrunde (80:69 gegen Venezuela, 79:76 gegen China, 80:63 gegen die Elfenbeinküste) legten den Grundstein für den großen Erfolg. So „genügte“ ein 79:74-Erfolg in der zweiten Runde gegen Russland, um das Viertelfinale zu erreichen. Das 65:91 gegen den späteren Zweiten Argentinien spielte dann keine Rolle mehr. Spanien war eine Nummer zu groß (78:90) und nach dem 84:94 gegen die Tschechische Republik hatten die polnischen Spieler im Spiel um Platz sieben noch einmal ein persönliches Highlight. Es ging überraschend gegen die USA, die sich schließlich mit 87:74 durchsetzten.

Beste Werfer der Polen in China waren Adam Waczynski (Unicaja Malaga, 13,9), Mateusz Ponitka (Zenit St. Petersburg, 13,5) und AJ Slaughter (Real Betis Sevilla, 13,3). Als beste Rebounder zeichneten sich Ponitka (6,8), Adam Hrycaniuk (Zielona Gora, 4,8) und Damian Kulig (Torun, 4,6) aus, die meisten Assists verteilten Slaughter (4,8), Waczynski (2,8) und Lukasz Koszarek (Zielona Gora, 2,5). Die Polen spielen ihre sehr schwierige Olympia-Qualifikation im litauischen Kaunas und treffen dort zunächst auf Slowenien und Angola (andere Gruppe Litauen, Korea und Venezuela).

Noch besser als die Polen machten es die Tschechen (Foto Satoransky) beim FIBA World Cup. Sie wurden sogar Sechster und zeigten wirklich starke Vorstellungen. Es begann mit einer klaren 67:88-Niederlage gegen die USA, ehe sich das 89:76 gegen Japan und das überraschend deutliche 91:76 gegen die Türkei anschlossen. Mit dem 93:71 gegen Brasilien zum Auftakt der zweiten Runde stand man im Viertelfinale, das konnte auch das 77:84 gegen die Griechen nicht verhindern. Zu stark war dann Australien, das mit einem 82:70 ins Halbfinale einzog. Mit dem 94:84 erreichten die Tschechen das Spiel um Platz fünf, in dem sie den frustrierten Serben mit 81:90 unterlagen.

NBA-Profi Tomas Satoransky (Chicago Bulls, 15,5) führte sein Team bei den Punkten an, gefolgt von Jaromir Bohacik (Nymburk, 15,3) sowie Patrik Auda (Boulazac Basket Dordogne, 11,4) und Vojtěch Hruban (Nymburk, 11,4). Die meisten abprallenden Bälle sicherte sich Oleg Balvoin (Bilbao, 8,4) vor Satoransky (5,6) und Hruban (4,5). Beste Passgeber waren Satoransky (8,5), Bohacik (2,4) und Blake Schilb (Chalons-Reims, 2,3). In der Olympia-Qualifikation treffen die Tschechen im kanadischen Victoria in der ersten Gruppe auf Uruguay und die Türkei (andere Gruppe Kanada, China, Griechenland). Ebenfalls keine leichte Aufgabe!

Auf dem Weg nach Belgrad, wo für das Team vom anderen Ende der Welt die Olympia-Qualifikation gespielt wird, macht Neuseeland Station beim VTG Supercup in Hamburg. Die Neuseeländer landeten beim FIBA World Cup einen Platz hinter der Deutschen auf Rang 19, ließen aber bei einigen Spielen durchaus aufhorchen. Nur knapp unterlagen sie in der Vorrunde den favorisierten Brasilianern (94:102) sowie Griechenland (97:103), setzten sich aber gegen Montenegro durch (93:83). Zwei Siege folgten in der Runde um die Plätze 17-32. 111:82 gegen Japan und 102:101 gegen die Türkei lauteten die Resultate.

Corey Webster (Zhejiang Lions, 22,8) war Neuseelands bester Werfer, vor den beiden in Deutschland bestens bekannten Isaac Fotu (Treviso, 18,4) und Tai Webster (Galatasaray Istanbul, 13,4). Bei den Rebounds lag der ehemalige Ulmer Fotu vorne (6), dann Thomas Abercrombie (New Zealand Brakers, 5,6) und Robert Loe (New Zealand Brakers, 4,8). Corey Webster verteilte die meisten Assists (5,6 / Shea Ili – Melbourne United 5 / T. Webster 4,8). In der Olympiaqualifikation sind die Neuseeländer bereits in der Vorrunde mit der Dominikanischen Republik und Serbien Außenseiter (andere Gruppe Puerto Rico, Italien, Senegal).


Spielplan VTG Supercup (live und kostenlos für alle bei MagentaSport):

Samstag, 13. Juni 2020
17.30 Uhr: Polen – Tschechische Republik
20.00 Uhr: Deutschland – Neuseeland
So., 14. Juni 2020
15.30 Uhr: Neuseeland – Polen/Tsch. Republik
18.00 Uhr: Deutschland – Polen/Tschech. Republik

 

Informationen zum Vorverkauf

Es gibt wieder Turnierkarten in allen Kategorien, das Kontingent ist begrenzt.

Tickets für den VTG Supercup 2020 gibt es online http://www.basketball-bund.de/tickets
Telefonisch: 01806 997724 (0,20 € / Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 € / Anruf aus den Mobilfunknetzen), sowie an allen bekannten CTS Eventim VVK-Stellen.

Ticketpreise VTG Supercup 13.-14. Juni 2020

Tageskarten:
VIP-Ticket = 175,00 €
PK 1 = 55,00 €
PK 2 = 45,00 €     PK 2 ermäßigt = 41,50 €
PK 3 = 32,50 €      PK 3 ermäßigt = 28,50 €
PK 4 = 22,50 €      PK 4 ermäßigt = 18,50 €
Rollstuhlfahrer = 22,50 € (inkl. Begleitperson)

Turnierkarten:
PK 1 = 88,00 €
PK 2 = 72,00 €     PK2 ermäßigt = 66,00 €
PK 3 = 52,00 €     PK 3 ermäßigt = 45,50 €
PK 4 = 36,00 €     PK 4 ermäßigt = 29,50 €
Für Turnierkarten gibt es nur ein begrenztes Kontingent.