WNBL-Rückblick: Viele knappe Ergebnisse zum Hauptrundenfinale4. Februar 2019

Es ist angerichtet in der WNBL: Nach dem letzten Hauptrundenspieltag stehen die Play-Off- und die Relegationsteilnehmer fest und es kann dann in zwei Wochen weitergehen mit der entscheidenden Saisonphase. Hier noch einmal unsere Zusammenfassung des Geschehens in den vier Gruppen:

Gruppe Nordwest
OSC Junior Panthers (3/5) – RheinStars Ladies Hürth (2/6): 74:67 (42:34)
Herner TC (7/1) – Metropol Girls (4/4): 84:66 (39:35)

Das echte Finale um die Play-Off-Teilnahme entschieden die Gastgeberinnen in Osnabrück für sich. Grund dafür war die überragende und nie in den Griff zu bekommende Frieda Bühner (Foto ganz unten, 28/17 Reb./EFF 44), die zudem in Tessa Strompen (17) und Malea Sprehe (10) gute Unterstützung bekam. Bei den nie aufsteckenden Gästen, die einen zwischenzeitlichen 19-Punkte-Rückstand im Schlussabschnitt noch deutlich verkürzten, punkteten Greta Mengelkamp (17) und Danguole Pupkeviciute (15) zweistellig. Bittere Pille für die Metropol Girls, die nicht nur zum vierten Mal in Folge unterlagen, sondern damit auch Platz zwei in der Gruppe Nordwest an die spielfreien TG Neuss Junior Tigers abgeben mussten. Bis zur Pause war die Partie völlig ausgeglichen, ehe einmal mehr Sarah Polleros (26/14 Reb./EFF 35) und Laura Zolper (25/EFF 31) den Unterschied machten (Liz Unselt 12). Bei den Metropol Girls konnten Amelie Kröner (20/12 Reb.), Lilly Kaprolat (19) , Lilit Stahlhut (11) und Co. die Niederlage nicht verhindern.

Gruppe Nordost
TuS Lichterfelde (8/2) – Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel (4/6): 60:40 (34:19)
ALBA BERLIN (6/4) – SV Halle Junior-Lions (2/8): 81:43 (45:20)
Junior Hurricanes (4/6) – ChemCats Chemnitz (6/4): 70:69 (36:42)

Noch einmal eine gute Vorstellung zeigte Gruppenprimus TuSLi vor den Play-Offs. Auch ohne einige wichtige Spielerinnen beherrschten Helen Spaine (21) und ihre Teamkolleginnen den Gegner (Foto re. Julina Meinhart), der ebenfalls nicht vollzählig angetreten war, spätestens im zweiten Viertel nach Belieben. Bei den Gästen erzielten Rebecca Lagerpusch (21/12 Reb./EFF 26) und Franka Wittenberg (12/11 Reb.) die meisten Punkte. Sein freundliches Gesicht zeigte ALBA BERLIN mit dem souveränen Heimerfolg gegen Halle. Victoria Poros (17), Leyla Öztürk (15//EFF 25) und Clara Wilke (10) ließen dem Gegner um Vanessa Herrmann (13/11 Reb.) nicht den Hauch einer Chance. Extrem spannend ging es in Scheeßel zu, wo die überragende Tuba Poyraz (30/EFF 34) mit einem Freiwurftreffer 16 Sekunden vor dem Ende alles klar machte. Auch Sina Friedrich (13), Bente Lademacher (11) und Louisa Moritz (10) überzeugten beim glücklichen Sieger, während Lilli Frölich (15), Meike Ludwig (15), Anabel Neuber-Valdez (13) und Anica Bertram (11) die meisten Punkte für die stark gestarteten ChemCats (22:10 nach dem ersten Viertel) erzielten .

Gruppe Mitte
DJK Don Bosco Bamberg (7/3) – Dragons Rhöndorf (7/3): 56:63 (36:37)
Team Mittelhessen (7/3) – Rhein-Main Baskets (7/3): 90:57 (49:36)
Main Sharks (1/8) – Team Südhessen (1/9): 57:72 (29:37)

Was für ein Finale! Die Gruppe Mitte wurde in einem seltenen Vierervergleich entschieden, in dem dann auch noch alle vier Teams jeweils drei Siege und drei Niederlagen zu verzeichnen hatten. So landete Bamberg vor Rhöndorf, dem Team Mittelhessen und den Rhein-Main Baskets. In einem umkämpften Spiel, in dem beide Teams auf wichtige Spielerinnen verzichten mussten, setzten sich die Dragons aus Rhöndorf in Bamberg durch. Emilia Tenbrock (Foto oben, 20/10 Reb./EFF 25) und Marija Gontsarova (13) machten letztlich den Unterschied, auch Linda Brückner (11) und Nika Carstens (10) punkteten beim Sieger zweistellig. Für Bamberg, das sich trotz des Fehlens von Magdalena Landwehr die Reboundbilanz sicherte (48:43), trafen Kim Siebert (21) und Anna Hübschmann (11) am besten. Mit drei deftigen Schlappen beenden die Rhein-Main Baskets die Hauptrunde. Paula Süssman (14), Jule Seegräber (12), Sari Cornelius (11) & Co. hatten nach dem knappen ersten Viertel (20:24) nichts mehr zuzusetzen. Beim Team Mittelhessen wirkte erstmals in dieser Saison Marie Reichert mit, die auch gleich ein wichtiger Faktor war (14/10 Reb). Luzie Hegele (21), Lisa Kiefer (13/13 Reb.), Lisa Bonacker (12) und Hannah Hartmann (10) sorgten für ein sehr ausgeglichenes Auftreten der Gastgeberinnen. Riesenfreude beim Team Südhessen, das sich endlich den ersten Saisonsieg sicherte. Im dritten Viertel (24:7) entschieden die Gäste um Malin Beuck (19/11 Reb.), Marie Kleinert (19/11 Reb.), Frances Strößenreuther (15/EFF 26) und Smilla Bürklin (14) die wichtige Partie und den direkten Vergleich für sich. Bei den Main Sharks war die Gegenwehr von Antonia Fuchsbauer (13) und Lina Vogt (10) zu wenig.

Gruppe Süd
Pfalz Towers (2/8) – SG Royals Südwest (4/6): 70:68 (33:32) n.V.
Basket-Girls Rhein-Neckar (3/7) – BSG Basket Ludwigsburg (4/6): 60:66 (28:37)
TS Jahn München (10/0) – USC Freiburg (7/3): 55:50 (37:24)

Sieg für die BSG Basket Ludwigburg im entscheidenden Spiel um die Play-Off-Teilnahme beim direkten Konkurrenten Basket-Girls Rhein-Neckar. Die Gastgeberinnen um Lise Theresa Spatzier (18/12 Reb.) und Marie Klähn (16) hatten mit enormen Aufwand einen deutlichen Rückstand ausgeglichen (58:58, 1´02) und waren auch beim 60:61 31 Sekunden vor dem Ende noch ganz nah dran am Gegner, der dann das bessere Ende für sich hatte. Jasmin Baghiana (17/10 Reb.), Noreen Stöckle (14), Teresa Sena (13), Maria Konstantinidou (10/10 Reb.) und ihre Teamkolleginnen durften sich über den Einzug in die Play-Offs freuen. Sogar in die Verlängerung ging es in Speyer. Dort behielten die Pfalz Towers (Maike Krüger 18, Bianca Helmig 16, Ann-Sophoie Bonin 12, Julia Wroblewski 10) knapp die Oberhand. Bei der SG kamen Nele Trommer (18), Gina Roller (14), Caroline Meier (13/12 Reb.) und Romy Brück (12) auf zweistellige Punktwerte. Nach gutem Start des Titelverteidigers (37:24 zur Pause) verflachte die Partie zusehends und München „rettete“ sich ins Ziel. Praise Egharevba (17) und Sarah Lange (10/10 Reb.) bei München sowie Sophie Ouedraogo (15) und Pauline Mayer (10) bei Freiburg punkteten am besten.

Play-Off-Paarungen (best of three, 17.2., 3.3., 16.3.)
Nord

(1) Herner TC – Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel
(2) ChemCats Chemnitz – Metropol Girls
(3) TuS Lichterfelde – OSC Junior Panthers
(4) TG Neuss Junior Tigers – ALBA BERLIN
Süd
(1) DJK Don Bosco Bamberg – BSG Basket Ludwigsburg
(2) USC Freiburg – Team Mittelhessen
(3) TS Jahn München – Rhein-Main Baskets
(4) Dragons Rhöndorf – SG Royals Südwest

Zum Modus: Im Viertelfinale, das am 24. und 30./31. März sowie falls erforderlich am 13./14. April im Modus „best of three“ gespielt wird, kommt es zu folgendem Schema (Heimrecht hat das in der Vorrunde besser platzierte Team): Sieger (1) – Sieger (2) und Sieger (3) – Sieger (4). Die Gewinner des Viertelfinal-Playoffs stehen im WNBL TOP4, das am 27./28. April 2019 im Norden ausgetragen wird.

Die Termine und Paarungen der Relegationsrunden finden Sie in Kürze hier.

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