„U20-Spieler komplett in die BBL!“25. Mai 2009

Gemeinsamer Lehrgang des männlichen Nachwuchses in Paderborn wird zu einem vollen Erfolg – Nur wenig Trainer vor Ort


Die „crème de la crème“ des männlichen deutschen Basketball-Nachwuchses zeigte beim gemeinsamen Lehrgang der U16-, U18 und U20-Nationalteams vom 21.-24. Mai in Paderborn ein „sehr erfreuliches Bild“, wie es Herren-Bundestrainer und Lehrgangs-„Chef“ Dirk Bauermann anschließend ausdrückte. Die deutschen Nachwuchs-Korbjäger wurden neben Bauermann von den zuständigen Bundestrainern Henrik Rödl (U20), Kay Blümel (U18) und Frank Menz (U16) und deren Assistenten betreut. „Paderborn war ein toller Gastgeber. Mann merkt, dass hier die Strukturen für die Nachwuchsförderung stimmen. Sportlich war dieser Lehrgang bisher der mit Abstand beste. Fast alle Kaderspieler waren da. Wir haben sehr viel individuell gearbeitet und zusätzlich unsere Offense- und Defense-Konzeption vorgestellt. Ich bin sicher, dass hier in Paderborn alle weiter gekommen sind und vom Lehrgang profitiert haben“, so Bauermann weiter.

Viel gespielt wurde in Paderborn. Dabei wurden anfangs die drei Nationalmannschaften für ein „4gegen4“-Turnier auch munter durchmischt, ehe später die einzelnen Kader unter sich gegeneinander antraten. Am letzten Tag schließlich wurden die Kräfte auch bei Spielen „5gegen5“ über das ganze Spielfeld gemessen. „Ich kann absolut und uneingeschränkt sagen, dass mein Urteil von vor einigen Wochen Bestand hat: der deutsche Nachwuchs ist gut und ganz viele Spieler haben eine vielversprechende Perspektive! Wenn in zwei Jahren beispielsweise nicht alle 18 U20-Spieler in der BBL spielen, haben wir alle etwas falsch gemacht“, meinte der Bundestrainer und schloss die Liga in dieses Urteil mit ein.

Einziger Wermutstropfen der hochwertigen Veranstaltung in Paderborn war die Tatsache, dass erneut nur sehr wenig Trainer die Gelegenheit nutzten, die öffentlichen Trainingseinheiten zu verfolgen. „Da würde ich mir ein deutlich stärkeres Engagement seitens der Ligen wünschen“, appellierte Dirk Bauermann abschließend.

Foto: Marc Köppelmann

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