U20-Damen: Testspiel-Niederlage gegen Tschechien10. Juli 2019

Die deutschen U20-Damen befinden sich weiterhin auf der Suche nach ihrer Form. Im heutigen Testspiel gegen die Tschechische Republik unterlag das Team von Bundestrainer Imre Szittya im Bundesleistungszentrum Kienbaum mit 58:70 (16:18, 13:18, 10:21, 19:13). Luisa Geiselsöder (Foto) punktete am besten für Deutschland (15). Morgen kommt es bereits um 10.30 Uhr zum nächsten Test gegen den gleichen Gegner.

Geiselsöder, Jessika Schiffer, Anna Furman, Laura Schinkel (Foto unten) und Karolin-Ivonn Tzokov nahmen die Partie in Angriff. Die DBB-Auswahl kam zu Beginn der Partie zuverlässig und ausschließlich durch Geiselsöder unter dem gegnerischen Korb zum Erfolg (8:4, 3.). Die Dreierversuche von Schiffer und Tzokov wollten allerdings noch nicht fallen. Tschechien stellte sich besser auf die ING-Korbjägerinnen ein und ging in Führung (8:11, 6.). Zwölf unbeantwortete Punkte der Tschechinnen waren es gar beim 8:16 (8.), ehe Melissa Kolb ihr Team wieder aufs Scoreboard brachte. Zum Ende des ersten Vierteles fielen dann endlich auch die ersten beiden Dreier der Deutschen durch Leonie Rosemeyer (16:18).

Britta Daub und Geiselsöder brachten Deutschland wieder in Front (22:21, 12.), die Führung wechselte jetzt aber einige Male. Tschechien warf besser aus der Distanz und lag nach einigen Minuten „Flaute“ auf beiden Seiten wieder vorne (24:28, 15.). Es blieb aber eine in vielen Belangen sehr ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen für die Gäste (29:34, 17., 3er Schinkel). Zur Pause hieß es 29:36, es galt also zuzulegen für die deutschen U20-Damen in den Vierteln drei und vier.

Deutschland kam stark aus der Kabine und verkürzte durch Schinkel und Merit Brennecke auf 33:36 (22.). Dann schenkte das Szittya-Team den Ball mehrmals zu leicht her, die Tschechinnen nutzten das sofort zum 33:41 (23.) und dann zum 33:45 (24.). Der folgende Dreier von Schinkel unterbrach den tschechischen Lauf nur kurz und beim 36:50 (25.) sah es nicht gut aus für Deutschland. Die DBB-Damen versuchten ins Spiel zurückzukommen, aber Tschechien hatte nahezu immer die passende Antwort, während die Gastgeberinnen offensiv zu wenig Lösungen hatten (39:57, 30.).

Es war ein echtes Testspiel und Szittya setzte alle zwölf Spielerinnen ein, aber dennoch wollte man sich nicht so einfach geschlagen geben. Ein Dreier von Schiffer bedeutete das 43:57 (32.) und die deutsche Distanzwurf-Spezialistin schien heiß zu laufen, als sie auch den Dreier zum 46:59 netzte (33.). Deutschland nahm noch einmal den Kampf an, aber die nächsten Versuche waren nicht von Erfolg gekrönt. Dann war wieder Schiffer von weit draußen zur Stelle und Furman und Geiselsöder trafen ebenfalls: 53:61 (36.). Tschechien schlug mit neun Punkten in Serie zurück (53:70, 38.), das Spiel war endgültig gelaufen.

„Die Tschechinnen waren heute frischer als wir und sehr athletisch. Sie haben uns vor allem nach der Pause das Leben schwer gemacht. Den Unterschied haben unsere 25 Ballverluste gemacht. Das ist auf diesem Niveau einfach zu viel, um Spiele zu gewinnen. Das wollen wir morgen besser machen und eine geordnetere Offensive zeigen. Es war aber ein guter Test heute“, sagte Imre Szittya.

Für Deutschland spielten:
Luisa Geiselsöder (XCYDE Angels Nördlingen, BG Donau-Ries, 15), Emma Eichmeyer (Girolive Panthers Osnabrück), Jessika Schiffer (QOOL SHARKS Würzburg, 12), Merit Brennecke (Eintracht Braunschweig, 2), Britta Daub (BasCats USC Heidelberg, 4), Anna Furman (KIA Metropol Baskets Schwabach, 2), Leonie Kambach (USC Eisvögel Freiburg), Melissa Kolb (SG 1886 Weiterstadt, 2), Lea Nguyen Manh (flippo Baskets BG 74 Göttingen), Leonie Rosemeyer (SC Rist Wedel, 6), Laura Schinkel (GISA LIONS SV Halle, 10), Karolin-Ivonn Tzokov (TK Hannover, 3).

Den vollständigen Box Score und weitere Statistiken zum Spiel finden sie unter diesem Link.

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