U20-Damen: DBB-Team revanchiert sich gegen Tschechinnen11. Juli 2019

Im gestrigen Duell mit den Tschechinnen zog die Mannschaft von Bundestrainer Imre Szittya noch den Kürzeren (58:70). Zu viele Ballverluste und Abstimmungsfehler in der Offensive resultierten in einer klaren Niederlage. Heute stand dann früh am Tag der zweite Test gegen die U20-Damen der Tschechischen Republik an, die die DBB-Damen mit 75:46 (11:20, 24:9, 12:9, 28:8) für sich entschieden.

Für Deutschland starteten Luisa Geiselsöder, Leonie Fiebich, Jessika Schiffer, Emma Eichmeyer und Laura Schinkel in die Partie. Dank eines defensiv fokussierten Starts schaffte es Deutschland angeführt von Geiselsöder und Schiffer in den ersten Minuten zu einer schnellen 9:4-Führung. Der Vorsprung hielt allerdings nicht lange. Offensiv hielt Deutschland die Konzentration nicht durchgängig aufrecht. Das befähigte die Tschechinnen zu einfachen Punkten im Fastbreak und somit zu ihrem eigenen Lauf zum Ende des Viertels.

Im zweiten Viertel brachte das konzentrierte und aggressive Spiel der Deutschen das tschechische Team mehr und mehr in Foulprobleme. Ganze zwölf Mal standen die DBB-Damen an der Linie, während sie selbst nur zwei Fouls begangen und gar keine Freiwürfe zuließen. Nicht nur offensiv hielt Deutschland also jetzt wieder die Konzentration aufrecht. Auch am defensiven Ende trat sie diszipliniert auf und erlaubte nur neun tschechische Punkte in Viertel zwei. Die knappe 35:29-Führung zur Halbzeit hatte sich das Szittya-Team daher redlich verdient.

Beide Teams kamen mit etwas Ladehemmung aus der Halbzeit und konnten in den ersten drei Minuten keinen Korb erzielen. Merit Brennecke brachte die deutsche Auswahl dann endlich auf das Scoreboard, bevor Geiselsöder und Fiebich die Partie offensiv an sich reißen konnten. Ausschließlich diese beiden punkteten für Deutschland und bauten den Vorsprung auf über zehn Punkte aus. Die Tschechinnen standen bereits jetzt am Rande der Niederlage.

Im viertel Viertel bestätigte sich dieser Eindruck. Jessika Schiffer gesellte sich mit drei Treffern von draußen zur Scoring-Party von Geiselsöder und Fiebich. Satte 28 Punkte erzielte die Mannschaft von Coach Szittya im Schlussabschnitt und auch hinten ließ das Team so gut wie nichts mehr zu. Dank einer konzentrierten Mannschaftsleistung in der Defensive kam Tschechien nur zu einem einzigen Treffer aus dem Feld, bevor noch sechs unbedeutende Punkte in der letzten Minute abgegeben wurden. Am Ende geht der Kantersieg von 76:45 absolut klar – Deutschland hat über längere Strecken mehr Fokus in ihren Aktion bewiesen und sich dadurch diesen tollen Sieg verdient.

Nach dem Spiel betonte Szittya die Disziplin und Konstanz des Teams im Vergleich zur gestrigen Niederlage: ,,Wir haben mit mehr Bereitschaft gespielt, deutlich besser verteidigt und sind besser mit dem Druck der Tschechinnen umgegangen. Bis auf eine kleine Schwächeperiode Ende des ersten Viertels haben wir das Spiel immer kontrolliert. Ich freue mich, dass wir Revanche genommen haben. Wir können mit den gezeigten Leistungen in dieser Phase der Vorbereitung zufrieden sein.“

Für Deutschland spielten:
Luisa Geiselsöder (XCYDE Angels Nördlingen, BG Donau-Ries, 16), Emma Eichmeyer (Girolive Panthers Osnabrück, 9), Jessika Schiffer (QOOL SHARKS Würzburg, 16), Merit Brennecke (Eintracht Braunschweig, 2), Britta Daub (BasCats USC Heidelberg, 2), Anna Furman (KIA Metropol Baskets Schwabach), Leonie Kambach (USC Eisvögel Freiburg), Melissa Kolb (SG 1886 Weiterstadt, 6), Leonie Rosemeyer (SC Rist Wedel), Laura Schinkel (GISA LIONS SV Halle), Karolin-Ivonn Tzokov (TK Hannover, 3). Leonie Fiebich (TSV Wasserburg, 21)

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