FIBA Challenger: U20-Damen bezwingen Bulgarien15. Juli 2021

Drittes Spiel für Deutschland beim FIBA U20 Women European Challenger, zweiter Erfolg. Die U20-Damen unter Head Coach Sidney Parsons bezwangen heute Gastgeber Bulgarien nach einem starken Schlussspurt mit 77:51 (24:15, 21:21, 11:13, 21:2). Nach einem Tag Spielpause geht es dann am kommenden Samstag, 17. Juli 2021, um 13.00 Uhr gegen Belgien weiter.

Es entwickelte sich schnell eine überraschend punktereiche Partie, in der die DBB-Auswahl defensiv noch nicht ganz bereit war (9:10, 3.). Die nächsten Minuten gehörten dann aber eindeutig der deutschen Mannschaft und vor allem Meret Kleine-Beek, die bis zum 20:13 (7.) acht Punkte (zwei Dreier) erzielt hatte. Bis zum Ende des ersten Viertels blieben die ING-Korbjägerinnen gegen körperlich unterlegene Bulgarinnen dominierend, ohne wirklich zu überzeugen (24:15).

Das Spiel verflachte deutlich, beide Teams hatten offensiv Probleme (29:19, 14.). Auf deutscher Seite prägte jetzt Emily Bessoir das Spiel, sie zeigte ihre enorme Vielseitigkeit. Es blieb minutenlang bei einem deutschen Vorsprung um die zehn Punkte, dann kam Bulgarien auf 33:27 heran (16., Auszeit Deutschland). Deutschland hatte die bessere Mannschaft, konnte das aber bis zum Seitenwechsel nur phasenweise zeigen (45:36).

Die DBB-Auswahl kam gut aus der Pause (50:36, 22.) und kontrollierte das Spiel. Bulgarien blieb aber immer unbequem und konnte sich mit einem 11:2-Lauf gegen eine nachlassende deutsche Defense heranspielen (52:47, 28.). Mehr ließ die deutsche Mannschaft allerdings nicht zu. Beiden Teams war das dritte Spiel an drei Tagen anzumerken. Der dritte Dreier von Kleine-Beek sowie ein schöner Lay-up von Maria Konstantinidou zum 61:49 sorgten wieder für klarere Verhältnisse (34.). Letztlich setzte sich Deutschland ungefährdet durch und darf sich auf den spielfreien Tag freuen.

Head Coach Sidney Parsons zum Spiel: „Am Ende ein deutlicher Sieg, aber gefühlt war es nicht so deutlich. Es war drei Viertel lang ein hin und her. Wir sind gut gestartet und haben gut gefinished, aber dazwischen haben wir viel zu viele Punkte erlaubt. Wir haben uns heute deutlich mehr auf unsere Offense konzentriert, weil wir zuletzt viel zu viele Turnovers hatten. Im letzten Viertel haben wir gekämpft und dann auch viel besser verteidigt. Das möchte ich von meiner Mannschaft sehen, sie sollen mit Herz rauskommen und kämpfen. Ich bin stolz auf den Teamgeist. Maria Konstantinidou hat eine super Leistung gezeigt und ganz viele Kleinigkeiten richtig gemacht. Wir hoffen, dass Lotta Stach nach ihrer Verletzung morgen trainieren und dann gegen Belgien spielen kann.“

Für Deutschland spielten:
Emily Bessoir (University of California Los Angeles/USA, 19), Bianca Helmig (Eigner Angels Nördlingen, 0), Lisa Kiefer (BC pharmaserv Marburg, 2), Meret Kleine-Beek (GISA LIONS SV Halle, 13), Maria Konstantinidou (Eisvögel USC Freiburg, 6), Pauline Mayer (Eisvögel USC Freiburg, 2), Luisa Nufer (Eisvögel USC Freiburg, 5), Sarah Polleros (Herner TC, 0), Victoria Poros (GiroLive Panthers Osnabrück, 0), Stella Marie Reichert (Foto, Old Dominion University/USA, 25), Nina Rosemeyer (Eintracht Braunschweig LionPride, 5), Lotta Stach (GISA Lions SV Halle, dnp).

Boxscore und weitere Informationen zum Spiel gibt es hier.

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