EM: U18-Jungen holen Platz sechs5. August 2018

Die U18-Jungen spielten heute das Spiel um den fünften Platz bei der EM in Lettland. Gegner war Litauen. Der Sieger darf zusätzlich bei der U19-Weltmeisterschaft im nächsten Jahr teilnehmen. Leider mussten sich die Deutschen deutlich mit 55:83 (16:23, 14:27, 10:17, 15:16) geschlagen geben und belegen damit bei der EM den sechsten Platz. Topscorer war Hendrik Drescher mit neun Punkten. Alle zwölf Spieler konnten scoren.

Marco Hollersbacher, Jason George, Jonas Mattiseck, Kay Bruhnke und Hendrik Drescher starteten für Deutschland ins Spiel. Die Balten erzielten die ersten vier Punkte (0:4, 2.) und Kay Bruhnke eröffnete für Deutschland per Dreier (3:4, 2.). Weitere neun Punkte der Litauer bedeuteten einen 3:13-Rückstand, bevor Harald Stein die erste Auszeit nahm. Auch danach taten sich die Adlerträger schwer zu punkten, bis Hollersbacher die Mannschaft mit einem ‚floater‘ und einem Korbleger im Fastbreak erlöste (7:15, 6.). In der Verteidigung stand man nun etwas sicherer und Jonas Mattiseck war nach einem Ballgewinn nur durch ein unsportliches Foul zu stoppen. Beide Freiwürfe saßen und der anschließende ‚tip-in‘ von Binapfl fand sein Ziel (11:17, 8.). Zwei Dreier brachten die Gegner wieder etwas in Front (11:23, 9.). Dank Merediths Dreier konnte man gegen Ende des Viertel wieder etwas aufholen (16:23, 10.).

Lorenz Brennecke eröffnete das zweite Viertel für Deutschland mit einem spektakulären Dunk (28:24, 12.). Beide Teams konnten in der Verteidigung einige Akzente setzen. 18:32 lautete der Stand in der 15. Minute, weil die Litauer einen Dreier und einen einfachen Korbleger verwandelten. An der Linie beendete Mattiseck den Lauf (20:32, 16.). Bruhnkes Mitteldistanzwurf und Dreschers Dreier (27:45, 19.) bedeuteten später kurze Lichtblicke im litauischen Dreierhagel. Mit dem 30:50 markierte Vrcic den Halbzeitstand.

Nach der Pause fand Jason George Drescher frei in der Zone, der die ersten Punkte vollstreckte (32:50, 21.), doch zwei weitere Dreier Litauens erhöhten den Rückstand wieder (32:56, 23.). Vrcics Korbleger stellte auf 37:62 (27.). Hendrik Drescher erzielte den Korbleger zum 40:67-Viertelendstand.

Auch im letzten Viertel konnte man den Rückstand nicht mehr verkleinern. Jason George verwandelte trotz eines Fouls seinen Korbleger zum (44:71, 33.). Durch einen erneuten Dreier betrug der Rückstand erstmals 30 Punkte (44:74), doch Finn Fleute zeigte sich treffsicher von der Freiwurflinie (46:74, 34.). Binapfls erfolgreicher Abschluss in der Zone stellte auf 50:74 (35.). Nach einem Pass hinter dem Rücken von Lanmüller setzte Fleute per Dunking ein Highlight (52:78, 38.). Köpple machte zum Schluss noch einmal mit einem ‚and one‘ auf sich aufmerksam (55:80, 40.). Der Endstand lautete 55:83.

„Wir haben heute gegen eine starke Mannschaft verloren und beglückwünschen Litauen“, sagte der Bundestrainer nach er Partie und fasst das Turnier zusammen: „Wir können stolz auf unsere Leistung sein, auch wenn wir als Leistungssportler nicht glücklich mit der Niederlage sind.“

Kilian Binapfl (FC Bayern München, 7), Lorenz Brenneke (ALBA BERLIN, 2), Kay Bruhnke (Baunach Young Pikes/Tröster Breitengüßbach, 7), Hendrik Drescher (ALBA BERLIN, 9), Finn Fleute (ETB SW Essen/Metropol Baskets Ruhr, 4), Jason George (ratiopharm ulm/BBU 01 Ulm, 4), Marco Hollersbacher (Phoenix Hagen, 4), Tim Köpple (ratiopharm ulm/BBU 01 Ulm, 3), Timo Lanmüller (ratiopharm ulm/BBU 01 Ulm, 2), Jonas Mattisseck (ALBA BERLIN, 4), Matthew Meredith (Nürnberg Falcons BC, 3), Bruno Vrcic (FC Bayern München, 6).

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