Universiade-Team: Gelungene Generalprobe28. Juni 2019

Gelungene Generalprobe für das deutsche Universiade-Team. Fünf Tage vor dem ersten Auftritt bei der Sommer-Universiade in Neapel/ITA (Spiele vom 4.-11. Juli 2019) gewannen die A2-Herren auch den zweiten Test gegen Kroatien. Die Mannschaft von Headcoach Henrik Rödl setzte sich nach dem Erfolg vom Vortag dieses Mal ebenfalls eindeutig mit 89:61 (16:13, 25:14, 27:18, 21:16) durch. Gespielt wurde erneut im NordWestZentrum Frankfurt. Die meisten Punkte für Deutschland erzielte Christian Sengfelder (15).

Der gestrige Topscorer Karim Jallow konnte heute aus persönlichen Gründen nicht mitwirken und der angeschlagene Lukas Wank wurde geschont. Insofern gab es schon vor Beginn des Spiels andere Voraussetzungen. Außerdem erwartete die DBB-Auswahl den Gegner deutlich stärker und war von den Erfahrungen der Ukraine-Testspiele vorgewarnt. Erneut gelang ein sehr guter Start (7:0, 3.), für den Jonas Richter, Jan-Niklas Wimberg und Christian Sengfelder verantwortlich zeichneten. Doch Kroatien warf nicht gewillt, den Gegner wieder so weit enteilen zu lassen wie 24 Stunden zuvor (10:8, 7.). Der stark beginnende Haris Hujic (sieben Punkte in zwei Minuten) „reparierte“ umgehend zum 14:8 (8.). Es dauerte dann fast drei Minuten, bis der nächste Wurf der DBB-Korbjäger fiel (16:13, Tim Hasbargen (Foto oben), 10.). In den wichtigen Kategorien Rebounds und Turnover lag Deutschland vorne, bei der Wurfquote war allerdings noch deutlich Luft nach oben.

Hasbargen eröffnete Viertel zwei mit sieben unbeantworteten Punkten und stellte auf 23:13 (12.). Ferdinand Zylka legte einen Dreier drauf, Jonas Grof und wieder Zylka trafen zum 30:13 und machten den viertelübergreifenden 16:0-Lauf perfekt. Kroatien fand minutenlang kein Mittel gegen das DBB-Team und sah sich plötzlich wieder einem ähnlich großen Rückstand gegenüber wie in Spiel eins. Daran änderte sich auch im weiteren Verlauf bis zur Halbzeit kaum etwas, auch wenn die Kroaten ihre ersten beiden Dreier versenkten (41:27).

Als Wimberg nach 25 Minuten das 53:29 besorgte, sah alles wieder nach einem klaren Erfolg für die DBB-Studierenden aus. Zu eindeutig war die Dominanz trotz der kleineren Rotation, als dass man noch eine Wende der Partie erwarten konnte. Nach drei Vierteln war endgültig „der Deckel drauf“, die körperlich überlegene DBB-Auswahl ließ auch danach kaum nach. Rödl konnte die Spielzeit noch einmal sehr gleichmäßig verteilen und das deutsche Universiade-Team kann mit einem guten Gefühl zur Universiade fahren.

„Wir haben heute wieder viel ausprobiert, auch dieses Spiel war eine gute Erfahrung und hat uns weitergebracht. Insgesamt ist die Vorbereitung so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Es ist eine gute Atmosphäre im Team und jetzt gehen wir mit großer Vorfreude nach Neapel. So weit wie möglich kommen, das ist unser Ziel“, so Henrik Rödl.

Für Deutschland spielten:
Jonas Grof (Phoenix Hagen), Tim Hasbargen (Team Ehingen Urspring), Haris Hujic (EWE Baskets Oldenburg), Leon Kratzer (Foto re., FRAPORT SKYLINERS), Jonas Richter (NINERS Chemnitz), Moritz Sanders (Nürnberg Falcons BC), Christian Sengfelder (Brose Bamberg), Jan Niklas Wimberg (Eisbären Bremerhaven), Ferdinand Zylka (Mitteldeutscher BC, BSW Sixers Sandersdorf), Tim Schneider (ALBA BERLIN).

Boxscore

Universiade:
Do., 4. Juli 2019, 10:30 Uhr: Deutschland – Norwegen
Fr., 5. Juli 2019, 20:00 Uhr: Deutschland – Kanada
Sa., 6. Juli 2019, 20:00 Uhr: Italien – Deutschland

Mo., 8. Juli 2019, Viertelfinale, Platzierung
Di., 9. Juli 2019, Halbfinale, Platzierung
Do., 11. Juli 2019, Finale, Platzierung

Mehr Informationen zur Universiade…

Video auf DBB-TV

Fotos (Danke!): Lina-Theresa Ahlf

Weitere News

3. April 2020

Was machen eigentlich… die U20-Herren von 2018?

Der Werdegang der Bronze-Gewinner bei der EM in Chemnitz - Richard Freudenberg - Mit Video

3. April 2020

Interview mit Johannes Voigtmann

Der DBB-Center über den Umgang mit der Krise und seine Heimreise aus Russland

2. April 2020

Once Upon a Time: 1972

Olympia 1972 in München - DBB-Basketballer dabei – Legendäres Finale