Universiade: A2-Herren um Platz fünf9. Juli 2019

Einen Tag nach der hauchdünnen Viertelfinal-Niederlage gegen die USA ist die deutsche A2-Nationalmannschaft der Herren bei der Universiade in Neapel in die Siegesspur zurückgekehrt. Im ersten Spiel um die Plätze fünf bis acht gewann das Team von Bundestrainer Henrik Rödl gegen Lettland mit 74:52 (22:14, 16:11, 23:7, 13:20). Haris Hujic erzielte die meisten Punkte für Deutschland (17). Am Donnerstag, 11. Juli 2019, geht es um 13.00 Uhr um Platz fünf gegen Kanada.

Gegen die Letten, die im Viertelfinale eine Packung von Israel bekommen hatten, begannen die DBB-Studenten sehr konzentriert. Leon Kratzer unter dem Korb und ein Dreier von Lukas Wank (Foto oben) brachten das DBB-Team mit 6:0 in Front (2.). Anschließend netzten die Letten zwei Dreier, aber Kratzer blieb der bestimmende Faktor im deutschen Team und hatte beim 11:7 bereits acht Punkte auf seinem Konto (5.). Wanks zweiter Dreier bedeutete das 14:9 (6.), der Start war überzeugend. Punkte von Haris Hujic, Jonas Grof (Foto unten) und Jonas Richter führten dann zur Führung nach dem ersten Viertel.

In der Folge spielte Deutschland offensiv weiter stark. In der Defensive gestattete man dem Gegner zu viele Dreipunkte-Würfe, behauptete aber dennoch den Vorsprung (32:23, Alley oop von Wank auf Kratzer, 16.). Es schlichen sich nun einige Ballverluste ins deutsche Spiel, die Letten wussten bis dahin aber nicht davon zu profitieren (36:25, 18.). Zum Seitenwechsel sah es gut aus für die deutschen Universiade-Korbjäger (38:25, Christian Sengfelder).

Nach der Pause ließen die DBB-Akteure nicht etwas nach wie in den Spielen zuvor, sondern hielten die Konzentration hoch und kontrollierten das Spiel. Mit starken Szenen von Kratzer, Sengfelder und Jan-Niklas Wimberg ging es über einen 10:0-Lauf zum 50:28 (26.) und dann zum 53:31 (28.), das Hujic per Dreier verantwortete. Man durfte von mehr als einer Vorentscheidung sprechen, als Moritz Sanders nach drei Vierteln per „buzzer beater“ zum 61:32 traf.

Im Schlussabschnitt ließ Deutschland nichts mehr anbrennen. Das DBB-Team dominierte das Spiel eindeutig, da konnten sich die DBB-Spieler gerade gegen Ende der Partie auch den ein oder anderen Fehler erlauben. Rödl wechselte munter durch, Lettland kam zwischenzeitlich noch einmal näher heran und nun wird sich die DBB-Delegation über den morgigen „Ruhetag“ freuen.

„Wir waren heute gut fokussiert und haben es bis zum Ende insgesamt ganz gut gemacht. Das war eine gute Antwort auf gestern. Gegen Kanada haben wir sicher noch einen übrig. Ich denke, dass beide Teams gut ins Halbfinale gepasst hätten und das wollen wir im letzten Spiel zeigen“, so Henrik Rödl.

Für Deutschland spielten:
Jonas Grof (Phoenix Hagen, 6), Tim Hasbargen (Team Ehingen Urspring), Haris Hujic (EWE Baskets Oldenburg, 17), Karim Jallow (MHP RIESEN Ludwigsburg, 2), Leon Kratzer (FRAPORT SKYLINERS, 14), Jonas Richter (NINERS Chemnitz, 6), Moritz Sanders (Nürnberg Falcons BC, 3), Tim Schneider (ALBA BERLIN, 1), Christian Sengfelder (Brose Bamberg, 11), Lukas Wank (Basketball Löwen Braunschweig, 6), Jan Niklas Wimberg (Eisbären Bremerhaven, 3), Ferdinand Zylka (Mitteldeutscher BC, BSW Sixers Sandersdorf, 5).

Universiade:
Do., 11. Juli 2019, 13:00 Uhr: Spiel um Platz fünf gegen Kanada

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