Maximilian Kleber im Interview18. März 2020

Maximilian Kleber, deutscher Nationalspieler bei den Dallas Mavericks in der NBA, ist derzeit von der Aussetzung des Spielbetriebes auf unbestimmte Zeit betroffen. Wir haben ihn in Dallas für ein paar kurze Fragen erreichen können.

Maxi, wie geht es dir aktuell?
Mir persönlich geht es gesundheitlich soweit gut, ich versuche auch die ganzen Regeln zu befolgen, die es da gibt, und mich an alles zu halten, damit es auch weiterhin so bleibt.

Wie ist die Situation bezüglich des Corona-Virus in Dallas?
Die Situation in Dallas ist mittlerweile relativ ähnlich wie die in Deutschland. Das ist alles mit etwas Zeitverzögerung, aber es gibt die gleichen Vorschriften. Bars, Restaurants …, alles hat zugemacht. Man soll möglichst zuhause bleiben, wenn es geht, also so ähnlich wie in Deutschland.

Wie ist dein Tagesablauf? Wie hältst Du Dich fit?
Der Tagesablauf ist relativ öde, man kann ja nicht mehr viel machen. Ich versuche die Zeit dann einfach zu überbrücken mit ein bisschen Lesen, Musik machen, TV-Shows und solche Sachen. Die ganzen Fitness-Studios haben ja auch zugemacht, das heißt, wenn ich aufstehe, dann trainiere ich hier zuhause ein bisschen mit Minibändern und Körpergewicht und versuche da einfach, ein bisschen was zu machen. Das ist natürlich nicht perfekt, aber man versucht unter den gegebenen Umständen möglichst effektiv zu trainieren. Das ist nicht ganz so leicht und auch nicht so motivierend, wenn man nicht richtig trainieren kann. Aber, wie gesagt, man muss das Beste draus machen und Basketball ist sowieso momentan zweitrangig, es geht erst einmal um die Gesundheit von allen Menschen, das ist deutlich wichtiger.

Planst du jetzt nach Deutschland zu kommen?
Das weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Bis jetzt dürfen die NBA-Spieler zwar ihren Standort verlassen, sollen allerdings in Nordamerika bleiben. International zu fliegen kommt erst einmal nicht in Frage. Dann wäre ja auch die Frage, ob wir zurückreisen dürften, falls die Saison fortgesetzt wird ohne Zuschauer und und und. Vorerst bin ich jetzt erst einmal hier und bleibe auch hier. Und dann mal schauen, wie sich das alles entwickelt. Ich hoffe natürlich, dass wir das möglichst alle gut überstehen, dass es vielleicht doch nicht ganz so schlimme Ausmaße annimmt, wie manche doch vermuten und dass wir dann möglichst schnell wieder zum normalen Alltag zurückkehren können.

 

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