DBB-Herren vor der WM-Quali in Chemnitz22. November 2017

Intensiv, mit voller, aber zeitlich dennoch gut dosierter Belastung, gehen die DBB-Herren derzeit im Trainingslager in Chemnitz ans Werk. Dort steht für den neuen Bundestrainer Henrik Rödl und seine Mannschaft am kommenden Freitag, 24. November 2017, 19.30 Uhr, der erste sogenannte „World Cup Qualifier“ gegen Georgien auf dem Programm (Messehalle, Tickets, live und kostenfrei mit Vorberichterstattung ab 19.00 Uhr bei TELEKOM SPORT).

Es ist laut, die Kommandos hallen durch die Richard-Hartmann-Halle, der Schweiß fließt in Strömen und die 14 Akteure auf dem Feld schenken sich nichts. Alle wollen es unbedingt in den 12er-Kader für das Spiel am Freitag schaffen, dementsprechend groß sind Einsatz und Intensität. Von Seiten der Coaches herrscht eine klare Ansprache, die notwendigen Pausen im Training sind kurz. Es ist überall zu spüren, dass nicht viel Zeit da ist vor dem so wichtigen ersten Spiel in der Quali, daher gilt es die Konzentration so hoch wie möglich zu halten. Die erfahrenen Spieler gehen voran und leiten die jungen und/oder neuen Spieler an, es zeigt sich bereits jetzt ein echtes Team.

„Die Bedingungen hier sind sehr gut, die Atmosphäre in der Mannschaft ist klasse“, sagt denn auch Rödl, „Alle ziehen an einem Strang. Diese Generation hat bei der EuroBasket einen wichtigen Schritt gemacht und wenn wir so weitermachen und unser zum Glück zahlreich vorhandenes junges Talent gut integrieren, dann können wir unser Ziel erreichen: Auf Dauer in der europäischen Spitze mitzuspielen!“

Kapitän Robin Benzing nimmt seine Rolle als Leader einmal mehr gerne und mit vollem Einsatz an: „Es ist ähnlich wie im Sommer, auch wenn jetzt noch mehr junge Spieler teilweise auch erstmals dabei sind. Ich helfe überall und versuche als gutes Beispiel voranzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Wir haben nur wenig Zeit und müssen manche Inhalte ganz schnell verinnerlichen. Da bleibt einiges simpel, aber wir versuchen natürlich auch unsere Basketballkultur zu behaupten.“

Der Youngster im Team fühlt sich wohl. Der gerade 18 Jahre alt gewordene Isaac Bonga „bilanziert“ nach den ersten Trainingseinheiten: „Ich bin gut aufgenommen worden und musste bisher noch kein ´Rookie-Zeug´ machen. Ich bekomme viel Hilfe von meinen Teammates, besonders von Robin und Basti (Doreth). Ich werde alles dafür tun es ins Team zu schaffen und dann gilt auch weiterhin für mich: Das geben, was es braucht!“

Im ZDF-Morgenmagazin gibt es am morgigen Donnerstag ein Porträt von Bundestrainer Henrik Rödl mit Bildern aus Chemnitz zu sehen.

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