Jahresrückblick 2018 DBB-Damen30. Dezember 2018

Für die deutschen Damen (Foto Emma Stach unten re.) war das Jahr 2018 ein weiteres Übergangsjahr auf dem Weg zurück in die europäische Spitze, wo man mittelfristig ankommen möchte. Im Februar standen nach den beiden Auftaktniederlagen gegen Tschechien und in Belgien zwei weitere EM-Qualifikationsspiele an. Für die Partie in der Schweiz gab es vorab nur ein Motto: Sieg! Doch es wurde ein Spiel, das man so schnell nicht vergessen wird. Nach einem ernüchternden Auftritt hieß es nach 20 Minuten im schweizerischen Fribourg 20:38 gegen die deutsche Mannschaft. Doch die DBB-Damen mobilisierten alle Kräfte, kämpften um jeden Zentimeter und sicherten sich acht Sekunden vor dem Ende den zwr nicht glanzvollen, aber dafür umso wichtigeren 56:54-Erfolg.

Frischen Mutes ging es nach Prag zum hohen Favoriten Tschechien. Man benötigte eine ganze Halbzeit, um ins Spiel zu finden (23:38), aber anschließend konnte man sehen, dass die Mannschaft über ein großes Potenzial verfügt. 44:44 gestaltete das Paar-Team die zweite Hälfte, zumindest ein kleines Ausrufezeichen der DBB-Damen.

Im Juni wurde ein Trainingslager in Bad Aibling absolviert. Von dort aus ging es nach Portugal, um zweimal gegen die Portugiesinnen zu testen. Im ersten Aufeinandertreffen unterlagen die Damen trotz starken Schlussviertels mit 64:71. Auch im zweiten Vergleich reichte es nicht für einen Sieg, das Spiel endete mit einer 51:57-Niederlage. Ein paar Wochen später hieß der Testspielgegner in Amsterdam Niederlande. Das erste Spiel ging mit 63:79 verloren. In der zweiten Partie kamen die Damen trotz Leistungssteigerung nicht über eine knappe 64:66-Niederlage hinaus. Dennoch konnte man von einem durchaus nützlichen und zufriedenstellenden Sommerprogramm sprechen.

Vor dem nächsten EM-Quali-Fenster wurde bekannt, dass Bundestrainer Hermann Paar sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung stellen musste. Als neuer Damen-Bundestrainer wurde Patrick Unger verpflichtet, der in der Mannschaft schon als Assistenztrainer tätig war. Er betreute das DBB-Team erstmals bei den EM-Qualifikationsspielen gegen Belgien und die Schweiz. 1.000 begeisterte Zuschauer bildeten in Marburg einen tollen Rahmen für das Spiel gegen den EM-Dritten und WM-Vierten aus Belgien. Der hatte gegen eine deutsche Mannschaft mit WNBA-Akteurin Marie Gülich (Foto oben) seine liebe Müh´ und Not und konnte sich noch beim 53:61 aus deutscher Sicht in der 36. Minute nicht siegessicher sein. Einmal mehr hatten die deutschen Korbjägerinnen gezeigt, dass zukünftig mit ihnen zu rechnen ist.

Auch die DBB-Damen schafften dann in Wolfenbüttel einen erfolgreichen Jahresabschluss. Die Schweiz war zum Rückspiel nach Deutschland gekommen und hatte dieses Mal kaum eine Chance. Mit einer überragenden Gülich wurde der 78:52-Erfolg erspielt, die EM-Qualifikation sicherten sich Belgien und die Tschechische Republik.

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