DBB-Damen im Ausland 2020/2021 – Update 2123. März 2021

Durchweg sehr erfolgreich agierten die DBB-Nationalspielerinnen im Ausland in der zurückliegenden Woche. Bei den zehn Spielen, über die wir heute berichten, gab es lediglich zwei Niederlagen, von denen eine keine Konsequenzen hatte. Ab dem heutigen Update küren wir sowohl bei den Damen als auch bei den Herren unsere MVPs der Woche für besonders starke Leistungen. Und damit werden wir ja Woche für Woche immer wieder verwöhnt. Dann legen wir mal los:

Unsere MVP der Woche: Nyara Sabally
Erstes Spiel ihrer Karriere im NCAA Tournament (64 Teams in vier Hotels und vier Spielhallen in der Riesen-„Bubble“ in San Antonio), erster Sieg und eine starke individuelle Vorstellung. Gründe gibt es mehr als genug, um Nyara Sabally (Foto) in dieser Woche auf den „Thron“ zu heben. 67:47 siegte ihr Team der University of Oregon in der ersten Runde gegen South Dakota. Die Deutsche war kaum zu stoppen, versenkte in 31 Minuten auf dem Parkett acht ihrer zwölf Würfe für 17 Punkte, holte fünf Rebounds, verteilte drei Assists und blockte zwei gegnerische Würfe. Eine wirklich tolle Bilanz zum Auftakt. In der zweiten Runde geht es für die Ducks am Mittwoch gegen Georgia.

Satou Sabally
Da kommen wir gleich auch zur großen Schwester, die ebenfalls viel Grund zur Freude hatte. Mit Fenerbahce Istanbul gelang ihr der Einzug ins Final Four der Euroleague Women (16.-18. April 2021), und das ausgerechnet gegen den Lokalrivalen Galatasaray Istanbul. Sabally war in der ersten Partie stark daran beteiligt, dass mit dem 91:74-Erfolg ein guter Grundstein zum Weiterkommen gelegt wurde. In 28 Minuten erzielte sie 16 Punkte (6/12, 1/3 3er, 3/4 Fw.), holte sechs Rebounds und klaute dem Gegner zweimal den Ball. Nicht ganz rund lief es dann in der zweiten Begegnung, die mit 61:71 verloren ging. Foulbelastet stand die Deutsche nur 15 Minuten auf dem Feld und kam auf fünf Punkte (2/8, 1/2 3er) und zwei Rebounds. Im Halbfinale geht es gegen die russischen Vertreterinnen von UMMC Jekaterinburg.

Marie Gülich
Auch Marie Gülich (re.) hat Grund zum Jubeln, denn ihr Team Valencia BC steht im Final Four des EuroCup Women (9.-11. April 2021). Im Achtelfinale setzten sich die Spanierinnen klar gegen das ungarische Miskolc durch (80:57). Gülich zeigte sich in 21 Minuten mit zwölf Punkten (5/12), sieben Rebounds und zwei Blocks in guter Verfassung. Im Viertelfinale gegen das französische Team aus Villeneuve ging es enger zu, aber letztlich war der 81:67-Erfolg ungefährdet. Die DBB-Centerin stand neun Minuten auf dem Feld (Vier Pkte, 2/4). Gegner im Halbfinale ist der französische Klub Flammes Carolo Basket. In der spanischen Liga Dia setzte sich Valencia ohne Gülich mit 85:68 gegen Estudiantes durch und behauptet damit Platz zwei (26:1).

Sonja Greinacher
Völlig ungefährdet hat Sonja Greinacher mit Arka Gdynia das Halbfinale der polnischen Playoffs erreicht. Auch in der dritten Partie des Viertelfinales war Sosnowiec ohne Chance. 100:60 setzte sich Gdynia durch, unterstützt von zehn Punkten (3/9, 1/2 3er, 3/4 Fw.), sechs Rebounds und drei Assists der DBB-Korbjägerin.

Luisa Geiselsöder
Trotz einer guten Leistung beim Tabellenführer Bourges fällt Landerneau Bretagne Basket mit Luisa Geiselsöder in der französischen Liga immer weiter zurück. 64:71 hieß es am Ende aus Sicht von Landerneau. Nicht nur Geiselsöder hatte sich mit 13 Punkten (5/10, 3/4 Fw.), zwei Rebounds und drei Assists in 31 Minuten kräftig gewehrt. Landerneau ist Neunter mit sieben Siegen und zehn Niederlagen.

Alina Hartmann
Wieder nur kurz gespielt, aber wieder einen ganz wichtigen Dreier getroffen und ein knappes Spiel gewonnen! So lautet die Kurz-Bilanz von Alina Hartmann, die mit Gran Canaria 74:71 gegen Cadi la Seu gewann. In ihren vier Einsatzminuten netzte sie wie erwähnt ihren einzigen Dreierversuch. Gran Canaria ist Neunter in der spanischen Liga Dia mit zwölf Siegen und 16 Niederlagen.

Emily Bessoir
Kurz vor Schluss kehren wir noch einmal ans College zurück. Ebenso wie Nyara Sabally hat Emily Bessoir ihr erstes Spiel in der „March Madness“ erfolgreich absolviert. UCLA setze sich gegen Wyoming ohne Probleme mit 69:48 durch. Bessoir wurde 25 Minuten eingesetzt, die sie zu vier Punkten (1/4) und acht Rebounds nutzte. Texas heißt in der zweiten Runde der Gegner für die Bruins.

Ama Degbeon und Emma Stach
Dei beiden Deutschen beim schwedischen Klub A3 Basket Umea waren nicht aktiv im Einsatz, gewannen aber wegen des Corona-Protokolls am „grünen Tisch“ gegen Wetterbygden mit 20:0. Das ergibt in der Damligan aktuell Platz drei (17:5).

Foto Nyara Sabally: Brielle Groen/goducks.com
Foto Marie Gülich: FIBA

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