DBB-Damen im Ausland 2020/2021 – Update 199. März 2021

Bei den DBB-Nationalspielerinnen im Ausland standen dieses Mal die nationalen Pokalwettbewerbe im Mittelpunkt. Gleich drei Spielerinnen traten im Pokal an, zweimal mit Erfolg. Dazu gleich mehr:

Luisa Geiselsöder (Foto) konnte die momentane Durststrecke ihres Teams Landerneau Bretagne Basket in der französischen Liga zumindest im Viertelfinale des Coupe de France unterbrechen. Mit dem 86:73-Erfolg gegen Basket Landes wurde das Halbfinale erreicht. Daran war die DBB-Centerin mit einem „double double“ beteiligt. Sie kam in 31 Minuten auf 19 Punkte (7/16, 5/5 Fw.), zehn Rebounds und zwei Blocks. In der Liga setzte es eine 60:69-Niederlage bei Charnay, ebenfalls mit einer starken Geiselsöder (33 Min., 18 Pkte, 9/13, sechs Reb., zwei Ass., vier Bv.). Landerneau ist auf Rang neun zurückgefallen (7:8).

Um den „Copa de S.M La Reina“ ging es am vergangenen Wochenende für Marie Gülich und Valencia BC in Spanien. Beim traditionsreichen Turnier schaffte man es bis ins Finale, ehe gegen Spar Girona Endstation war. Aber der Reihe nach: Im Viertelfinale kam es zum Aufeinandertreffen mit IDK Eustotren. Kein Problem für Valencia, mit einem 74:58-Erfolg ging es ins Halbfinale (Gülich elf Min., vier Pkte, 2/3, fünf Reb.). Und auch dort setzte sich Valencia durch und zog mit einem 57:46 gegen Gernika Bizkaia in das Endspiel ein (Gülich 13 Min., sechs Pkte, 3/7, vier Reb.). Dort wartete Spar Girona auf Gülich & Co. und erwies sich letztlich als das an diesem Tag stärkere Team. 62:72 hieß es nach 40 Minuten aus Sicht von Valencia. Gülich wurde 25 Minuten aufs Parkett geschickt und kam auf neun Punkte (4/9) und sechs Rebounds.

„Cup Girl“ Nummer drei war Sonja Greinacher, die sich mit Arka Gdynia den polnischen Pokal sicherte. 69:65 triumphierte das Team nach 40 aufregenden Minuten gegen Polkowice. Greinacher hatte ein starkes Spiel und legte in 21 Minuten neun Punkte (3/6, 3/4 Fw.) und fünf Rebounds auf. Zuvor hatte es in der Liga einen 122:54-Erfolg gegen Bydgoszcs gegeben (Greinacher 20 Min., zehn Pkte, 5/7, sieben Reb., zwei Ass.). Gdynia ist nach wie vor das Maß aller Dinge und geht als Erster in die Playoffs (20:0).

Das gilt auch für Fenerbahce Istanbul in der türkischen Liga (24:0). Satou Sabally (re.) kam im Lokalderby gegen Besiktas (96:64) 30 Minuten zum Einsatz, die sie zu 16 Punkten (6/14, 4/5 Fw.), acht Rebounds, drei Assists und zwei Steals nutzte (Fünf Bv.). Beim 90:55 gegen Cankaya wurde sie hingegen nicht eingesetzt.

Auch Emma Stach war im Team von A3 Basket Umea in der schwedischen Liga noch nicht wieder dabei, als es gegen Lulea Basket eine schmerzhafte 62:84-Niederlage gab. Teamkollegin Ama Degbeon wusste mit einem weiteren „double double“ durchaus zu überzeugen, konnte die Niederlage allerdings auch nicht abwenden (38 Min., 15 Pkte, 7/11, zwölf Reb., drei Ass.). Umea ist Dritter mit 15 Siegen und fünf Niederlagen.

Schließlich blieb Gran Canaria mit Alina Hartmann in der spanischen Liga Dia wegen des Pokalwettbewerbes ohne Spiel.

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Im nordamerikanischen College-Basketball geht es für die DBB-Korbjägerinnen mit A-Kader-Perspektive so langsam in die entscheidende Phase der Saison.

Schon in der ersten Runde (= Viertelfinale) des Pac-12 Tournaments in Las Vegas mussten Nyara Sabally (li.) und die Oregon Ducks die Segel streichen. Gegen Oregon State unterlag man knapp mit 64:71. An Sabally lag es nicht, denn die zeigte in 31 Minuten mit 16 Punkten (6/11, 4/5 Fw.), acht Rebounds und zwei Assists eine gute Leistung. Für die Ducks geht es nun ab dem 21. März weiter mit der ersten Runde des NCAA Women’s Basketball Tournament.

Ebenfalls im Pac-12 Tournament aktiv war Emily Bessoir im Trikot von UCLA. Und das mit Erfolg, denn die Bruins gelangten bis ins Finale, wo sie dann allerdings chancenlos waren. Zunächst wurde Washington mit 58:46 bezwungen (Bessoir 19 Min., fünf Pkte, 2/5, 1/4 3er, fünf Reb.), dann im Halbfinale auch Arizona (58:49, Bessoir 17 Min., sechs Pkte, 2/7, sieben Reb.). Stanford zeigte sich im Finale deutlich überlegen (75:55, Bessoir 22 Min., ein Pkt, sechs Reb.). Auch für UCLA geht es ab dem 21. März im NCAA Women’s Basketball Tournament weiter.

Zum Abschluss der regulären Saison holten sich die Buffalo Bulls mit Elea Gaba und Jessika Schiffer noch zwei Siege in der MAC. Miami wurde 75:70 besiegt, die Beteiligung der beiden DBB-Korbjägerinnen war allerdings relativ gering (Gaba sechs Min., zwei Pkte, zwei Reb. // Schiffer 14 Min. fünf Pkte, 1/3 3er). Das gilt auch für den 69:68-Erfolg bei Bowling Green (Gaba eine Min. // Schiffer 14 Min., 0/2). Am morgigen Mittwoch starten die Bulls ins Mid-American Conference Tournament, wo Kent State als Gegner wartet.

Foto Luisa Geiselsöder: Gilbert Goachet
Foto Satou Sabally: FIBA
Foto: Nayara Sabally: Oregon Ducks

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