DBB-Damen im Ausland 2020/2021 – Update 1723. Februar 2021

Auf geht es in ein weiteres Update der DBB-Nationalspielerinnen im Ausland. Die sind momentan alle gesund und einsatzbereit (toi toi toi) und haben in der vergangenen Woche einmal mehr mit starken Auftritten nicht gegeizt. Voila, hier unser Überblick:

Wieder in richtig guter Verfassung befindet sich Satou Sabally (Foto) bei Fenerbahce Istanbul. Zwei Siege gab es zuletzt, die Tabellenführung in der türkischen Liga bleibt somit unangefochten (21:0). Ein klarer 72:48-Erfolg gelang gegen Elazig, unter tatkräftiger Mithilfe der Deutschen (31 Min., 18 Pkte, 7/11, acht Reb., zwei Ass., drei St.). Nicht ganz so lange ran musste Sabally beim überdeutlichen 105:58 bei Canik Beledi. In 23 Minuten steuerte sie 13 Punkte (5/8), acht Rebounds und zwei Assists bei (Vier Bv.).

Auch Sonja Greinacher eilt mit Arka Gdynia in der polnischen Liga von Erfolg zu Erfolg. Bereits 17 Siege hat das Ausnahmeteam auf dem Konto, die Weste des Spitzenreiters bleibt weiß. Während das Spitzenspiel bei Gorzow noch recht deutlich verlief (90:70, Greinacher 21 Min., sechs Pkte, 3/4, sechs Reb.), hatte man gegen Kellerkind Wroclaw doch erhebliche Mühe, ehe man sich letztlich mit 71:65 durchsetzen konnte (Greinacher 13 Min., vier Pkte, 2/4, drei Reb.).

Und auch Marie Gülich und Valencia BC gaben sich in der spanischen Liga Dia – allerdings „nur“ als Tabellenzweiter (22:1) – einmal mehr keine Blöße. Leicht fiel der 69:58-Sieg gegen Araski allerdings nicht. Die DBB-Centerin agierte solide und kam in 21 Minuten auf zehn Punkte (3/8, 4/4 Fw.) und sieben Rebounds.

Nach längerer Erfolgsserie hat es A3 Basket Umea mit den beiden Deutschen Emma Stach und Ama Degeon in der schwedischen Damligan mal wieder erwischt. Gegen Tabellennachbar Hogsbo setzte es eine 68:74-Niederlage, Umea bleibt Dritter mit 14 Siegen und drei Niederlagen. Stach und Degbeon taten alles, um die Niederlage zu verhindern, aber vergeblich. Die volle Spielzeit von 40 Minuten stand Stach auf dem Parkett und lieferte mit 16 Punkten (5/10, 1/1 3er), zehn Rebounds, drei Assists und drei Steals eine ganz starke Allround-Vorstellung. Ähnlich beeindruckend agierte Degbeon mit 20 Punkten (8/13, 1/2 3er), acht Rebounds, fünf Assists und zwei Steals.

Auch Luisa Geiselsöder (re.) zeigte ihr Können. In der französischen Liga gewann sie mit ihrem Club Landerneau Bretagne mit 80:69 gegen Nantes. Das wäre ohne die Deutsche kaum möglich gewesen. Für sie wurden nach 32 Minuten auf dem Parkett 17 Punkte (5/, 7/9 Fw.), sechs Rebounds, vier Assists und zwei Steals notiert. Landerneau belegt Platz fünf mit sieben Siegen und fünf Niederlagen.

Gran Canaria mit Alina Hartmann hat den Vorsprung auf die unteren Tabellenregionen der spanischen Liga Dia mit einem 70:65 gegen Estudiantes vergrößert. Auf Platz zwölf hat man nun neun Siege bei 16 Niederlagen. Die Deutsche hat es derzeit schwer in die Rotation zu kommen und wurde nur drei Minuten eingesetzt.

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Im nordamerikanischen College-Basketball macht Nyara Sabally nach ihrer langen Zwangspause weiterhin viel Spaß. „Als wäre sie nie weg gewesen“ ist vielleicht etwas übertrieben, aber die Konstanz ihrer Leistungen ist schon sehr erstaunlich. Kräftig unter die Räder kamen die Oregon Ducks allerdings gegen UCLA. 56:83 hieß es nach 40 Minuten in Los Angeles. Sabally war in 24 Minuten auf dem Spielfeld auf zwölf Punkte (5/6, 1/1 3er) und drei Rebounds (Vier Bv.) gekommen und gehörte noch zu den besten Ducks. Bei USC gelang dann ein klarer 72:48-Erfolg, bei dem die Deutsche besonders aus der Ferndistanz für Ausrufezeichen sorgte (26 Min., elf Pkte, 4/7, 3/3 3er, vier Reb., drei Ass.). Oregon liegt in der Pac-12 auf Platz vier (10:6, 13:6 Overall).

Ein kleines Tal durchschreitet derzeit Emily Bessoir bei UCLA. Nicht ungewöhnlich für eine Spielerin im ersten Collegejahr. Zum 83:56-Sieg gegen Oregon steuerte sie in 19 Minuten zwei Punkte (1/4) und sechs Rebounds bei. Bei der anschließenden 64:71-Niederlage gegen Oregon State konnte sie früh foulbelastet in 13 Minuten nichts ausrichten (0/4, ein Reb., ein Ass.). UCLA liegt in der Pac-12 auf dem dritten Rang (11:4, 13:4 Overall).

Wie in der vergangenen Woche berichten wir heute über Sieg und Niederlage für die Buffalo Bulls mit Elea Gaba (li.) und Jessika Schiffer. Zweimal wurde gegen Ball State gespielt. In eigener Halle unterlagen die Bulls mit 63:76 (Gaba 21 Min., zehn Pkte, 5/9, fünf Reb., zwei Ass. drei Bv. // Schiffer 17 Min., 0/4, zwei Ass.). Auf dem Feld des Gegners konnte Buffalo dann zurückschlagen und sich mit 83:76 durchsetzen. Gaba kam in 20 Minuten auf sechs Punkte (3/7) und vier Rebounds, Schiffer traf in ihren sieben Minuten ihren einzigen Dreierversuch für drei Punkte. Buffalo belegt in der MAC Platz fünf (9:5, 12:7 Overall).

Foto Satou Sabally: FIBA
Foto Luisa Geiselsöder: Albert Deux/Landerneau Bretagne Basket
Foto Elea Gaba: UBBulls.com

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