DBB-Damen im Ausland 2020/2021 – Update 1112. Januar 2021

Auf geht es in das nächste Update zu unseren Nationalspielerinnen, die bei ausländischen Klubs im Einsatz sind. Heute präsentieren wir eine sehr „gemischte“ Bilanz. Voila:

Emma Stach und Ama Degbeon waren mit A3 Basket Umea in der schwedischen Damligan coronabedingt ohne Einsatz. Umea steht aktuell mit zehn Siegen und zwei Niederlagen auf dem zweiten Tabellenplatz.

Gute und schlechte News von Satou Sabally: Zwar blieb ihr Klub Fenerbahce Istanbul mit dem 71:61-Erfolg bei Nesibe in der türkischen Liga ungeschlagen (Erster, 16:0), aber für die Flügelspielerin endete die Partie mit einer schmerzhaften Knöchelverletzung, mit der sie vom Feld geführt werden musste. Bis zu ihrem Ausscheiden kam Sabally in 18 Minuten auf dem Parkett auf vier Punkte (2/6), fünf Rebounds und zwei Assists (Zwei Bv.). Wie lange die Deutsche ausfällt, steht noch nicht fest.

Weiterhin (fast) ganz oben in der spanischen Liga Dia befindet sich Marie Gülich mit Valencia BC. Als Tabellenzweiter hat man 18 Siege und eine Niederlage auf dem Konto. Beim 61:53-Erfolg gegen Cadi la Seu hatte Gülich starke Szenen und trug so wesentlich zum umkämpften Sieg bei (24 Min., acht Pkte, 4/11, sechs Reb.).

Sehr zuverlässig tritt aktuell Sonja Greinacher (re.) beim polnischen Klub Arka Gdynia auf. Unangefochten dominiert das Team die polnische Liga und hat ungeschlagen bereits 13 Siege erspielt. Das 85:78 bei Sosnowiec war allerdings knapp. Greinacher wurde 19 Minuten aufs Spielfeld geschickt und verbuchte acht Punkte (3/8), vier Rebounds und zwei Steals. Auch zum 100:85 gegen Polkowice trug die Deutsche wirkungsvoll bei. Nach erneut 19 Minuten Spielzeit waren zehn Punkte (4/5), fünf Rebounds und zwei Assists notiert.

Nach längerer Pause wieder im Einsatz war auch Luisa Geiselsöder bei Landerneau Bretagne Basket in der französischen LFB. Beim favorisierten Villeneuve wehrte man sich heftig, musste am Ende aber in eine 69:76-Niederlage einwilligen. Geiselsöder zeigte in 27 Minuten auf dem Parkett eine starke Leistung. Zwölf Punkte (5/9), vier Rebounds und zwei Steals bei zwei Ballverlusten wurden für sie festgehalten. Landerneau ist Fünfter mit fünf Siegen und vier Niederlagen.

Degbeon, Geiselsöder, Gülich und Stach ziehen in der kommenden Woche mit ihren Klubs in die Eurocup-„Bubbles“ ein, in denen die ersten Spiele des FIBA Eurocup Women absolviert werden. Degbeon und Stach spielen in Ankara/TUR, während Geiselöder (in Landerneau) und Gülich (in Valencia) zuhause antreten dürfen (Spielpaarungen). 

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Im College-Basketball darf man sich aus deutscher Sicht auch weiterhin über starke Leistungen einiger deutscher Korbjägerinnen freuen. Nyara Sabally (Foto oben) unterliegt bei ihren Auftritten für die Oregon Ducks nach ihrer langen Abstinenz naturgemäß noch einigen Schwankungen, aber generell ist es einfach eine große Freude, sie wieder spielen zu sehen. Gegen Stanford mussten sich die Ducks mit 63:70 geschlagen geben. Auch 30 gute Minuten der jungen Deutschen genügten nicht, um die Niederlage abzuwenden (Zehn Pkte, 5/13, elf Reb., vier Bv.). „Easy going“ war dann beim 100:41 gegen California angesagt. Sabally kam in nur 14 Minuten auf 13 Punkte (5/11), sechs Rebounds und einen Block.

Ihren ersten Einsatz in der Starting Five von UCLA verbuchte Freshman Emily Bessoir, die sich sehr schnell in der NCAA zurechtgefunden hat. Zuletzt wurde Utah mit 92:67 bezwungen, die Deutsche zeigte ihre Allround-Qualitäten (27 Min., neun Pkte, 4/8, 1/2 3er, zwei Reb., drei Ass., drei Bl., vier Bv.).

Auch Elea Gaba hatte bei den Buffalo Bulls ein starkes Spiel. Zum 73:68 gegen Eastern Michigan steuerte sie in 14 Minuten Spielzeit neun Punkte (4/7) und zwei Rebounds bei.

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