DBB-Damen im Ausland 2018/2019 – Update 2310. April 2019

Über all dem Trubel rund um Dirk Nowitzki, dem wir natürlich gerne Rechnung tragen, möchten wir auf keinen Fall unsere Damen-Nationalspielerinnen im Ausland vergessen. Schauen wir mal, was sich bei denen in der vergangenen Woche so zugetragen hat:

Mit großem Optimismus waren die Oregon Ducks mit Satou Sabally (Foto unten) in das Final Four des NCAA Tournaments in Tampa/Florida gestartet. Doch im Halbfinale kam gegen Baylor das Aus: 67:72. Die entscheidenden Würfe der Ducks wollten einfach nicht fallen. Nach der 64:61-Führung sechs Minuten vor dem Ende verfehlten die folgenden sieben Würfe der Ducks ihr Ziel, ehe Sabally 1´40 vor dem Ende per Dreier noch einmal zum 67:67 ausgleichen konnte. Doch das bessere Ende hatte Baylor für sich und die Ducks schlichen herb enttäuscht vom Spielfeld. Im letzten Spiel der Saison kam die Deutsche in 22 Minuten (foul trouble mit dem vierten Foul Anfang des Schlussabschnitts) auf 16 Punkte (5/13, 3/7 Dreier), drei Rebounds und zwei Assists bei zwei Ballverlusten. Insgesamt lieferte Sabally dennoch eine großartige Saison ab.

2:0 liegt Ama Degbeon mit ihrem Team A3 Basket Umea in der ersten Runde der schwedischen Playoffs vorne. Im ersten Spiel wurde Telge Basket mit 72:50 bezwungen. In 22 Minuten steuerte der deutsche Forward elf Punkte (4/8) und sieben Rebounds bei. Deutlich knapper ging es in Spiel zwei in Telge zu, das Umea mit 87:82 gewann. Degbeon war mit einem „double double“ zur Stelle (29 Min., 16 Pkte, 7/17, 13 Reb.).

Über „best of five“ ging das Playoff-Viertelfinale in der polnischen Liga. Mit sehr gutem Ausgang für die beiden Deutschen. Sonja Greinacher (Foto oben) und ihre Mannschaft Arka Gdynia gaben sich gegen Krakau keine Blöße und zogen mit 3:0 ins Halbfinale ein. Dabei steigerte sich die Deutsche kontinuierlich. In der ersten Partie (72:59) kam sie in 24 Minuten auf vier Punkte (1/6) und fünf Rebounds, in Spiel zwei (80:75) in 30 Minuten auf 13 Punkte (6/10), sechs Rebounds und einen Assist und in Krakau in Spiel drei (72:71) in 34 Minuten auf 14 Punkte (7/15), acht Rebounds und zwei Assists. Im Halbfinale geht es gegen Top-Klub Polkowice.

Auch Katharina Fikiel ist mit ihrem Team aus Gorzow ins Halbfinale eingezogen. 3:1 wurde Krakau besiegt. Zunächst gab es zwei Auswärtssiege für Gorzow (77:66, Fikiel 18 Min., 0/2, sieben Reb., ein Ass. / 76:66, Fikiel 28 Min., zwei Pkte, 1/6, sechs Reb., ein Ass.), ehe vor eigenem Publikum mit 68:76 verloren wurde (Fikiel neun Min., zwei Reb.). Schließlich gelang der Einzug ins Halbfinale (gegen Wroclaw) mit einem 85:75-Erfolg in Spiel vier (Fikiel 25 Min., vier Pkte, 2/3, sechs Reb., zwei Ass.).

Ohne Einsatz blieb Marie Gülich mit Reyer Venezia zum Auftakt der italienischen Playoffs (76:57 und 94:59 gegen S.S. Giovanni = Halbfinale). Stefanie Grigoleit musste mit Moncalieri in der zweiten italienischen Liga, Gruppe Nord, eine Niederlage hinnehmen. 57:60 unterlag die Deutsche gegen den Zweiten Crema und kam in 32 Minuten auf acht Punkte (4/10), elf Rebounds und fünf Assists bei allerdings auch sechs Ballverlusten. Moncalieri bleibt Vierter (18:8).

Die Playoffs der französischen Meisterschaft verpasst hat Romy Bär mit Villeneuve d´Ascq nach einem wahrlich frustrierenden Saisonende mit vielen Niederlagen. Zum Abschluss der Hauptrunde unterlag der deutsche Forward mit 71:77 gegen Landes. Somit kommt Villeneuve d´Ascq nur auf Platz neun (9:13). In zwölf Minuten blieb Bär ohne Punkte (0/2, drei Ass.).

Sieg Nummer zehn in Folge gelang Toulouse Metropole mit Svenja Greunke in der zweiten französischen Liga. Beim 77:62 in Aulnoye lasen sich deren Allround-Statistiken wie folgt: 19 Minuten, sieben Punkte (2/5 ), drei Rebounds, drei Assists, ein Ballverlust. Toulouse belegt auch weiterhin Platz zwei (16:4).

Eine gute Partie aufs Parkett legte Levke Brodersen trotz der 63:71-Niederlage „ihrer“ Sheffield Hatters gegen Liga-Primus Sevenoaks Suns. In 38 Minuten traf sie fünf ihrer neun Würfe für zwölf Punkte, sicherte sich sieben Rebounds und verteilte vier Assists bei vier Ballverlusten. Die Hatters gehen als Dritter (15:4) in die Playoffs.

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