DBB-Damen im Ausland 2018/19 – Update 186. März 2019

It´s women´s time again! Wir beschäftigen uns einmal mehr mit den DBB-Nationalspielerinnen, die im Ausland beschäftigt sind. Da geht es heute um sieben Siege und sechs Niederlagen. Der Höhepunkt folgt zu Beginn in den USA:

Satou Sabally (Foto re. und unten) hat mit ihren Oregon Ducks zum zweiten Mal in Folge die Pac-12 für sich entschieden. Und wurde auch noch mit drei ihrer Teamkolleginnen in das „All-Pac-12“ berufen, d.h. in die Auswahl der besten Spielerinnen in dieser Conference. Eine tolle Auszeichnung! Ab dem 8. März spielen die Ducks nun das Pac-12 Tournament, dessen Gewinner einen sichern Platz im 64er-Feld für das sogenannte „march madness“ erhält. Momentan setzen die Stats und die Experten die Ducks auf Platz sechs in den USA. Die letzten beiden regulären Saisonspiele sahen eine starke Deutsche. Zum 83:54-Sieg bei Arizona steuerte sie in 35 Minuten 16 Punkte (7/11), zehn Rebounds und drei Assists bei drei Ballverlusten bei. Ähnliche Werte gab es dann beim 66:59-Erfolg bei Arizona State, der den Pac-12-Triumph perfekt machte (36 Min., 18 Pkte, 7/11, 3/5 Dreier, sechs Reb.).

In der schwedischen Liga zieht A3 Basket Umea, das Team von Ama Degbeon, auch weiterhin ungefährdet seine Kreise. Das 83:70 gegen die Visby Ladies war bereits der 16. Sieg. Der deutsche Powerforward wurde 33 Minuten eingesetzt und kam bei guter Wurfquote (6/11) auf 16 Punkte, vier Rebounds und drei Assists bei zwei Ballverlusten.

In Polen gab es nur wenig zu lachen für die beiden deutschen Korbjägerinnen. Arka Gdynia, die Mannschaft von Sonja Greinacher, strauchelt doch gewaltig und ist als Vierter mittlerweile von der Tabellenspitze doch ein ganzes Stück entfernt (13:7). 52:61 hieß es nach 40 Minuten bei Spitzenreiter Polkowice (Greinacher 18 Min., drei Pkte, 0/2, zwei Reb.). Und auch vor eigenem Publikum musste man sich Torun geschlagen geben: 70:85. Die Deutsche stand 18 Minuten auf dem Parkett, war aber von ihrer Bestform deutlich entfernt (Zwei Pkte, 1/2, drei Reb.). Kaum besser sieht die Bilanz für Katharina Fikiel und ihr Team aus Gorzow aus. Knapp ging es bei 81:84 in Krakau zu, Fikiel zeigte eine ordentliche Vorstellung (17 Min., sechs Pkte, 3/5, acht Reb.). Beim 63:69 gegen Wroclaw traf die deutsche Centerin allerdings in zehn Minuten nur einen ihrer sechs Würfe für zwei Punkte und holte drei Rebounds. Gorzow ist Sechster (12:7).

Ohne Marie Gülich trat Reyer Venezia im italienischen Pokal-TOP8 an. Und kam nach einem 55:49 gegen San Martino die Lupari bis ins Halbfinale. Dort war dann mit dem 74:78 gegen SS. Giovanni Endstation. In der zweiten italienischen Liga, Gruppe Nord, musste Moncalieri mit Stefanie Grigoleit eine bittere 45:49-Niederlage gegen Varese hinnehmen. Die Deutsche kam zwar auf ein „double double“ aus elf Punkten und 13 Rebounds, traf aber nur zwei von zwölf Würfen aus dem Feld. Ein Spiegelbild der gesamten Partie.

Weiter auf dem Vormarsch in der zweiten französischen Liga ist Svenja Greunke mit Toulouse Metropole. Nach dem 88:52 gegen Reze ist das Team schon auf Platz zwei angekommen (11:4).Greunke bot eine solide Leistung (17 Min., vier Pkte, 2/4, fünf Reb., ein Ass.).

Schließlich war auch Levke Brodersen in der Women´s British Basketball League mit den Sheffield Hatters wieder im Einsatz. Und lieferte beim 75:59 gegen die London Lions eine gute Partie. Die „Dauerbrennerin“ wurde 35 Minuten lang aufs Feld geschickt und brachte 15 Punkte (6/12, 2/4 Dreier) und je drei Rebounds, Assists und Ballverluste. Kein Spiel zu absolvieren hatte Romy Bär mit ihrem französischen Team Villeneuve d´Ascq.

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