DBB: Tolles Angebot für „Breitensport“-Girls14. März 2013

Der Jugendausschuss des Deutschen Basketball Bundes (DBB) hat beschlossen, neben der Leistungssportförderung im weiblichen Bereich auch jungen Basketballerinnen im Breitensportbereich Maßnahmen anbieten, um die Motivation und Begeisterung für Basketball zu erhöhen und die Bindung an die Sportart nachhaltig zu verbessern. Daher sollen 2013 und – je nach Erfolg des Projektes – auch in den Folgejahren je vier regionale DBB Girls Camps stattfinden.

„Wir sind sehr froh, dass wir diese Camps speziell für Mädchen anbieten können und sind sehr zuversichtlich, dass sie eine große Resonanz finden. Die Idee ist, weg von der Leistungsfokussierung zu kommen, den Mädchen aber trotzdem das nötige Rüstzeug für unseren schönen Sport mit auf den Weg zu geben. Man muss für Mädchen dieser Altersgruppe einfach andere Programme auflegen. Dabei schauen wir mit unserem Partner, dem Bündnis für Demokratie und Toleranz gegen Extremismus und Gewalt (BfDT), über den Tellerrand des Basketballs hinaus und bieten innerhalb der Girls Camps Workshops zum Themenkomplex „girl empowerment/Gewaltprävention/Selbstbehauptung“ an. Ich halte diese Camps für wichtig und gut und bin optimistisch, dass wir für die Durchführung der regionalen Camps Partner finden werden“, blickt Stefan Raid, DBB-Vizepräsident für Jugend und Schulsport, voraus.

„Sport eignet sich hervorragend, um Werte wie Respekt, Teamgeist und Fairness zu vermitteln“, ergänzt Dr. Gregor Rosenthal, der Leiter der Geschäftsstelle des BfDT. „Deshalb freuen wir uns, die bewährte Kooperation mit dem DBB fortzusetzen und ein attraktives sportliches Angebot mitwichtigen Inhalten zur Gewaltprävention oder Förderung von Zivilcourage verbinden zu können.“

Zielgruppe der Girls Camps sind Mädchen von 11-15 Jahren, die nicht in den Spitzenligen sondern in den z. T. sehr kleinen Breitensport-Ligen der Landesverbände und ihrer Unterorganisationen spielen und dort nur wenige Saisonspiele haben. Wünschenswert wäre eine Beteiligung von Mädchen aus 3-4 Landesverbänden an jedem Camp. Pro Camp sollen 50 Mädchen teilnehmen.

„Im Jugendausschuss herrschte schnell Einigkeit darüber, dass wir gezielt abseits der leistungsorientierten Camps etwas anbieten sollten. Es geht bei den Girls Camps nicht um Talentsichtung, sondern einfach darum, Mädchen die Möglichkeit zu geben mehr zu machen. Im Jungenbereich gibt es so etwas häufiger, bei den Mädchen ist da bisher recht wenig passiert“, ergänzt Rüdiger Jacob, der im DBB-Jugendausschuss für den Mädchenbasketball zuständig ist.

Im Rahmen des DBB-Girls Camps 2011 und 2012 wurde die Zusammenarbeit mit dem Bündnis für Demokratie und Toleranz gegen Extremismus und Gewalt (bfdt) bereits erfolgreich umgesetzt. Für dieses neue Projekt wird pro Standort jeweils ein gastgebender Verein oder Landesverband benötigt, der den DBB bei der Planung und Vorbereitung unterstützt. Das Teilnehmerhandling und die Anmeldung übernimmt das DBB-Jugendsekretariat. Die Unterstützung durch die gastgebenden Vereine und Verbände ist dabei herzlich willkommen.

Der Jugendausschuss wird die Standorte in Abstimmung mit den Landesverbänden so auswählen, dass eine möglichst breite regionale Abdeckung gegeben ist. Interessierte Vereine und Verbände sind eingeladen und aufgefordert, sich mit einer kurzen Beschreibung der Infrastruktur und einem Terminwunsch beim DBB Jugendsekretariat zu bewerben. Ansprechpartnerin beim DBB ist Petra Keldenich (02331 106 154; petra.keldenich@basketball-bund.de).

Das genaue Anforderungs- und Leistungsprofil ist auf der Website des DBB zu finden bzw. bei Petra Keldenich zu erhalten.

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