WNBL: Weiterstadt – Rhein-Main Baskets 62:71 (31:36)20. Januar 2014

In einem nervenaufreibenden Derby besiegte das WNBL-Team der Rhein-Main Baskets die SG Weiterstadt wesentlich knapper, als es das Ergebnis vermuten lässt. Es waren relativ geringe Unterschiede, die am Ende den Ausschlag für den letztjährigen Dritten der Deutschen Meisterschaft gaben. Dadurch glichen die Baskets nach Punkten in der Tabelle aus. Im direkten Vergleich liegen die Baskets weiterhin auf Rang fünf, Weiterstadt auf Rang vier, weil Sie im Hinspiel mit 16 Punkten deutlicher gewannen, als ihre Dauerrivalinnen aus Langen und Hofheim, die mit 30 Minuten eine besonders kurze Anfahrt hatten.

Weiterstadt hatte den besseren Start mit 8:3- und 12:7-Führungen, die durch die Langenerin Clara Willand mit fünf Körben und acht Punkten am Stück auf 12:13 gedreht wurden. Die Rhein-Main Baskets zeigten in Folge ihr mit Abstand bestes Saisonspiel, alle Spielerinnen zeigten sich im Nachbarschaftsduell erheblich verbessert: Einsatzwille, Defensiv- und Angriffsverhalten, Passspiel, Treffsicherheit, in allen Bereichen waren die Gästespielerinnen kaum wieder zu erkennen gegenüber den bisherigen Begegnungen, die zum Teil unerwartet und unnötig verlorenen gingen. Ins Bild passte da auch, dass die gerade von einem halbjährigen Auslandsaufenthalt zurückgekehrte Clara Overbeck nach nur einwöchigem Training gleich ins Team integriert werden konnte. Coach Rolo Weidemann hatte damit ein ebenso feines Näschen, wie für die Feinabstimmung seines Teams. Er engagierte sich an der Außenlinie von Anfang besonders stark und machte seinen Spielerinnen deutlich, die Adam-Danz-Halle nicht mit leeren Händen verlassen zu wollen.

Sein Team hatte verstanden: Gleich vier Spielerinnen punkteten zweistellig. Leah Niederhausen mit 11, Paula Reinhardt in Ihrem letzten Saisonspiel vor einem Auslandaufenthalt mit 16 Punkten sowie Clara Willand und Vanessa Roguljic mit je 17 Punkten legten den Grundstein für den Erfolg. Auf Weiterstädter Seite konnte deren sonst beste Punktesammlerin Lara Müller nicht in gewohnter Weise auftrumpfen. Sie hatte früh drei Fouls und musste lange auf die Bank. Nachdem Sie in der 34. Minute mit fünf Fouls vom Feld musste, konnte ihr Team zwar mit 59:58 in Führung gehen, aber in den letzten vier Minuten nur noch einen Dreipunktewurf erzielen, während die Gäste in gleicher Zeit ihrem Punktekonto 14 Zähler hinzufügen und den Auswärtssieg perfekt machen konnten.

Beide WNBL-Teams werden sich wohl bis zum Saisonende einen spannenden Wettkampf um einen Playoff-Platz bieten. Es ist allerdings auch noch möglich, dass sie den Tabellendritten Dragons Rhöndorf abfangen und beide einen der vier begehrten Playoff-Ränge belegen; aus hessischer Sicht die willkommenste Konstellation zum Ende der Gruppenphase.

Es spielten: Hannah Gade, (2 Punkte), Svenja Greive (4), , Leah Niederhausen (11), Clara Overbeck, Paula Reinhardt (16), Caro Rexroth (2), Vanessa Roguljic (17), Clara Willand (17), Monika Wotzlaw (2), Headcoach Rolo Weidemann, Assistant Coach Denise Beliveau, es fehlten: Josefine Beifuß, Anna Krentz.

Das nächste Spiel tragen die Rhein-Main Baskets am 26. Januar um 16.00 Uhr in der Hofheimer Brühlwiesenhalle gegen die Spielgemeinschaft Rhein Berg/Erft aus, die im Hinspiel 67:53 bezwungen wurde. Diese Aufgabe ist nicht unlösbar und muss gewonnen werden, um in der Tabelle weiter nach vorne schauen zu können. Weiterstadt tritt gleichzeitig beim Tabellendritten Dragons Rhöndorf an.

Bericht: Rhein-Main Baskets / Helmut Willand

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