WNBL-Vorschau: TS Jahn München – Team Oberfranken9. Oktober 2014

Keine große Verschnaufpause für die U17-Mädchen des Team Oberfranken: Nachdem am vergangenen Wochenende ein Doppelspieltag in Wasserburg bzw. gegen Ludwigsburg zum Start in die neue Saison der Weiblichen Nachwuchs Basketball Bundesliga WNBL auf dem Plan stand, gastieren die oberfränkischen Nachwuchsbasketballerinnen am kommenden Wochenende bereits wieder in Oberbayern. Am Sonntagnachmittag wartet ab 14.15 Uhr der TS Jahn München auf die Mannschaft von Cheftrainer Patrick Seidel.

Nach einer gelungenen ersten Halbzeit standen die Landeshauptstädterinnen in ihrem ersten Saisonspiel gegen den TSV Nördlingen zum Ende hin meist auf verlorenem Posten und starteten entsprechend mit einer 51:63 Niederlage am ver-gangenen Samstag in die Saison. Nichts desto trotz zeigt sich Cheftrainer Patrick Seidel gewarnt vor dem Spielstil und Auftreten, welches Trainer Armin Sperber seinen Schützlingen verordnet hat: „In München werden wir v.a. mit einer ag-gressiven Ganzfeld-Pressverteidigung sowie vielen verschiedenen Spielsystemen zu kämpfen haben. Dementsprechend wird es umso wichtiger sein, stets die Ruhe auf dem Feld zu bewahren, viel miteinander zu kommunizieren und nicht wie gegen Ludwigsburg in zu viele hektische Einzelaktionen zu verfallen, offensiv wie defensiv.“ Daneben gewiss entschei-dend die wichtigen Rebounds zu kontrollieren und hierbei mit der notwendigen Konsequenz zu Werke zu gehen. Nach dem vergangenen Wochenende wartet mit den Oberbayerinnen nun erstmals eine Mannschaft auf die Bamberger Mäd-chen, welche körperlich nicht mehr weit überlegen sein wird. Und auch in einer weiteren Kategorie sind die Gemeinsam-keiten – leider – nicht von der Hand zu weisen: Beide Teams erhielten im bisherigen Saisonverlauf die wenigsten Frei-würfe zugesprochen und konnten diese dabei auch nur jeweils unzureichend verwerten. So stellen die beiden Tabellen-nachbarn hierbei mit 39 % (Team Oberfranken) bzw. 30 % (TS Jahn München) bisher die jeweils schwächsten Wurfaus-beuten in der Gruppe Südost.

„Wir müssen entsprechend verstärkt zum Korb attackieren. Gepaart mit einem ähn-lichen Wurfglück von der Dreipunktlinie sowie vergleichbarer, harter Verteidigung wie in Wasserburg hoffen wir, auch dieses Mal unseren Ausflug nach Oberbayern er-folgreich gestalten zu können“, fasst As-sistenztrainer Konstantin Hammerl die wichtigsten Vorgaben für das kommende Wochenende zusammen.

Text: Konstantin Hammerl (Team Oberfranken)

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