WNBL-Vorschau: Metropol Girls – TSV Hagen 18602. Oktober 2014

Runderneuert und blutjung geht es nach langer Vorbereitungszeit für die Metropol Girls nun endlich los in der WNBL.

Am Freitag, den 3. Oktober trifft man um 14:00 Uhr in der vestischen Arena Recklinghausen mit dem TSV Hagen gleich auf einen der Topfavoriten der Liga.

Der TSV hat aktuell den Ausfall von Aufbauspielerin Sarah Lückenotte zu beklagen, die sich in der Vorwoche einen Kreuzbandriss zuzog und die komplette Saison fehlen wird. Die Metropol Girls wünschen von hier aus gute Genesung.

Auf Seiten der Metropl Girls wird allerdings auch Nationalspielerin Seraphina Asuamah-Kofo aufgrund einer Muskelverletzung fehlen. Obwohl diese Schwächung kaum zu kompensieren ist, werden die Metropol Girls versuchen im Kollektiv mit Kampfkraft und Intensität Paroli zu bieten.

Der TSV Hagen geht aber trotz des Ausfalles ihres Pointguards sicherlich als klarer Favorit in das erste Saisonspiel, hat man doch gerade durch die drei Nationalspielerinnen Leonie Schütter, Ayse Colakloglu und das ehemalige Metropol Girl Svea Tigges enorm Qualität und Tiefe im Team.

Wie bereits berichtet hat es im Team der Metropol Girls deutliche Veränderungen und eine erhebliche Verjüngung gegeben. So werden beim Spiel am Freitag gleich neun Spielerinnen der Jungjahrgänge 1999 und 2000 im Kader stehen. Ein Team für die Zukunft also und die bisherigen Erkenntnisse im Laufe der Vorbereitung lassen langfristig großartige Perspektiven erhoffen.

Aber natürlich will man sich nun auch im ersten WNBL-Spiel und im weiteren Verlauf der aktuellen Saison bestmöglich präsentieren und sich kontinuierlich weiter entwickeln.
Gegen den TSV Hagen haben sich die Metropol Girls auf eine Ganzfeldpresse und das dominante Spiel des letztjährigen MVPs Leonie Schütter eingestellt. Aber auch mit einer Zonenverteidigung, mit der die Hagenerinnen in der letzten Saison größtenteils agiert hatten, wird bei den Metropol Girls gerechnet.

Beim eigenen Spiel wird es im Wesentlichen darauf  ankommen, in der Offensive dem Druck standzuhalten und konsequent den Korb zu attackieren.

Vorteile rechnet man auf Seiten der Metropol Girls beim Rebounding aus, da man im diesjährigen Team auch ordentlich Größe aufbieten kann.

In jedem Fall schauen die Metropol Girls fokussiert aber auch mit einer konstruktiven Gelassenheit auf den Saisonstart, bei dem man natürlich auf möglichst zahlreiche    Zuschauer in der vestischen Arena in Recklinghausen hofft.

Text: Frank Konstandt, Foto: Lisa Kemmerling (beide Metropol Girls)

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