WNBL: Tus Lichterfelde – SC Rist Wedel 68:60 (36:34)12. November 2012

Zum Karnevalsbeginn am 11.11.12 trat das WNBL Team aus dem Süden Berlins zum 2. Heimspiel der noch jungen Saison an. Auch ohne Marija, die bereits die Fahrt zur DBB U18-Sichtung nach Heidelberg angetreten hatte, die erkrankte Luisa und die verletzte Paula, waren 11 junge Berlinerinnen in der Halle, um die bis dato sieglosen jungen Damen der Lady Vikings von Rist Wedel zu empfangen.

Was es heißt, Gegnerinnen zu unterschätzen, zeigte sich vom Sprungball an. Die Berliner Defense agierte nachlässig, immer wieder konnten sich die Norddeutschen mit ihrem Zug zum Korb durchsetzen. In der Offense lief der Ball zu selten flüssig durch die Reihen, zu viele Einzelaktionen führten zu vermeidbaren Turnover. Das gesamte Spiel über hatte man Schwierigkeiten, sich gegen die aggressive Spielweise der Lady Vikings zu behaupten.

So führten in der achten Minute die Gäste mit 8:12, ehe TuSLi dank Satou Sabally (insgesamt 14 Punkte) und Sophia Neubauer (17 P.) mit einem 8:1 Run das 1. Viertel für sich entscheiden konnte (16:13). Im 2. Viertel entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch, in dem die Heimmannschaft immer knapp führte, sich aber aufgrund von Nachlässigkeiten in der Defense und vor allem bei Box-Out nie absetzen konnte. Mit einem Wurf von K. Dünkel in letzter Sekunde konnten die Wedelerinnen den Abstand zur Pause auf zwei Punkten verkürzen (36:34).

Entsprechend lautete die Aufforderung in der Halbzeitpause von Trainerin Denise Ney, endlich konsequenter in der Defense zu arbeiten, im 1-1 besser zu verteidigen und sich gegenseitig in Blocksituationen besser zu helfen.

Und zu Beginn des 3. Viertels zeigten die Lichterfelder Spielerinnen dann endlich, warum sie in der Staffel Nord der WNBL derzeit das einzige noch ungeschlagene Team sind. Die Verteidigung war nun konsequenter, beim Rebound wurde beherzter zugegriffen und das Zusammenspiel im Angriff lief besser. Lena Stuht kümmerte sich in der Defense sehr gut um die Wedeler Aufbauspielerin Schreiner. Zusätzlich zu Sabally und Neubauer zeigten nun auch Sophie Link (11 P.) und Patricia Broßmann (15 P.) ihre Treffsicherheit. Mit 20:4 wurde das 3. Viertel gewonnen (56:38).

Im 4. Viertel wechselte Trainerin Ney dann auch die Spielerinnen ein, die bis dahin in der zweiten Halbzeit wenig Spielzeit erhalten hatten. Hier machte sich nach dem Ausscheiden von Satou Sabally mit dem 5. Foul das Fehlen von Marija bemerkbar. Es hakte im Spielaufbau, der Ball lief nicht mehr so flüssig durch die Berliner Reihen und die nie aufgebenden Gäste aus dem Norden kamen durch einen furiosen 10:0 Run noch einmal auf 6 Punkte heran. Doch in den letzten 2 Minuten fing sich das Berliner Team wieder, Patricia Broßmann und Hannah Neis (7 P.) setzten im Angriff Akzente und stellten so den 68:60 Erfolg aus der Kategorie „Arbeitssieg“ sicher.

TuS Lichterfelde:
Sophie Link (11 P.), Katharina Rosenthal, Paulina Dreher, Lena Stuht (2 P.), Sophia Neubauer (17 P.), Linda Helmke, Melina Rathke, Patricia Broßmann (15 P.), Hannah Neis (7 P.), Satou Sabally (14 P.), Jennifer Harder (2 P.)

SC Rist Wedel:
Winkelmann (6 P.), Schreiner (21 P.), Frey (18 P.), Dünkel (6 P.), Matanovic, Zollenkopf (6 P.), Schultz, I., Lotter, Meier (3 P.), Ehrsam, Schultz, K.

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