WNBL: TuS Lichterfelde – OSC Junior Panthers Osnabrück 50:63 (30:25)21. Januar 2013

Ein Rückschlag erlitt das Lichterfelder WNBL Team beim Heimspiel gegen die starken Junior Panthers aus Osnabrück. In den beiden ersten Vierteln war die Lichterfelder Welt noch in Ordnung. Intensität und Engagement in der Defense stimmten. Die gegnerische Nationalspielerin Cherina Kaiser konnte im Aufbau gestört werden und die körperlich überlegene Gäste-Centerin Vera König war bei Sophia Neubauer in guten Händen, erzielte nur 4 Punkte in den ersten 20 Minuten. Aus guter Verteidigung konnten erfolgreiche Breaks kreiert werden und auch im Set-Play funktionierte das Zusammenspiel. So ging es mit einer 30:25 Führung in die Halbzeit.

Der Bruch im Spiel folgte im dritten Viertel. Osnabrück stellte die Verteidigung um und die jungen Berlinerinnen hatten nun Mühe, ihr Angriffsspiel aufzuziehen. Selbst die wenigen gut heraus gespielten Wurfsituationen konnten nicht genutzt werden und so gelangen nur 6 Lichterfelder Punkte in den 10 Minuten nach der Halbzeit. Die Osnabrückerinnen dagegen spielten ihr Spiel einfach konsequent weiter, profitierten von der Berliner Angriffsschwäche und gingen mit 36:44 in Führung. Im letzten Viertel trafen die TuSLi- Spielerinnen wieder besser, doch Osnabrück wusste immer eine Antwort, spielte konsequenter über groß (allein 8 Punkte von König im 4. Viertel). Am Ende foulten die Gäste, um in Ballbesitz zu kommen und TuSLi konnte von den letzten 6 Freiwürfen nur 2 verwandeln. Mit dem letzten Wurf sicherte sich Osnabrück nicht nur den Sieg in, sondern auch den direkten Vergleich gegen Berlin. Für das junge Team  des TuS Lichterfelde heißt es nun, den Kopf wieder hoch zu bekommen, um mit neuem Selbstbewusstsein in den verbleibenden 4 Spielen der Hauptrunde den Einzug in die Playoffs zu sichern.

TuSLi Trainerin Denise Ney zum Spiel: „Wir sind heute in der zweiten Halbzeit an der eigenen Unerfahrenheit gescheitert. Während Osnabrück mit vier Spielerinnen Jahrgang 96 und sieben Spielerinnen des Jahrgangs 97 angetreten ist, hatten wir lediglich zwei 96erinnen, vier 97erinnen und dazu fünf Spielerinnen des jüngsten Jahrgangs 1998 im Kader. Diese jungen Spielerinnen ziehen im Training engagiert mit, müssen aber noch viel lernen, um auch in kritischen Situationen auf diesem Niveau bestehen zu können. Wenn dann die Würfe von außen nicht fallen, verliert man ein solch wichtiges Spiel gegen eine erfahrenere Mannschaft.“

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