WNBL: TuS Lichterfelde – OSC Junior Panthers: 50:63 (30:25)22. Januar 2013

Mit einer starken kämpferischen Teamleistung und einer tollen Einstellung, vor allem in der 2. Halbzeit, gelang den OSC Junior Panthers in der weiblichen Nachwuchs-Basketball-Bundesliga am Wochenende ein wertvoller 63:50-Sieg beim TUS Lichterfelde Berlin. Trotz einer eher schwachen Wurfquote des OSC in den ersten 20 Spielminuten, die den Berlinerinnen eine 30:25-Halbzeitführung einbrachte, gelang den jungen Osnabrückerinnen mit einer effektiven Kombination aus Press- und Zonenverteidigung ein am Ende verdienter Erfolg beim bisherigen Tabellenführer der WNBL-Gruppe Nord.

Mit 12 Punkten hatten die OSC-Mädchen das Hinspiel verloren und als Mitte der 2. Halbzeit die Berlinerinnen beim 24:17 mit 7 Punkten Differenz führten, schien ein Sieg, der den Junior Panthers auch ein Plus im direkten Vergleich beschert hätte, in unerreichbare Ferne gerückt zu sein. Doch angeführt von den beiden überragenden Centerinnen, Vera König (17 Punkte) und Maya Girmann (11), trafen nun auch endlich die Flügelspielerinnen. Zwei Freiwurftreffer von Anne Potratz (6) und ein erfolgreicher Dreier von Lisa Siemund (5) wirkten wie eine Initialzündung, denn plötzlich funktionierte auch die Ganzfeldverteidigung und brachte den OSCerinnen einige Ballgewinne, die von Ann-Sophie Ossowski (7) und Cherina Kaiser (11) in Punkte umgesetzt werden konnten. Die Berlinerinnen fanden lange Zeit auch kein Rezept gegen die effektive 3-2-Zonenverteidigung, wobei sich die OSC-Verteidigerinnen nahezu jeden Defensivrebound angeln konnten.

Das 3. Viertel ging mit 19:6 Punkten sensationell deutlich an die Junior Panthers, die auch im 4. Viertel den Vorsprung behaupten konnten. Als 27 Sekunden vor Schluss der Sieg feststand, wollten die OSCerinnen unbedingt den direkten Vergleich gewinnen. Sie schickten die Berlinerinnen an die Freiwurflinie, von wo den Gastgeberinnen nur ein Punkt gelang. Den letzten Angriff der Begegnung spielten die Osnabrückerinnen gekonnt aus und Maya Girmann krönte ihre gute Leistung mit einem Korbleger 2 Sekunden vor Schluss, der den viel umjubelten und kaum für möglich gehaltenen Sieg sicher stellte. In den Jubel des Teams und der mitgereisten kleinen Fangruppe aus Eltern und Freunden nach Spielschluss stimmte auch Headcoach Thomas Wodny mit ein, der die Reise nach Berlin nicht hatte mit antreten können und an der Linie von seinem Trainerkollegen Jörg Scherz vertreten worden war.

Neben den bereits genannten Spielerinnen halfen Marisa Koopmann (4), Caroline Lahrmann (2), Franka Riesmeier, Judith Pauls und Selina Schröer den wichtigen Sieg sichern.

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