WNBL: TuS Lichterfelde – ChemCats Chemnitz 86:77 (39:42)10. Dezember 2013

Nach einem hart erkämpften 86:77 Erfolg im letzten Heimspiel der Hinrunde gegen die ChemCats Chemnitz führt der TuS Lichterfelde die WNBL-Gruppe Nordost weiter ungeschlagen an, das ist der positive Fakt des letzten Heimspiels.

Wollte man doch mit breiter Brust zum Heimspiel gegen die Katzen antreten und den Schwung der letzten Partie aus Halle mitnehmen, war das doch alles mit Spielbeginn vergessen. Unkonzentriert, fahrig ja gar lustlos agierte der Tabellenführer aus Berlin. Die ChemCats waren dagegen von Beginn an wach und bereit ihre Chance, die sich ihnen an diesem Tag bot, zu nutzen. Frech und ohne Druck das Spiel gewinnen zu müssen, spielte das Chemnitzer Team auf. Schon beim Ballvortrag störte man effektiv, hatte der Berliner Gastgeber sichtlich Probleme mit dem Ballvortrag und leistete sich viele untypische Ballverluste. Nach dem 1.Viertel stand es 20:18 für die Berlinerinnen. Wer gedacht hätte, das die Katzen nachlassen würden, sah sich getäuscht. Angetrieben von einer unermüdlichen Fine Böhmke (40 Pkt.) punkteten die Chemnitzerinnen fleißig weiter und gewannen das 2.Viertel mit 19:24, so dass man mit dem Halbzeitergebnis von 39:42 in die Kabinen ging.

Auch nach der Pause präsentierten sich die Südberlinerinnen in einer harmlosen Tagesform. Im Angriff nur phasenweise mit zielstrebigem Fastbreakspiel …. mal Hui …. durchgängig bis dahin in der Defense Pfui könnte man das 3.Viertel zusammen fassen. Eine weiterhin hohe Turnoverquote gepaart mit einer desolaten Teamdefense gab nur geringe Aussichten dieses WNBL Spiel noch zu gewinnen. Unterstützt von Lucie Peroche (12 Pkt) und Marlene Reimann (10 Pkt.) war es jedoch weiterhin die wie entfesselt spielende Fine Böhmke ( insg. 5 Dreipunktewürfe) die man an diesem Tag einfach nicht kontrollieren konnte. So ging das 3.Viertel unentschieden mit 19:19 aus.

Positiv zu bewerten ist jedoch, dass sich das Berliner Team während der gesamten Partie, trotz aller Nackenschläge, nicht hat großartig abschütteln lassen, lag man zu Beginn des Schlussviertels nur mit  3 Punkten hinten. In den letzten 10 Minuten des Spiel kamen dann auch die Kämpferherzen der Berlinerinnen zum Vorschein. Die Bereitschaft in der Verteidigung zusammen arbeiten zu wollen stieg von Minute zu Minute und die Kräfte der Katzen schwanden sichtbar. Allen voran wollte Satou Sabally (insg. 34 Pkt. und einen ganzen Nikolaussack voller Rebounds) dieses Spiel nicht verlieren. Unterstützt wurde sie dabei von ihren Mitspielerinnen Hannah Neis (15 Pkt), Sophie Link (12 Pkt.) sowie vom Rookie Chiara Dröll (11 Pkt). Mit einem Kraftakt und dem Blick die richtigen Missmatches in der Endphase des Spieles zu finden drehte sich das Spiel in der 36.Spielminute und man gewann am Ende noch mit 86 :77.

So fand dann der 2. Advent doch noch ein versöhnliches Ende aus Berliner Sicht. Nach dem Spiel war sich das Trainergespann Busch/Herrenkind jedoch einig, dass es wichtig war für das Team auch mal einen solchen Arbeitssieg an einem Tag, an dem nicht wirklich viel zusammen ging, zu erzielen. Jeder, der Sport treibt, weiß, wie schwer es ist sich am eigenen Schopfe aus der Misere wieder herauszuziehen. Was bleibt, ist eine Menge Arbeit bis zum Rückrundenstart und das Unverständnis, warum die ChemCats in dieser Form auf dem letzten Tabellenplatz der Gruppe Nordost agieren.

Für TuSLi spielten: Satou Sabally (34 Pkt.), Hannah Neis (15), Sophie Link (12), Chiara Dröll (11), Sina Kafka (6), Lisa Vierhufe (6), Linda Helmke (2), Noa Sauthoff, Katharina Rosenthal, Vanessa Hagenhaus und Juline Lehmann.
(TuS Lichterfelde, Guido Helmke)

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