WNBL: TSV Wasserburg – TSV Nördlingen: 82:75 / Jahn München – TSV Wasserburg: 74:644. Februar 2014

Mit dem Ziel den Play-Off Platz in der U17-Bundesliga endgültig zu sichern starteten die Wasserburger Mädls in ein Doppelspielwochenende gegen die beiden ärgsten Verfolger in der WNBL-Gruppe Süd. Bilanz: 82:75 (38:35)-Heimsieg gegen Nördlingen und 64:74 (32:29)-Niederlage bei Jahn München. Die Innstädterinnen bleiben damit auf Platz Drei und haben den Einzug in die Play-Offs weiterhin in der eigenen Hand.

Am Samstag empfingen die Wasserburgerinnen die Gäste aus Schwaben. Genau wie im Hinspiel, das klar gewonnen worden war, sollte auch dieses Mal der Gegner durch eine immer konstant gute Verteidigung zermürbt werden. Und genau das konnten die Gastgeberinnen auch in den ersten zehn Minuten super umsetzen. Fastbreaks und unzählige Ballgewinne ließen den Vorsprung der Schützlinge von Michi Zovko und Tanja Lehnert auf 22:11 nach dem ersten Viertel wachsen. Doch die Nördlingerinnen gaben nicht auf und konnten schon im zweiten Spielabschnitt den Anschluss wieder herstellen, so dass sich beide Teams mit einem knappen 38:35 in die Halbzeit verabschiedeten.

Auch in der zweiten Hälfte des Derbys konnte sich keine Mannschaft wirklich absetzen: Das Spiel war weiter spannend und brachte die die Zuschauer zum Toben. Mit einem 75:75 ging es in das letzte Viertel, wo sich die Gastgeberinnen schließlich doch noch eine kleine Führung erarbeiten und mit 82:75 den Sieg davontragen konnten.

Gleich am nächsten Tag ging es dann zur TS Jahn München. Und auch hier entwickelte sich ein spannendes Duell auf Augenhöhe: Zehn-Punkte Führung Wasserburg, Gleichstand, Führung Jahn, Gleichstand, …. Die Fans waren von der Partie begeistert, die mit einer hohen Intensität und schöne Spielzügen überzeugte. Kurz vor Schluss machten den Gästen aus Wasserburgs dann Foulprobleme zu schaffen – vier Spielerinnen mussten mit fünf Fouls zuschauen. Zum Schluss verließ die Gäste auch noch das Glück und so mancher Ball kullerte wieder aus dem Korb. So mussten sich die Wasserburger den Gastgeberinnen mit 64:74 geschlagen geben – zum zweiten Mal in dieser Saison.

Mit einem Sieg aus den verbleibenden beiden Spielen der Vorrunde – am besten gleich nächstes Wochenende gegen die Pfalz Towers (08.02., 15:00 Uhr, Badria) – wäre die Qualifikation für die Play-Offs gesichert. „Jetzt heißt es, nochmal gut trainieren, an ein zwei kleinen Fehlern arbeiten“, so Coach Michi Zovko, der auf zahlreiche Zuschauer hofft, die sein Team am Samstag unterstützen.

Es spielten: Charlotte Erlacher (0 Punkte gegen Nördlingen / 0 Punkte gegen München), Sophia Erlacher (0 / 0), Anna Fuchs (30 / 9), Constanze Lehertshuber (10 / 11), Linda Pettersson (13 / 10), Annika Rotter (14 / 6), Charlotte Schomburg (4 / 7), Annika Schütz (1 / 15), Marlene Stechl (0 / 0), Tatjana Stemmer (8 / 4), Theresa Wartner (0 / 2) und Rabia Zavrak (2 / 0).

 

Autor: Angi Sonnenholzner, TSV Wasserburg

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