WNBL: TSV Wasserburg – TSV Nördlingen 82:75 (22:11)3. Februar 2014

Das WNBL Team des TSV Nördlingen war zu Gast beim TSV Wasserburg. Natürlich wollte man dieses Spiel gewinnen, um wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze zu sichern. Wie bereits im Hinspiel, konnte das Heimteam aus Wasserburg mit guter Defense und schnellen Fastbreak-Aktionen den Druck von der ersten Sekunde an hochhalten. Die Gäste waren schnell verunsichert und die guten Vorsätze wurden vergessen. So erlaubte man den Wasserburgern nach vier Minuten eine 12:2 Führung. Zum Viertelende gingen die Nördlinger einem 22:11 Rückstand in die Pause. Im zweiten Viertel zeigten die Nördlinger dann ein anderes Gesicht. Aggressive Defense und gut gespielte Systeme sorgten für ein 38:35 Halbzeitergebnis.

Auch nach der Pause fanden die Gäste gut ins Spiel. Und das, obwohl die Wasserburger mit vollem Einsatz aus der Halbzeit kamen. Anna-Maria Scherla und Johanna Klug zeigten ihre Klasse einmal mehr und wurden dabei vom kompletten Team hervorragend unterstützt. Mit einem 54:54 Ergebnis ging man ausgeglichen ins letzte Viertel. Leider wurde dieses Ergebnis auch auf Kosten vieler Fouls erzwungen. Deshalb musste Anna-Maria Scherla auf der Bank Platz nehmen. Obwohl die Nördlinger mit einer enormen Energieleistung versuchten, den wütenden Angriffen der Wasserburger Stand zu halten, setzten das Heimteam sich zunehmend ab. Gerade Anna Maria Fuchs war in dieser Phase nicht aufzuhalten und demontierte die Rieser Defense nahezu im Alleingang. Trotz der 82:75 Niederlage gibt es gute Ansätze für das wichtige Heimspiel gegen den TS Jahn München nächste Woche.

„Wir haben uns zurück ins Spiel gekämpft und hätten es auch für uns entscheiden können. Leider hat es das Schicksal nicht gut mit uns gemeint und Amy Scherla hatte auch etwas Pech mit Schiedsrichter-Entscheidungen. Aber das ist Basketball! Jetzt müssen wir uns auf das Spiel gegen Jahn vorbereiten und mit einem Sieg den Playoff-Spot sichern. Ich bin trotz der heutigen Niederlage stolz auf meine Mädels. Es war ein großartiger Basketball-Event gegen eine guten Gegner. Natürlich hätte ich gerne Punkte mit ins Ries gebracht….“ So Coach Reithmeir.

Bei Nördlingen spielten: Scherla (12, 1 Dreier), Mieling (2), Aumann (4), Steinmeyer (8, 2 Dreier), Kosiurak, Hanzalek (2), Ruf (2), Klug (28), Schenk (2), Gerstmeyr (4), Geiselsöder (11)

Bei Wasserburg fielen auf: Pettersson (13, 1 Dreier), Rotter (14), Fuchs (30, 3 Dreier), Lehertshuber (10)

Bericht: TSV Nördlingen / Michael Reithmeir

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