WNBL: TSV Nördlingen – USC Freiburg 61:72 (21:40)28. Januar 2014

Am elften Spieltag der WNBL Gruppe Süd empfängt der TSV Nördlingen das WNBL Team aus Freiburg. Für das Heimteam war schon vor dem Anpfiff klar, dass man die Gäste aus dem Breisgau nicht unterschätzen durfte. Natürlich war Nördlingen als Favorit gesetzt, denn die Freiburger hatten zu diesem Zeitpunkt lediglich eine Partie gewonnen. Die Niederlagen der Gäste waren jedoch stets knapp und unglücklich. Hinzu kommt die nicht zu erklärende Heimschwäche des Rieser Teams, die bereits die komplette Saison anhält.

Kurz vor dem Anpfiff kam dann noch ein weiterer Schock für Coach Reithmeir. Johanna Klug, eine tragende Säule des Teams, konnte krankheitsbedingt nicht an der Partie teilnehmen. Aber mit elf aktiven Spielerinnen konnte man dennoch aus den Vollen schöpfen und auch Freiburg musste mit Paula Tschuwana auf eine Stammkraft verzichten. Direkt nach dem Anpfiff bewahrheiteten sich die Befürchtungen. Das WNBL Team des TSV Nördlingen präsentierte sich vollkommen verunsichert. Ohne Biss in der Verteidigung und ohne Mut in der Offense, musste man das erste Viertel mit 13:19 verloren geben. Im zweiten Viertel verlor Nördlingen vollkommen den Faden und musste schließlich mit einem 19 Punkte Rückstand in die Kabine.

Nach der Halbzeit konnte Freiburg auf Augenhöhe empfangen werden. Im dritten Viertel wurde es den Gästen wenigstens nicht erlaubt, den Vorsprung auszubauen. Mit 35:54 blieb die Differenz bei 19 Punkten. Getreu dem Motto „Nichts zu verlieren“ konnte man das letzte Viertel mit einer bewundernswerten Energieleistung für sich gewinnen. Die letztendliche 61:72 Niederlage konnte jedoch nicht verhindert werden.
„Ich kann mir die miserable Leistung bei Heimspielen nicht erklären. Auswärts spielen wir ohne Druck und überzeugen mit unserem Spiel. Zuhause ist die Angst vor Fehlern ein ständiger Begleiter. Es ist nicht nachvollziehbar!! Dennoch möchte ich den Freiburgern gratulieren. Gerade Ouedraogo und Zehender waren heute einfach nicht zu stoppen. Der Sieg war in vollem Ausmaß verdient.“ So das Statement des Coaches der Nördlinger.

Für Nördlingen spielten: Scherla (12), Mieling (3) , Steinmeyer (10), Kosiurak (1), Hanzalek (5), Keller (3), Schenk (10), Gerstmeyr (8), Geiselsöder (9), Aumann, Ruf

Bei USC Freiburg fielen auf: Ouedraogo (26), Zehender (21), Juric (10)

Bericht: Michael Reithmeir, TSV Nördlingen

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