WNBL: TSV Nördlingen – ChemCats 62:69 (37:33)20. Februar 2013

Nur zwei Wochen nach der peinlichen Heimniederlage gegen Wasserburg zeigte das Nördlinger WNBL Team im letzten Heimspiel die bislang beste Saisonleistung. Dennoch reichte es gegen die ChemCats aus Chemnitz nur zu einer knappen 62:69 (37:33) Niederlage.

Anders als beim letzten Heimspiel zeigten  die jungen Rieserinnen von Anfang eine ansprechende Leistung mit viel Leidenschaft. Nachdem das Spiel anfangs noch offen war (6:7, 4. Minute), setzten sich die Nördlingerinnen durch eine starke Verteidigung und den daraus resultierenden Schnellangriffen mit einem 12:1 Lauf etwas deutlicher ab (18:8, 7. Minute). Die Heimmannschaft wirkte wie entfesselt, verteidigte hohe Intensität und konnte im Angriff durch schöne ausgespielte Spielzüge  überzeugen. Zum Ende der ersten zehn Minuten erlaubten sie die TSV-Mädels jedoch zu viele Leichtsinnsfehler, so dass die Gäste das Spiel wieder offen gestalten konnten (23:19, 10. Minute).  Im zweiten Viertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zweier Mannschaften, die sehr intensiv verteidigten. Trotz der guten Verteidigung der ChemCats fanden die Rieserinnen immer wieder schöne Optionen im Angriff und konnten so die Führung mit in die Halbzeit nehmen (37:33, 20. Minute).

Das einzige Manko in einer sonst sehr starken ersten Halbzeit, war die Gästespielerinn Lilli Tank, die ihr Team im ersten Spielabschnitt mit 19 Punkten nahezu alleine im Spiel hielt. Nach dem Seitenwechsel wurde Chemnitz immer stärker und konnte schnell ausgleichen (38:38, 22. Minute). Die TSV-Mädels wirkten zunehmend nervöser und konnten im Angriff keine Ordnung mehr herstellen, was viele Turnover zur Folge hatte. Dennoch zeigten die Rieserinnen Moral und so konnten sich die Favoriten aus Chemnitz nicht absetzen (50:50, 30. Minute). Im letzten Viertel entwickelte sich ein spannendes Spiel, bei dem sich keines der beiden Teams absetzten konnte (59:59, 37. Minute). In den letzten Minuten ließen bei den Nördlingerinnen die Kräfte spürbar nach, so dass sie gerade in der Zonenverteidigung meist einen Schritt zu spät waren. Dies bestraften die Chemnitzer mit einem 10:3 Lauf in den letzten zwei Spielminuten und siegten am Ende knapp mit 62:69. Dieses Spiel sollte den TSV-Mädels jedoch Mut für die anstehenden schweren Spiele sowie für die Play Downs geben.

Für Nördlingen spielten:
Anna-Maria Scherla 17 Punkte (1 Dreier), Sophie Mieling, Lisa Tauschek 13 (1 Dreier), Bettina Strujan, Johanna Ruf, Mirlinda Asllani 11, Johanna Klug 11, Mona Seeberger 1, Katja Gerstmeyr 7 und Lisa Dorsch 2.

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