WNBL: TSV Hagen – Metropol Girls 80:64 (32:28)13. Januar 2014

Im ersten WNBL-Spiel des neuen Jahres und zu Beginn der Rückrunde in der Gruppe Nord-West zeigten sich die Metropol Girls Bochum / Recklinghausen beim TSV Hagen über weiter Strecken ebenbürtig und agierten mit dem Tabellenzweiten auf Augenhöhe. Letztlich führte eine Phase von einigen Unkonzentriertheiten im dritten Viertel dazu, dass die Punkte in Hagen blieben.

Dabei gelang den Metropol Girls ein Start nach Maß und der Spielplan ging zunächst voll auf. Sehr fokussiert agierend stand nach zwei Minuten eine 7:2-Führung auf der Anzeigetafel und die notwendige Sicherheit schien von Beginn an im Metropol-Spiel vorhanden zu sein. Getrübt wurde die starke Anfangsphase allerdings von Foulproblemen bei Sera Asuamah-Kofoh und Annika Küper, insgesamt waren die Coaches Konstandt, Hauschild und Franke insbesondere in der ersten Halbzeit nicht immer zufrieden mit den Pfiffen des Schiedsrichtergespanns.

Der Rhythmus der Metropol Girls ging zunächst ein wenig verloren und die Hagenerinnen kamen auf. Wie erwartet stellte der TSV dann schon früh auf eine Zonenverteidigung um. Nach ein paar Anpassungsproblemen und einem daraus resultierenden 9-Punkte-Rückstand fanden die Metropol Girls dann aber wieder viel besser in die Partie und hatten nun einer ihrer stärksten Phasen. Einige Male wurde die Verteidigung der Gastgeberinnen geschickt ausgespielt und nach einem starken Lauf war das Spiel zur Pause wieder völlig ausgeglichen.

Ein wesentliches Handicap war zu diesem Zeitpunkt aber das vierte Foul von Annika Küper zum Ende der ersten Hälfe. Ohne die Metropol-Kapitänin startete man daher ins dritte Viertel, welches zunächst weiterhin offen und ausgeglichen begann. Dann kam es aber in der Spielorganisation der Metropol Girls ärgerlicherweise zu einigen leichten und vermeidbaren Fehlern, welche vom TSV Hagen konsequent bestraft wurden. Die Spielgemeinschaft aus Bochum und Recklinghausen bemühte sich im weiteren Spielverlauf dann zwar deutlich der Partie noch ein Wende zu geben, allerings wurden einige Angriffe wiederholt zu schnell abgeschlossen, so dass es am Ende nichts wurde mit einem Erfolg in Hagen.

Ein Sonderlob bei den Metropol Girls verdiente sich neben den erneut starken Sandrine Gries und Annika Küper auch Leonie Schiermeyer, die nach langer Verletzungspause eine gutes Comeback feierte und ihre Konkurrentin Leonie Schütter über weite Strecken gut verteidigen konnte. Trotz der Niederlage haben es die Metropol Girls weiterhin selbst in der Hand die Play Off-Qualifikation zu erreichen und mit einem Sieg in der kommenen Woche bei der BG Rotenburg/Scheeßel kann man sich wieder der dritten Platz in der Gruppe Nord-West sichern.

Für die Metropol Girls spielten: Gries (21), Küper (19/2 Dreier), Brosenius (8/2 Dreier), Asuamah-Kofoh (4), Schiermeyer (4), Neumann (3/1), Simon (3/1), Brinkmann (2), Kamp, Kourti.
(Metropol Girls, Frank Konstandt)

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