WNBL: TSV Hagen 1860 – Team Göttingen 82:74 (32:34, 72:72)3. Dezember 2012

Hochklassigen Mädchenbasketball erlebten die Besucher des WNBL-Topspiels zwischen dem TSV Hagen und dem Team Göttingen. Eine Entscheidung eines echten Hitchcocks fiel erst in der Verlängerung. Nach 40 Minuten stand es 72:72, ehe die Hoheleye-Mädels in der Overtime den längeren Atem bewiesen und die Partie mit 82:74 erfolgreich beendeten.

Völlig ausgepumpt, zu müde um zu lachen. Auf den ersten Blick deutete auf der TSV-Bank nach Spielende nichts auf einen Sieg hin. Doch wer die Begegnung über die volle Zeit gesehen hatte, wusste, dass die totale Verausgabung und der Kampfeswille der Grund hierfür war. Zumal Hagen nach ausgeglichenen Angangsminuten die starken Gäste ziehen lassen musste und sich nach zwölf Minuten gegen einen 17:28-Rückstand zu stemmen hatte. Göttingen schaffte es in weiten Teilen den 60erinnen ihr Spiel aufzudrücken. Besseres Passspiel auf Seiten der Gäste führte zu besseren Abschlussoptionen, sodass der Göttinger Vorsprung absolut verdient war. Das Blatt schien sich aber in der Mitte des zweiten Abschnitts zu wenden. Die in der ersten Halbzeit überragende Leonie Schütter initiierte einen kleinen Lauf, wenngleich noch einige Freiwurfmöglichkeiten vergeben wurden. Mit der Halbzeitsirene gelangen Alina Gimbel noch ihre Punkte zehn und elf und die Partie war binnen vier Minuten beim Stand von 32:34 wieder völlig offen.

Dem TSV gelang es aber nicht den Schwung der letzten Minuten mit in die zweite Halbzeit zu nehmen. Dennoch gelang dem Team die Führung, welche allerdings nun bis zur Verlängerung ständig wechseln sollte. Nele Aha übernahm für Göttingen im Angriff und ließ es von jenseits der 6,75-Marke klingeln, während Mona Kramer in ihrem ersten Saisoneinsatz wichtige Treffer für den TSV einstreute. Keines der beiden Teams konnte sich nunmehr absetzen. Die Foulbelastung der Teams wuchs an, die Teams unterbrachen erfolgreiche Momente mit wechselnden Verteidigungsarten. Als dann den Gästen allerdings zwei schnelle Körbe gelangen und der TSV die Reboundarbeit vernachlässigte, bahnte sich zwei Minuten vor Ende beim Stand von 64:70 eine Vorentscheidung zu Ungunsten des TSV an. Doch der unbändige Wille Sarah Stocks infizierte die Mitspielerinnen und so sorgten Stock und Co. für ein 69:70 bei noch einer zu spielenden Minute. Am Ende war es Youngster Schütter, die für das 72:72 sorgte. Bei noch zehn Sekunden auf der Uhr, hatte Göttingen die Chance das Spiel für sich zu entscheiden. Sie verloren aber den Ball, sodass urplötzlich die Hoheleye-Mädels noch einen Wurf hatten, der aber das Ziel verfehlte. So ging es mit 72:72 in die Verlängerung dieser dramatischen Partie.

Hier war es der absolute Siegeswille des Teams mit einer bis zur Schmerzgrenze agierenden Sarah Stock. Das Team warf sich auf jeden Ball und attackierte weiter permanent das Göttinger Brett. Die aggressive Verteidigung lies nur noch einen Treffer des Gastes zu und so leuchtete abschließend ein 82:74 an der Anzeigetafel der Öwen-Witt-Halle auf. Die Freude über diesen knappen Sieg war groß, wenngleich der Jubel nach kräftezehrenden 45 Minuten klein ausfiel.

Für den TSV siegten:
Nina Schnietz (n.e.), Sarah Lückenotte (6), Sarah Stock (20), Jasmin Schrage (0), Antonia Fritz (n.e.), Paulina Fritz (4), Leonie Schütter (18), Alina Gimbel (26), Ayse Colakoglu (0), Mona Kramer (8).

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