WNBL TOP4: TSV Hagen 1860 holt den Titel26. Mai 2013

TSV Hagen 1860 heißt der neue Titelträger in der WNBL. Beim TOP4-Turnier in Osnabrück setzten sich die Spielerinnen von Trainer Tobit Schneider mit 76:52 (16:13, 20:9, 25:14, 15:16) gegen Gastgeber OSC Junior Panthers durch. Rund 500 Zuschauer boten einen tollen Rahmen für das Finale.

Vor der Partie wurde Leonie Schütter von DBB-Vizepräsident Stefan Raid und Gerhard Geggus (Bruder von Roland Geggus) mit dem “Roland-Geggus-Award” ausgezeichnet. Dieser Preis in Erinnerung an das Lebenswerk des 2011 verstorbenen DBB-Ehrenpräsidenten gilt dem “WNBL Rookie des Jahres”. Außerdem wurden Lisa Janko von den Rhein-Main Baskets als “WNBL MVP 2013″ und Tobit Schneider vom TSV Hagen 1860 als “WNBL Trainer des Jahres 2013″ geehrt

Schütter eröffnete das Finale mit einem Dreier, als wolle sie ihre Wahl bestätigen. Von “downtown” legte sie zum 6:3 (3. Min.) nach, das Spiel nahm Fahrt auf. Die Junior Panthers lieferten einen Schlagabtausch auf Augenhöhe und wehrten sich nach Kräften (8:9, 7. Min.). Der dritte Dreier von Schütter fiel zum 11:9, gefolgt von weiteren Schütter-Punkten. Ein Spiel auf sehr ordentlichem Niveau verlief weiter ausgeglichen (13:13, 9. Min.), ehe die unglaublich beginnende Schütter ihren vierten Dreier zum Viertelendstand von 16:13 einnetzte.

Hagen glänzte mit starker Trefferquote und zog leicht davon (23:15, 12. Min.). Grund genug für OSC-Coach Thomas Wodny, seine Spielerinnen zu einer Auszeit zu rufen. Hagen aber blieb vorne, beide Teams ließen in dieser Phase zahlreiche Chancen aus (26:17, 16. Min.). Die im Halbfinale noch so überragende Zonenpresse der Gastgeberinnen zeigte bis dahin gegen Hagen kaum Wirkung. 33:19 für Hagen lautete derZwischenstand nach 17 kurzweiligen Minuten. Der Vorjahresvize bestimmte das Geschehen in dieser Phase eindeutig. Zur Pause schien schon eine kleine Vorentscheidung gefallen zu sein (36:22).

Die Gastgeberinnen hatten sich offensichtlich noch einmal viel vorgenommen, denn sie erwischten den klar besseren Start nach dem Seitenwechsel (29:38, 23. Min.). Aber Hagen konterte eiskalt mit zwei Dreiern (45:29, 24. Min.) und bog wieder auf die Siegerstraße ein. Der Dreier von Mona Kramer zum 52:32 (26. Min.) tat den sich weiter mit allem Einsatz wehrenden Junior Panthers sehr weh, Wodny bat erneut zur Auszeit. Vergeblich, denn Hagen spielte sich jetzt in einen Rausch und traf sensationell (57:33, 27. Min.). Sarah Stock (Foto) überragte jetzt und brachte den Gegner zur Verzweiflung.

Mit dem Mute der Verzweiflung kämpfte Osnabrück weiter, aber viele der Würfe wollten einfach nicht fallen. Denoch, die tolle Moral muss man den Junior Panthers hoch anrechnen. Erst nach mehr als drei Minuten fielen die ersten Punkte im Schlussabschnitt, für den Ausgang der Partie hatte das allerdings keine Bedeutung mehr (61:41, 34. Min.). Es reichte für den OSC bis zur Schlusssirene nicht mehr zu einer Resultatsverbesserung.

OSC Junior Panthers
Annemarie Potratz 6, Lisa Siemund 3, Cherina Kaiser 17, Ann Sophie Ossowski 4, Franca Riesmeier, Lotta Eichmeier 4, Selina Schröer, Judith Pauls 2, Maya Girmann 6, Vera König 8, Marisa Koopmann 2.

TSV Hagen 1860
Nina Schnietz 2, Mona Kramer 11, Sarah Lückenotte 6, Sarah Stock 25, Antonia Fritz, Paulina Fritz 3, Elsa Bönicke, Jasmin Schrage 2, Pauline Grunert, Leonie Schütter 17, Alina Gimbel 10, Ayse Colakoglu.

“Ein ganz großer Dank geht an den Ausrichter aus Osnabrück. Was hier in der Kürze der Zeit auf die Beine gestellt worden ist, verdient große Anerkennung. Hier wird Basketball mit Herz gelebt, das hat man der tollen Organisation angemerkt. Auch die parallel stattfindenden norddeutschen Meisterschaften der U13-Mädchen haben Osnabrück für ein Wochenende zum Mekka des Mädchenbasketballs gemacht. Es freut mich auch sehr, dass es so gut funktioniert hat, ausschließlich weibliche Schiedsrichterinnen beim WNBL TOP4 einzusetzen. Das ist glaube ich auch für die Spielerinnen eine gute Sache. Mein Dank geht an den DBB-Schiedsrichterbereich”, zog Stefan Raid ein äußerst positives Fazit.

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