WNBL TOP4: OSC Junior Panthers erster Finalist25. Mai 2013

OSC Junior Panthers Osnabrück lautet der Name des ersten WNBL-Finalisten beim TOP4 2013 in Osnabrück. Im ersten Halbfinale bezwangen die Schützlinge von Trainer Thomas Wodny den Gegner Rhöndorfer TV mit 51:27 (13:4, 16:3, 15:14, 7:6). Im morgigen Endspiel treffen die Gastgeberinnen morgen um 13.30 Uhr auf den Sieger des zweiten Halbfinales zwischen dem TSV Hagen 1860 und den Rhein-Main Baskets.

Beide Teams begannen ob der ungewohnten Kulisse von rund 400 Zuschauern sehr nervös und verpassten die ersten Wurfchancen. Die Defensiven dominierten eindeutig (5:4, 5. Min.)  und ließen jeweils nur wenig zu. Rhöndorfs Centerin Karolina Krabbe sammelte früh zwei Fouls und musste auf die Bank. Osnabrück versuchte in der Folge, von der nun großen körperlichen Überlegenheit zu profitieren und kam durch Vera König zum 8:4 nach knapp acht Minuten. Krabbe kehrte schnell zurück aufs Feld und kassierte umgehend ihr drittes Foul. Bis zum Viertelende bauten die OSC Panthers ihren Vorsprung  auf 13:4 aus.

Rhöndorfs Coach Martin Otto forderte seine Spielerinnen weiter energisch auf das Tempo hochzuhalten, aber die bis dahin katastrophale Wurfquote des RTV  (3/22) ließ Osnabrück zunächst weiter dominieren (19:7, 16. Min.). Osnabrück variierte in der Defense geschickt zwischen aggressiver Ganzfeldpresse und Zonenverteidigung, profitierte allerdings vom Wurfpech des Gegners. Daran änderte sich bis zur Pause nichts, Rhöndorf produzierte Ballverlust um Ballverlust, Osnabrück schien einem ungefährdeten Erfolg entgegen zu streben (29:7).

Unverändertes Bild auch nach dem Seitenwechsel: Rhöndorf versuchte alles, aber der Korb der Junior Panthers blieb wie vernagelt (35:8, 23. Min.). Kaum jemals zuvor durften die jungen RTV-Korbjägerinnen einen solch rabenschwarzen Tag erwischt haben. Osnabrück verteidigte weiterhin mit viel Druck und war das klar bessere Team, das zwar auch nicht überragend agierte, aber durch den Gegner leichtes Spiel hatte (41:10, 26. Min.). Fast schon Erleichterung machte sich auf Rhöndorfer Seite breit, als Lea Brücker nach 28 Minuten den ersten Dreier traf (41:15). Eines darf man den Rheinländerinnen aber sehr zu Gute halten: trotz des aussichtslos erscheinenden Rückstandes gab die Mannschaft nicht auf. Nach drei Viertel hieß es 44:21.

Im Schlussabschnitt verletzte sich zu allem Überfluss auch noch Annika Otto und konnte nicht mehr weiterspielen. Der OSC blieb unbeirrt und ungefährdet und erfreute sein Publikum mit dem Finaleinzug. Coach Wodny durfte ebenso wie Kollege Otto auch noch seinen Bankspielerinnen Einsatzminuten geben.

OSC Junior Panthers
Annemarie Potratz 2, Lisa Siemund, Cherina Kaiser 14, Ann Sophie Ossowski 10, Franca Riesmeier, Lotta Eichmeier 1, Selina Schröer, Judith Pauls, Maya Girmann 4, Vera König 12, Marisa Koopmann 8.

Rhöndorfer TV
Jennifer Rasch 1, Denise Weiß 3, Lea Brücker 3, Alena Nachtsheim 2, Jule Flottmann, Andra Stehr, Catherine Winkelspecht, Sina Flottmann, Ina Lindner 4, Carla Plützer, Annika Otto 2, Karolina Krabbe 12.

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