WNBL TOP4: Auch Hagen im Endspiel25. Mai 2013

Der TSV Hagen 1860 steht zum zweiten Mal nach 2012 im Finale des WNBL TOP4. In Osnabrück sicherten sich die Spielerinnen von Trainer Tobit Schneider den Endspieleinzug durch einen 77:51 (17:12, 16:15, 24:13, 20:11)-Halbfinalerfolg gegen die Rhein-Main Baskets Langen.

Die Rhein-Main Baskets legten anfangs ein enormes Tempo vor, blieben aber im Setplay zu unpräzise. Die Hagenerinnen fanden nur schwer in die Partie (3:6, 4. Min.), übernahmen dann aber langsam das Kommando (13:6, 7. Min.), weil sie vor allem defensiv zulegten und es dem Gegner schwieriger machten. Die RMB-Spielerinnen versuchten es weiter mit Tempo und boten Hagen einen offenen Schlagabtausch (15:10, 9. Min.), kein Vergleich zum ersten Halbfinale.

Der amtierende WNBL-Vizemeister musste sich weiterhin starkem Widerstand erwehren, weil die nur mit neun Spielerinnen angetretenen Rhein-Main Baskets konsequent weiter Druck machten und den Ball unter den Korb brachten (18:16, 12. Min.). Außerdem waren sie bis dahin perfekt an der Freiwurflinie. Ein Dreier von Sarah Lückenotte zum 21:16 tat Hagen sehr gut (13. Min.). Die rund 100 verbliebenen Zuschauer erfreuen sich an einer ausgeglichenen Begegnung, in der die Rhein-Main Baskets immer wieder direkt am Brett zum Erfolg kamen (23:22, 16. Min.). Grund genug für Schneider, sein Team zu einer Auszeit zu rufen. Mit Erfolg, denn die Westfälinnen „befreiten“ sich anschließend etwas (30:22, 18. Min.). Zur Pause war dennoch noch nichts entschieden (33:27, Dreier Lisa Janko mit der Sirene).

Hagen kam voller Elan aus der Kabine (37:27, 22. Min.), aber die Rhein-Main Baskets um die starken Lisa Marie Kämpf und Lisa Janko waren weiterhin nicht gewillt, auch nur ein klein bisschen nachzulassen (39:33, 24- Min.). Mehrfach hatte das Team von Trainer Rolo Weidemann die Chance, noch näher an Hagen heranzukommen, aber die teils leichtfertig vergebenen Gelegenheiten nutzte wiederum der Favorit, um sich etwas abzusetzen (45:33, 25. Min.). Das Kämpferherz des RMB-Teams schlug unvermindert und nach einem Dreier von Caroline Rexroth und weiteren Punkten von Kämpf stand es 45:38 (27. Min.). Das Spiel war nun reich an Höhepunkten. Hagen schaffte es durch Alina Gimbel und Sarah Stock, den Vorsprung zu behaupten (51:40, 29. Min.). Leonie Schütter brachte ihre Mannschaft dann noch im dritten Viertel eindeutig auf die Siegerstraße (57:40).

Die Kräfte der Rhein-Main Baskets schwanden zusehends, die Leistungsträgerinnen hatten fast durchgehend auf dem Feld gestanden. Beim 65:42 wieder durch Schütter und Stock schien das Spiel entschieden (32. Min.). Der lange Zeit vorherrschende unbändige Wille der RMB-Korbjägerinnen war gebrochen, eiskalt spielte Hagen die Partie nach Hause.

TSV Hagen 1860
Nina Schnietz, Mona Kramer 6, Sarah Lückenotte 5, Sarah Stock 19, Antonia Fritz, Paulina Fritz 4, Elsa Bönicke, Jasmin Schrage, Pauline Grunert 2, Leonie Schütter 15, Alina Gimbel 22, Ayse Colakoglu 4.

Rhein-Main Baskets
Larissa Leyer 4, Lisa Marie Kämpf 20, Clara Willand 4, Caroline Rexroth 5, Ceren Gök, Lisa Janko 13, L Tabea Ritschek 2, Leah Niederhausen, Michala Palenickova 3.

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