WNBL: Team Oberfranken beim THG Junior Cup16. September 2014

Mit vielen wertvollen Eindrücken kehrte das WNBL Team Oberfranken am späten Sonntagabend aus Freiburg vom dortigen THG Junior Cup – ausgerichtet durch die Eisvögel Freiburg – nach Bamberg zurück. Nach zwei anfänglichen Niederlagen gegen die beiden französischen Vertreter aus Mulhouse (47:57) sowie Straßbourg (34:67) konnten sich die Mädchen am Sonntagvormittag mit einer starken Leistung gegen die Berrwiller Baskets (62:33) zu mindestens den fünften Platz des internationalen Jugendturnieres sichern.

Bereits Freitagvormittag ging es für den insgesamt 16-köpfigen Tross um das Trainergespann Patrick Seidel/Konstantin Hammerl in Richtung Schwarzwald, wo am Abend nach über 400km bzw. respektive staubedingten, sechs Stunden Fahrtzeit noch eine abschließende Trainingseinheit auf der Agenda stand. Bereits um 10.00 Uhr vormittags galt es dann gegen eine U15-Auswahlmannschaft aus Mulhouse/Wihr/Wittenheim im ersten Teil der transnationalen Vergleiche zu bestehen. Trotz eines guten Starts (12:6) gelang es den Oberfränkinnen nicht, eine angemessene Spielintensität aufrecht zu erhalten, sodass die Französinnen ein ums andere Mal zu schnellen Fastbreakpunkten kamen.

„Leider haben wir es nicht geschafft, auch selbst Initiative zu ergreifen und offensiv zu schnellen Punkten zu gelangen. Durch viele teils unnötige Ballverluste haben wir uns am Ende schwer getan, nochmals ernsthaft in Reichweite zu der überraschend starken Spielgemeinschaft aus Frankreich zu kommen.“, resümiert Cheftrainier Patrick Seidel. „Nichts desto trotz fand die Mannschaft zum Ende hin besser in die Begegnung und konnte einige positive Akzente setzen, welche wir im direkt anschließenden Spiel gegen Straßbourg dann weiter vorangetrieben haben.“ Auch wenn der letztliche Spielstand von gut 30 Punkten Differenz bei einer Spielzeit von jeweils nur vier Mal acht Minuten eine deutliche Sprache zu sprechen scheint, so präsentierten die U17-Nachwuchsmädchen des Bamberger Damenbasketballs doch eine insgesamt deutlich verbesserte Leistung. Unabhängig hiervon waren die Basketballerinnen von SIG Straßbourg – immerhin mehrfacher franzöischer Jugendmeister der U17 – jedoch körperlich einfach zu überlegen, sodass sie frühzeitig für einen klaren Spielverlauf sorgen konnten. Zum Turnierabschluss konnten sich die Bamberger Mädchen dann nochmals selbst mit einer insgesamt sehr konzentrierten & überzeugenden Leistung gegen den dritten französischen Turnierteilnehmer aus Berrwiller belohnen.

Dass noch viel Arbeit bis zum Saisonstart am 3. Oktober in die Weibliche Nachwuchs Basketball Bundesliga WNBL vor dem Team liegt, hatte sich dabei bereits abgezeichnet. So stand an dem vergangenen Wochenende seit Vorbereitungsbeginn erstmals der nahezu komplette Kader zur Verfügung. „Ich habe erwartet, dass insbesondere in der gemeinsamen Kommunikation untereinander noch einiges Optimierungspotential liegt. Vor allem in der Verteidigung wirkte die gegenseitige Abstimmung noch recht verhalten. Wir müssen die nun kommenden Tage bis zu unserem ersten Punktspiel in Wasserburg nutzen, um noch besser zueinander zu finden. Nur wenn wir es schaffen, bis dahin ‚den nächsten Schritt‘ zu gehen, haben wir eine realistische Chance uns diese Saison in einer starken Staffel zu behaupten“, blickt Patrick Seidel auf die nächsten Trainingseinheiten voraus.

Neben vielen spielerischen Ansatzpunkten konnte man auch einen ersten Eindruck eben jener Wasserburger gewinnen, komplettierten sie neben den gastgebenden Eisvögeln aus Freiburg das Teilnehmerfeld. Durchsetzen konnten sich schließlich in einem spannenden Finale wiederum die Straßbourger (56:42 gegen Mulhouse), nachdem sowohl Wasserburg als auch Freiburg in ihren jeweiligen Halbfinalpartien den sehr körperlich spielenden Franzosen ebenso keine Paroli bieten konnten.

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