WNBL: Team Niedersachsen Nord – Stormarn Wild Wings 75:79 (41:45)7. November 2012

Der Blick geht ab sofort nach unten statt nach oben: “Wenn ich die Play-offs erreichen will, muss man dieses Team schlagen” stellte Christian Greve, Coach der U 17-Basketballerinnen des Teams Niedersachsen Nord, fest. Da seine Mannschaft in der Nachwuchs-Bundesliga WNBL den Stormarn Wild Wings aus Ahrensburg gestern in Scheeßel jedoch mit 75 :79 (41:45) unterlag, werden die Ziele runtergeschraubt.

Es waren letztlich Nuancen, die die durchaus ansehnliche Partie vor etwas mehr als 50 Zuschauern entschieden. Und so hielt sich Greve mit Kritik auch spürbar zurück. „Es fiel mir in der Kabine sehr schwer, etwas zu sagen“, berichtete er einige Minuten nach dem Abpfiff, als er aus der Umkleide wieder in die Halle zurückkehrte. „Manchmal ist es ein bisschen das Selbstvertrauen, da hat die eine oder andere dann eine zittrige Hand. Und wenn ein Spiel so knapp gegen einen läuft und die Ansagen nicht hundertprozentig umgesetzt werden, wird’s schwer.“ Der Coach spielte damit auch auf die entscheidende Szene an, als sein Team wenige Sekunden vor Schluss mit 75:78 hinten lag. „Ich wollte unbedingt den Dreier“, erklärte er später die Devise. Da Edda Schmidt die freistehende Stella Willud jedoch übersah und durch die Mitte ging, war’s um die Gastgeberinnen geschehen.

Ausgerechnet Edda Schmidt, die ansonsten als absoluter Leader ihr Team im Spiel hielt und auf 30 Punkte kam. „Edda war sensationell“, wusste auch Greve. Ohne sie, aber auch ohne die ebenfalls starke Birte Riebesell, die auf 20 Zähler kam, wäre die Spielgemeinschaft nach einem „verpennten Start“ wohl kaum dran geblieben. Die Gäste, trainiert vom ehemaligen Wedeler Erstliga-Coach Marc Köpp und der letztjährigen Hurricanes-Spielerin Katharina Kühn als Assistentin, legten immer wieder eine Führung von bis zu elf Punkten vor. Vor allem Merle Bitter (24 Punkte) und Clara Schwartz (23) waren kaum aufzuhalten. Doch die Nord-Niedersachsen steckten nie auf. Svenja Nolte gelang in der 28. Minute sogar die erstmalige Führung beim 55:54, Edda Schmidt mit ihrem dritten Dreier das 69:68 (36.) und auch nochmals der Ausgleich zum 75:75 anderthalb Minuten vor Schluss. Ärgerlich nur, dass sich Sophie Kliemisch bereits in der 34. Minute ihr viertes und überflüssiges Foul abgeholt hatte und so als wichtiger Pfeiler unterm Korb gehandicapt war. Kurz darauf folgte U 15-Spielerin Carlotta Brüggemann mit dem fünften Foul (37.).

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