WNBL: Team Mittelhessen – TSV Hagen 1860 53:6729. Oktober 2012

Mit einem 53:67-Arbeitssieg machten sich die U17-Mädels am Sonntagmittag auf den Heimweg nach Hagen. Dabei musste das junge Team – der Großteil kann noch in der U15 spielen – einen Durchhänger kurz vor der Halbzeitpause verkraften und somit lange um den Sieg kämpfen. Doch dies machten Paulina Fritz und Co. mit Bravour.

Die Voraussetzung waren nicht die besten vor der Partie. Während Mona Kramer wegen eines Bänderrisses komplett außer Gefecht gesetzt wurde, gingen Sarah Stock, Paulina Fritz und Ayse Colakoglu angeschlagen in die Partie. Unbeirrt von den personellen Voraussetzungen erspielte sich der TSV aber schnell einen Vorsprung. Alina Gimbel und Leonie Schütter punkteten im Wechsel und sorgten über 6:3, 11:5 für ein gutes erstes Viertel, welches der Vizemeister final mit 19:10 für sich entschied. Die Verteidigung war aufmerksam und konnte nur aus der Distanz überwunden werden. Im zweiten Viertel kamen die Gastgeber besser ins Spiel, doch verhinderte dies nicht den Ausbau der TSV-Führung. Sarah Stock von jenseits der 3-Punkte-Marke und die gut aufgelegte Jasmin Schrage erspielten einen 30:16-Vorsprung bis zur 37. Minute.

Die bis dahin gezeigte Konstanz hielten die Hoheleye-Mädels nicht. Innerhalb der restlichen drei Minuten bis zum Seitenwechsel schmolz das Polster auf fünf Punkte. Insbesondere im Angriff kam die Unerfahrenheit einiger Spielerinnen sowie das zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison noch ausbaufähige Zusammenspiel zum Vorschein. Dennoch ging das Team mit einer Führung in die zweite Hälfte. Mit wieder mehr Struktur und Konzentration gingen Schütter und Co. diese auch an. In den ersten Minuten kamen die 60erinnen allen voran durch Alina Gimbel regelmäßig zu punkten. Da aber auch die Hessinnen erfolgreich waren, blieb es zu diesem Zeitpunkt spannend. Ehe Gimbel und Schütter einen Zwischenspurt initiierten, den Ayse Colakoglu im Abschlussviertel mit weiteren Punkten zum 63:42 veredelte. Bei noch fünf zu spielenden Minuten war dies die Vorentscheidung. Der Außenseiter aus Hessen nutzte die Restminuten zur Ergebniskosmetik, während auf der TSV-Seite neben Toni Fritz und Sarah Lückenotte auch noch Nina Schnietz zu ihren ersten WNBL-Minuten kam und sich gleich mit einem Korb ins Spiel einfügte.

Zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf dem Feld war Sarah Stock, die ebenfalls ihr Debüt gab und sich mit großem Einsatz und guter Verteidigung voll in den Dienst der Mannschaft stellte. Alina Gimbel war mit 30 Punkten im Angriff die überragende Spielerin und wurde vom Team ein ums andere Mal gut in Szene gesetzt.

Für den TSV siegten:
Nina Schnietz (2), Sarah Lückenotte (1), Sarah Stock (5), Antonia Fritz (0), Paulina Fritz (2), Jasmin Schrage (5), Leonie Schütter (13), Alina Gimbel (30), Ayse Colakoglu (8).

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