WNBL: SV Halle Junior LIONS – ALBA Berlin 49:44 (24:26, 42:42)17. Februar 2014

Zum Abschluss der WNBL-Hauptrunde standen sich – wie schon in der Hinrunde – zwei Teams auf Augenhöhe gegenüber, die mittels intensiver Abwehrarbeit sich gegenseitig kaum zur Entfaltung kommen ließen, was Viertelergebnisse von 12:12, 12:14, 7:6 und 11:10 belegen. Am Ende der regulären Spielzeit stand es 42:42, sodass erneut in der Verlängerung die Entscheidung fallen musste. Dieses Mal zeigten die Hallenserinnen mit 7:2 zum entscheidenden Zeitpunkt das bessere Durchsetzungsvermögen, was auch etwas mit Verletzungspech auf Berliner Seite zu tun hatte; denn Innenspielerin Jolanka Franzen fiel früh mit einer Schulterverletzung aus und auch Aufbauspielerin Isabella Manca Frommann musste sich nach einer foulbedingten Verletzung längere Zeit auf der Bank erholen.

ALBA-Trainer Moritz Schäfer: „Gegen die kompakte Zonenverteidigung der Gastgeberinnen tat sich mein Team heute sehr schwer. Von außen hatten wir das Wurfglück nicht gepachtet, weshalb meine Spielerinnen immer wieder zum Korb zogen, dort aber häufig von der sehr dichten und mit viel Körpereinsatz spielenden Defense der Hallenserinnen aufgehalten wurden. Obwohl auch unsere Freiwurfquote von 50% (14/28) nicht gut war, hatten wir mit dem letzten Angriff der regulären Spielzeit die Möglichkeit zum Siegtreffer, der aber leider daneben ging. Alles in allem geht daher der Heimsieg für Halle in Ordnung. Insgesamt können wir mit dem Verlauf der Hauptrunde sehr zufrieden sein; dass wir es auf Anhieb in die Playoffs schaffen und die Mädchenteams aus den Basketballhochburgen Chemnitz, Göttingen und Halle hinter uns lassen, hat uns vor dem Saisonstart kaum jemand zugetraut. Jede einzelne Spielerin und auch das Team insgesamt haben sich im Laufe der Saison stetig verbessert, was neben intensivem Training vor allem nie versiegender Kampfbereitschaft zu verdanken ist. Darauf lässt bei den Playoff-Begegnungen gegen Osnabrück, einer weiteren Basketballhochburg im Norden Deutschlands, aufbauen. Dass es noch viel zu tun gibt, wissen wir.“

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