WNBL: Stormarn Wild Wings – SV Halle Junior Lions: 83:30 (52:18)25. Februar 2013

Not schweißt bekanntlich zusammen. Und wenn man das derzeitige Lazarett bei den Wild Wings so betrachtet, dann ist die Not momentan riesengroß. Aber die wenigen gesunden Spielerinnen haben sich davon nicht verunsichern lassen und in der heutigen Heimpartie mit einer eindrucksvollen Trotzreaktion den Tabellenletzten SV Halle Junior Lions mit 83:30 förmlich zerlegt. Nicht weniger als acht Spielerinnen befinden sich aktuell lang- oder kurzfristig im Krankenstand und so ergab sich die Teamaufstellung für die beiden Coaches Marc Köpp und Katharina Kühn im Vorfeld der Begegnung quasi von allein. Den widrigen Umständen zum Trotz zeigten die Wildschwäne aber von Beginn an wer Herr im Haus der altehrwürdigen Sporthalle Reesenbüttel ist und lieferten in der ersten Spielhälfte eine wahre Galavorstellung ab.

Trotz der kleinen Sechser-Rotation griff ein Rädchen ins andere – ob Reboundhoheit, Fastbreaks oder Inside-Penetration, die Wild Wings waren das dominierende Team, spielten wie aus einem Guss und ließen die Gäste nur selten zur Entfaltung kommen. Der deutliche Pausenstand von 52:18 unterstrich die Kräfteverhältnisse auch zahlenmäßig, so dass man dem zweiten Durchgang sehr gelassen entgegenblicken konnte. Die zu acht angereisten Hallenserinnen spielten zwar weiter tapfer mit, so richtig wollte ihnen aber nichts gelingen – in Halbzeit zwei gelangen ihnen nur ganze zwölf Zähler und von den sieben Feiwürfen des Spiels fand kein einziger den Weg in den Korb. Ganz anders bei den Wild Wings – angeführt von einer furios aufspielenden Jasmin Zimmermann (Foto), die mit 35 Punkten eine neue Bestmarke erzielte und damit alleine mehr Punkte markierte, als das gesamte Gästeteam zusammen – suchten alle Spielerinnen mutig den Weg zum Korb und belohnten sich mit vielen sehenswerten Treffern und Spielzügen.

Aufgrund der zweimal verschobenen Partie gegen das Team Niedersachsen Nord, stehen für die Wild Wings bis zum Abschluss der Hauptrunde in der kommenden Woche noch zwei Begegnungen auf dem Terminzettel. Für die Play Offs gilt es die bestmögliche Abschlussplazierung zu erreichen, damit man den beiden starken Favoriten aus der Weststaffel Hagen und Göttingen aus dem Weg gehen kann. Platz zwei wäre somit das Wunschergebnis, aber dazu bedarf es u.a. eines weiteren Überraschungscoups bei den Osnabrücker Junior Panthers, für die es wiederum um Tabellenplatz eins geht. Spannung bis zum Schluss ist also garantiert, ehe es Mitte März für die Wild Wings dann zum ersten Mal in das Abenteuer Play Offs geht.

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