WNBL: Stormarn Wild Wings – BG 2000 Berlin 77:68 (34:30)12. November 2012

Die Wild Wings bleiben in der Nordgruppe der WNBL weiter in der Erfolgsspur. Im Heimspiel gegen die BG 2000 Berlin gelang den Mädchen des Trainerduos Marc Köpp und Katharina Kühn mit einem 77:68 der dritte Sieg in Folge. Wie schon in den Matches zuvor, ging es auch diesmal wieder eng und spannend zu, am Ende blieben die Punkte aber erneut in Ahrensburg. Positive Nachrichten gab es bereits vor dem Anpfif auf Seiten der „Wildschwäne“ zu vermelden, denn zwei Wochen nach ihrer Fussverletzung gab Jasmin Zimmermann (Foto) ihr schnelles Comeback und avancierte dabei in den folgenden vierzig Spielminuten gleich wieder zur besten Punktesammlerin (20) ihres Teams.

Die Wild Wings erwischten gegen die Hauptstädterinnen einen Blitzstart (4:0), konnten aber ihre spielerische Überlegenheit zu selten in Korbpunkte umwandeln, so das die BG-Mädchen ihrerseits besser ins Spiel fanden. Allen voran Topscorerin Annalena Blume, sorgte immer wieder dafür, dass die Berlinerinnen auf Schlagdistanz blieben. Sie war trotz guter Bewachung kaum zu stoppen und markierte 31 Punkte. Da Basketball jedoch ein Teamsport ist, machte die bessere Tiefe des Wild Wings-Kaders am Ende den feinen und messbaren Unterschied aus. Die Wild Wings boten zwar die spielerisch besseren Anlagen, liessen jedoch immer wieder zu viele leichte Punkte liegen und leisteten sich zusätzlich den einen oder anderen unnötigen Ballverlust, so dass es nicht gelang sich rechtzeitig vorentscheidend abzusetzen.

Eine Zehn-Punkte-Führung (60:50) sieben Minuten vor dem Abpfiff nährte zwar die Hoffnung auf einen Erfolg, eine Garantie war aber auch dies nicht, denn nur drei Minuten später stand das Match wieder auf des Messers Schneide (63:62). Wie schon in der Vorwoche in Scheeßel, hatten Coaches und Team aber auch diesmal die richtige und siegbringende Antwort parat. Unter den lautstarken „Wild Wings“-Anfeuerungsrufen der Zuschauer, gelangen den ATSV-Mädchen sechs Punkte in Folge und damit die Vorentscheidung. Beste Punktesammlerinnen auf Seiten der „Wildschwäne“ waren neben Jasmin Zimmermann, Nora Reimann und Merle Bitter mit jeweils 19 Zählern. Clara Schwartz, die aufgrund Ihrer anschliessenden Anreise zur U18-Sichtung längere Verschnaufpausen bekam, kam auf acht Punkte.
Für die Wild Wings spielten: Jasmin Zimmermann (20), Nora Reimann, Merle Bitter (je 19), Clara Schwartz (8), Kaja Witkowski (4), Lilli Stenzel (3), Merle Schrader, Jennifer Struve (je 2), Mirja Beckmann, Carina Kellermann, Maxime Mönke, Yasmin Martens.

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