WNBL-Spielberichte Team Göttingen10. Februar 2014

Am vergangenen Wochenende war die WNBL-Mannschaft des Team Göttingen zu Gast in Berlin, wobei Sonnabend die BG 2000 und Sonntag ALBA Berlin als Gegner auf dem Plan standen. Für die Göttingerinnen bot dieser Doppelspieltag Gelegenheit zur Vorbereitung auf die bald startende Play-Downs-Phase und war zeitgleich Abschluss der Liga in der Division Nordost. So war auch der gesamte Kader von 15 Spielerinnen mit angereist, um Rotationsmöglichkeiten und zusätzliche Kraft von der Bank zu bringen.

Die Göttingerinnen ließen sich am Sonnabend zunächst von der langen Fahrt nicht beirren und brachten vom Warmup an hohe Konzentration auf das Parkett. BG 2000, im Hinspiel in der Göttinger FKG Halle noch klarer Sieger, wurde auf dem falschen Fuß erwischt und die Leinestädter konnten das erste Viertel durch hohe Intensität in der Verteidigung und gut ausgespielte Fast Breaks mit 17:12 für sich entscheiden. Nun fingen sich die Berliner jedoch und den Zuschauern wurde ein ausgeglichenes und intensives Spiel geboten. Trotz des Verantwortungsbewusstseins von Nele Blaume und Svenja Reinhardt kamen die Berliner immer besser ins Spiel und so ging es mit einem 29:31 aus Sicht des Team Göttingen in die Kabine.

Die zweite Halbzeit begann ebenso wie die erste geendet hatte: Intensive Verteidigung auf beiden Seiten. Die Göttingerinnen erspielten sich weiterhin konsequent gute Optionen, doch das Pech war auch mit von der Partie und wollte den Ball ein ums andere Mal nicht durch die Reuse fallen lassen. Die Berlinerinnen gaben sich in dieser Phase jedoch weitaus kaltschnäuziger und konnten sich immer mehr absetzen, sodass am Ende ein 68:52-Sieg für das Heimteam auf der Anzeigetafel stand.

Nach einem Abend mit Besuch des Brandenburger Tors und Übernachtung in der Jugendherberge ging es nun am nächsten Morgen zum Nachwuchs von ALBA Berlin. Die Göttingerinnen wollten nach dem guten Spiel am Vortag unbedingt beweisen, dass sie in Berlin gewinnen können. Trotz nicht einmal 24 Stunden zur Regeneration, zeugten schon die ersten Minuten vom Siegeswillen der Spielerinnen. Wieder war es die Leistung in der Verteidigung, die immer wieder zu leichten Punkten auf der anderen Seite führte. ALBA wurde in der ersten Halbzeit faktisch überrannt. Die Berliner Centerspielerin Aliyah Konate, Dreh- und Angelpunkt des Berliner Spiels, konnte konstant aus dem Rhythmus gebracht werden und so lautete das Halbzeitergebnis 14:29 für die Göttingerinnen.

Doch so einfach gaben sich die Gastgeberinnen nicht geschlagen. Angetrieben von den zahlreichen Zuschauern mit Klatschpappen und Anfeuerungsrufen, kämpften sie sich zurück ins Spiel. Die hohe Intensität und das Spiel vom Vortag machten sich jetzt bemerkbar, das Spiel wurde hektischer und durch kleine Fehler der Göttingerinnen schmolz der Vorsprung bis auf drei Punkte nach dem dritten Viertel (33:36). In den letzten zehn Minuten entbrannte ein regelrechter Schlagabtausch, keine Mannschaft wollte den Sieg abgeben. Am Ende entschied das kleine Quäntchen mehr Glück auf Seiten der Berlinerinnen, die ihre Freiwürfe konsequent verwerteten, wohingegen auf Göttinger Seite einige gut herausgespielte Würfe nicht in den Korb fielen. So musste sich das Team Göttingen am Ende mit 50:43 erneut geschlagen geben.

„Die Niederlage heute ist angesichts des Spielverlaufs natürlich bitter, allerdings muss man die Entwicklung der Mädchen in diesen beiden Spielen sehen“, so Romey nach dem Spiel gegen Alba. „Wir haben einen riesigen Schritt in die richtige Richtung gemacht und alle Spielerinnen haben gezeigt, dass sie in diese Liga gehören. Wenn diese Entwicklung anhält, freue ich mich sehr auf die Playdowns!“, war sein abschließendes Fazit.

Punkte Spiel BG 2000:
Wiehl (14), Blaume (9), S. Reinhardt (8), A. Reinhardt (5), Daub, Seyed Tarrah (je 4), Schlüter, Ernst (je 3), Winkelmann (2), Kentzler, Mohssen, Schmidt.

Punkte Spiel ALBA Berlin:
Wiehl (19), Blaume, B. Daub, S. Reinhardt, Seyed Tarrah (je 4), A. Reinhardt und Schlüter (je 3), Ernst (2).

Bericht. Team Göttingen / Linda Volkmann

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