WNBL: SG Weiterstadt – Dragons Rhöndorf: 65:69 (37:37)11. November 2013

Gegen Rhöndorf setzte es für das Weiterstädter WNBL-Team eine herbe Enttäuschung! Zu Hause muss man sich dem Gästeteam mit 65 : 69 geschlagen geben. Dabei kann man nur sagen: Selbst Schuld! Denn übermächtig war der Gegner aus Rhöndorf keinesfalls! Aber wenn dann teilweise der Kampfgeist und der Wille so nachlässt, dann muss man halt den gelben Bogen einstecken.

Das Spiel lässt sich schnell zusammenfassen: Zu ungeduldig im Abschluss, zu viel „Zwang“ beim 1 gegen 1, in der Defense zu wenig Hilfe, insgesamt nicht clever genug! Was im letzten Spiel gegen die Rhein Main Baskets noch gut lief, hatte das Team von Trainer Hendrik Schwab und Co-Trainer Tibor Schmidt leider gänzlich vergessen.

In der ersten Halbzeit lief es eigentlich noch ganz gut für die Aulenbergerinnen. Das aggressive Angreifen der ballführenden Spielerin wurde von den Schiedsrichtern früh unterbunden. Die Heimmannschaft konnte sogar einen kleinen Vorsprung herausarbeiten und ging mit 26:20 in die erste Viertelpause. Im zweiten viertel ließ man sich schon zu oft vom schnellen Spiel der kleinen Rhöndorfer Spielerinnen irritieren und musste so mit einem Gleichstand in die Halbzeitpause (37:37).

Danach verloren die SGWlerinnen den Faden. Zu oft ging die Kontrolle über das Spiel verloren, einzelne Aktionen waren nicht mehr vom Erfolg gekrönt. Die Gastgeberinnen wussten Mismatches nicht auszunutzen. Zu oft ließ man sich von der Rhöndorfer Defense düpieren. Dazu überließ man den Gästen die Zone. Dort punkteten allerdings nicht die Gästecenter, sondern die kleinen, schnellen Spielerinnen, die ihre Gegenspielerinnen immer wieder überrannten. War die Hilfe dann doch da, so kam ein schneller Pass nach draußen und häufig stand dort eine freie Spielerin und nahm die Einladung zum punkten an. Weiterstadt zerfiel mit dem Kopf durch die Wand in Einzelaktionen. Bei 16 Dreierversuchen nur 5 Treffer – dafür versuchte man erst gar nicht die eigenen Center in Szene zu setzen. Pässe – und Punkte – in die Zone? Eher Fehlanzeige. Rhöndorf musste nur auf Weiterstädter Fehler warten und kam so zum Erfolg.

Coach Schwab zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht: Wir haben nicht nur einen Gegner gehabt, sondern zwei – uns selbst nämlich noch dazu. Warum mein Team es nicht schafft, über 40 Minuten zu kämpfen, ist mir nicht klar. Das Herz im Spiel und der Mut mal was auszuprobieren, hat heute komplett gefehlt. Da müssen wir ansetzen, um die nächsten Spiele besser gestalteten zu können.“

Für die SG Weiterstadt spielten:
Beck, Beuck 2, Burda, Friedrich, Gümüs 2, Kolb 11, 5/11 Freiwürfe, 1 Dreier, Martin 18, 4/5, Müller 13, 2/2, 1, Russel 4, 1/4, 1, Schmidt 10, 1/2,1, Trunk 2, Würges 3, 1/2.

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