WNBL: Rhein-Main-Baskets – SG Weiterstadt 136:30 (72:13)25. Februar 2013

Gegen den favorisierten Gastgeber Rhein-Main-Baskets musste sich das Weiterstädter WNBL Team am Sonntag wie prognostiziert deutlich geschlagen geben, mit einem klaren 132:30 beendet man ein Wochenende mit zwei Spielen.

Der Gegner der Spielgemeinschaft aus Hofheim und Langen zeigte sich dabei erwartungsgemäß überlegen, das in Bestbesetzung angetretene Gastgeberteam ließ den Weiterstädterinnen keine Chance.

Die hohe Punktzahl und der Spielverlauf spiegeln allerdings auch die aktuelle Situation am Wochenende wieder. Zum einen war klar, das Rhein-Main-Baskets ein ohnehin schwerer Gegner ist. Für Weiterstadt mit einem aus eigener Nachwuchsarbeit gebildeten WNBL-Team ist das Lokalderby gegen die Auswahlmannschaft der besten Spielerinnen aus regionalen Vereinen (u.a. TV Langen, TV Hofheim, SV Dreieichenhain, DJK Aschaffenburg) aufgrund der dort zusammengestellten Leistungsdichte immer problematisch. Aktuell stand man ausserdem in der Pflicht zwei Spiele an diesem Wochenende zu bestreiten, das erste am Freitag gegen einen ebenfalls nicht einfachen Gegner. Zusätzlich musste das südhessische WNBL-Team aufgrund von Verletzung und Parallelspielen in der Regionalliga auf seine einzige echte Centerin und die beiden Topscorerinnen verzichten.

Insofern betrachtete Coach Tuna Isler das Derby eher als Gelegenheit, dem verbleibenden Team mehr Spielzeit zu geben und sich am starken Gegner zu messen. Der Spielverlust ist deshalb zu verkraften, auch wenn man das Ergebnis evtl. nicht ganz so drastisch hätte zulassen müssen. Isler kommentiert: „Ich rechne es dem Team hoch an dass es unter den gegebenen Voraussetzungen so angetreten ist. Wir alle haben damit gerechnet das wir hier heute nicht häufig punkten werden, dafür ist RMB zu stark. Eventuell hätten wir in der ein oder anderen Defenseaktion mehr Ehrgeiz zeigen müssen, das hätte das Ergebnis aber nicht grundlegend verändert. Wichtig ist nun die Konzentration auf des nächste Wochenende und das letzte Spiel der Vorrunde. Denn mit einem Sieg könnten wir am nächsten Sonntag erstmals aus eigener Kraft die Play-Offs erreichen.“

Für Weiterstadt spielten: Beck, Gümüs, Kahnt, Knauf, Lange, Martin, Russell, Schmidt, Wenzel.

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