WNBL: Rhein-Main Baskets – Rhöndorfer TV 76:69 (41:29) (2)18. November 2013

Eineinhalb Minuten vor Spielende entschied die Hofheimerin Caro Rexroth mit zwei Dreiern und einem Zusatz-Freiwurf binnen 30 Sekunden fast alleine das WNBL-Heimspiel für die Rhein-Main Baskets! Damit haben sich die Baskets in der Tabelle vor die Gegnerinnen aus Rhöndorf geschoben und belegen mit dem dritten Platz einen begehrten Playoff-Rang. Den gleichen Platz, den auch Co-Coach Denise Beliveau mit der ersten Mannschaft der RheinMain Baskets in der ersten Liga belegt. Sie unterstützte Headcoach Rolo Weidemann sehr engagiert und motivierte bestens alle U17-Spielerinnen.

Der Endstand von 76:69 drückt nicht wirklich das knappe Spielgeschehen in der Hofheimer Brühlwiesenhalle aus. Über die gesamten 40 Minuten lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, der auch für die Rhöndorf Dragons mit einem Sieg hätte ausgehen können. Sie waren von Anfang an sehr kampfstark und konnten das erste Viertel mit drei Punkten Rückstand ausgeglichener gestalten als das zweite Viertel, in dem die Baskets mit verbessertem Passspiel und guter Trefferquote den Vorsprung zur Halbzeit auf 41:29 ausbauen konnten.

Rhöndorf konnte mit fortgesetzter Presse und verbesserter Trefferquote das dritte Viertel mit vier Punkten und das letzte Viertel mit einem Punkt Differenz für sich entscheiden. Die Baskets spielten nach Meinung von Chefcoach Rolo Weidemann zunehmend nervöser und leisteten sich viele Fehlpässe. Im Schlussviertel profitierten sie von der etwas nachlassenenden Power der Dragons, die ihrer sehr körperbetonten Spielweise doch etwas Tribut zollen mussten und die Baskets wieder besser ins Spiel kommen ließen. In der turbulenten 39. Minute hatten sich die Rhöndorferinnen auf 68:66 ran gekämpft bevor Caro Rexroth mit Dreier-Doppelpack und Zusatz-Freiwurf die Aufholjagd der Gäste jäh stoppte. Vanessa Roguljic erhöhte mit einem ihrer vielen Freiwürfe auf 76 Punkte; die Dragons konnten in der Schlussminute nur noch auf 76:69 verkürzen. Die 39. Minute hatte die Partie bereits entschieden.

Die Baskets konnten sich zum Glück wieder auf die Treffsicherheit von Vanessa Roguljic verlassen. Sie spielte 14 Tage nach ihrem Nasenbeinbruch, der ohne operative Behandlung verheilen soll, als wenn nichts gewesen wäre. Vanessa machte mit vollem Körpereinsatz sowohl im Aufbau als auch im Abschluss ein sehr gutes Spiel. Mit 21 Punkten war sie beste Schützin ihres Teams, knapp gefolgt von Caro Rexroth, die mit beachtlichen vier Dreier-Würfen auf 20 Punkte kam.

Das nächste Spiel findet erst am 1. Dezember statt. In der Langener Georg-Sehring-Halle steht um 13:30 Uhr wieder ein Heimspiel an. Gegen die bislang sieglosen Rheingirls sollte man voll konzentriert die Chance zum nächsten Sieg nutzen.

Für die Rhein-Main Baskets spielten: #8 Hannah Gade, #9 Svenja Greive, #7 Anna Krentz, #11 Leah Niederhausen (8 Punkte), #13 Paula Reinhardt (9), #15 Caro Rexroth (20), #14 Vanessa Roguljic (21), #6 Clara Willand (14), #4 Monika Wotzlaw (4), Headcoach Rolo Weidemann, Co-Coach Denise Beliveau, es fehlte: Clara Overbeck.
(Rhein-Main Baskets, Helmut Willand)

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