WNBL: Rhein-Main-Baskets – ChemCats: 82:77 (44:39)18. März 2013

Die Mannschaft aus Chemnitz war sehr pünktlich, trotz des heftigen Schneefalls in Hessen. Von Beginn an konnte jeder Zuschauer sehen, dass heute auf dem Hofheimer Parkett zwei starke Teams aufeinander trafen. Die Hessinnen mussten, durch die Verletzungen von Lena Growe und Caroline Rexroth, geschwächt die Partie eröffnen.

Die Rhein-Main Baskets starteten positiv, wenn auch nervös in die Begegnung. Das erste Viertel war geprägt von zu vielen vergebenen Möglichkeiten, viele Korbchancen konnten nicht genutzt werden. Als Beobachter hatte man das Gefühl, dass die Hälfte des Teams noch mit einem Auge im Bett war. Dennoch konnten die Spielerinnen von Rolf Weidemann das Viertel mit 26:22 für sich verbuchen.

Im nächsten Viertel waren die Rhein-Main Baskets immer noch unkonzentriert, machten Fehler, die die Gegnerinnen aus Chemnitz sofort für sich umwandeln konnten. Das Team-Zusammenspiel war definitiv verbesserungswürdig. Zumindest waren die RMB-Spielerinnen wacher, als in den ersten 10 Minuten. Hauchdünn ging dieses Viertel mit 18:17 an die Rhein-Main Baskets.

Nach der Halbzeitpause lief es deutlich besser. Das sehr intensive Spiel war von beiden Teams hart umkämpft. Jetzt hatte man das Gefühl, dass sich die Rhein-Main Baskets endlich eingespielt hatten. Sie dominierten klar dieses Viertel und schlossen mit 68:52 ab. Jetzt gaben die ChemCats so richtig Gas. Jede kleinste Unkonzentriertheit seitens der Rhein-Main Baskets straften sie treffsicher ab. Die Spielerinnen aus Hofheim/Langen kämpften hart und konnten die Partie knapp mit 82:77 gewinnen.

Trainer Rolf Weidemann zu diesem Spiel:

„Wir sind definitiv in den Play-Offs angekommen. Dies konnte man heute deutlich an der Qualität der Gegner erkennen. Jede Unachtsamkeit haben sie sofort für sich genutzt. Wir haben gewonnen, nur das zählt.“

Es spielten: Larissa Leyer 6, Clara Willand 3, Ceren Gök 6, Tabea Ritschek 2, Lisa-Marie Kämpf 20, Tameka Givens 2, Lisa Janko 24, Vanessa Roguljic 12 , Michala Palenickova 7. Verletzt: Lena Growe, Caroline Rexroth.

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