WNBL-Review: TSV Hagen 1860 – Herner TC 67:55 (34:21)20. Oktober 2014

Neben dem langfristigen Ausfall von Anna Lappenküper mussten die Herner Mädels unter der Woche urlaubsbedingt mit Hanna Hahn und Jule Kassack auf 2 weitere starting five Spielerinnen verzichten. Die Vorbereitung auf das Spiel stand also unter keinem günstigen Stern. Dementsprechend nervös gingen die Mädels in die Partie und ließen sich offensiv den Schneid durch aggressiv verteidigende Hagenerinnen abkaufen. Nach 4 Minuten und beim stand von 4:7 aus Herner sicht brach sich zu allem Überfluss mit Louisa Oleyniczak die nächste starting five Spielerin die Nase und musste direkt ins Krankenhaus. Sichtlich geschockt und vom Kopf her belastet, ließ man nun Hagen weiter davon ziehen. Und ging mit einer Hypothek von 13 Punkten in die Halbzeit. Nachdem man den offensiven Rhythmus auch weiterhin nicht finden konnte traf nun Hagen aus allen Lagen und spielte sich in einen Rausch. Mit 21 Punkten Rückstand ging es nun ins letzte Viertel.

Nun ging endlich ein Ruck durch die Mannschaft die offensiv befreiter aufspielen konnte und defensiv endlich in die Gänge kam. 4min vor Ende waren die Mädels wieder auf 9 Punkte dran. Aber die Hypothek war zu hoch und Hagen verwaltete den Vorsprung bis zum Ende. Herne musste die Niederlage akzeptieren.

“Natürlich tut jede Niederlage weh. Es lief eine Menge heute und in der letzten Woche gegen uns. Vorneweg natürlich die Verletzung von Louisa zu so einem frühen Zeitpunkt des Spiels. Die Mädels sind jung und waren lange Zeit mit der Situation des Spiels überfordert. Das Wichtigste für uns ist es jetzt gestärkt aus dieser Niederlage aufzustehen. Wir haben gesehen, dass sich einige Bankspielerinnen entwickeln und langsam mehr Verantwortung übernehmen und dadurch zu immer Größeren Faktoren in unserem Spiel werden – und auch werden müssen. Vor einem Jahr wäre es noch undenkbar gewesen trotz diverser Ausfälle auf Augenhöhe mit Hagen zu stehen. Wir werden noch härter arbeiten als vorher um aus dieser Niederlage zu lernen und besser zu werden.“ So Coach Mario Zurkowski.

Am kommenden Sonntag (26.10.2014) erwarten die Jugendbundesliga Spielerinnen des Herner TC die Metropol Girls in eigener Halle. Um 12 Uhr ist Sprungball in der MCG-Arena (Mont-Cenis-Str. 180).

Bramkamp (8), Hahn (5), Hassel, Kanti, Kassack (11/1), Oleyniczak, Proske (8), Schröder, Schulte-Göcking, Sola (5), Strozyk (18), Zerbe

Text: Karina Sola (Herner TC)

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