WNBL-Review: TSV 1880 Wasserburg – Team Oberfranken 63:74 (36:37) // Team Oberfranken – BSG Basket Ludwigsburg 47:66 (24:31)6. Oktober 2014

Mit einem Sieg und einer Niederlage ist das Team Oberfranken in die neue Saison in der Weiblichen Nachwuchs Basketball Bundesliga WNBL gestartet: Nach einem 74:63 (Viertelergebnisse: 13:16, 24:20, 20:8 & 17:19) Sieg zur Saisoneröffnung am Tag der Deutschen Einheit in Wasserburg musste man sich am späten Sonntagnachmittag den starken BSG Basket Ludwigsburg letztlich deutlich mit 47:66 (Viertelergebnisse: 16:14, 8:17, 14:18 & 9:17) geschlagen geben.

„Ich bin mit unserem Auftreten in Wasserburg sehr zufrieden: Durch eine sehr intensive Spielweise haben wir es geschafft, trotz körperlicher Größennachteile die wichtigen Rebounds zu sichern und in der Verteidigung durch konsequentes Aushelfen und bedingungslosen Einsatz viele Ballgewinnen zu provozieren. Diese haben wir auf der Gegenseite konsequent zu vielen Fastbreakpunkten genutzt, wodurch wir Wasserburg teilweise im wahrsten Sinne des Wortes überrennen konnten. Leider ist es uns nicht gelungen, diese Leistung bis zum Sonntag hin zu konservieren, sodass uns Ludwigsburg schon alleine aufgrund ihrer physischen Überlegenheit ein ums andere Mal recht deutlich unsere Grenzen aufzeigte“, beschreibt Cheftrainer Patrick Seidel seine Eindrücke der beiden Spiele. Die Schwaben traten dabei ausschließlich mit Spielerinnen der beiden ältesten Jahrgänge 1998 & 1999 an, wohingegen bei den Bamberger Nachwuchsbasketballerinnen viel Verantwortung auf noch vergleichsweise jungen Schultern liegt: Die insgesamt vier U15-Spielerinnen der Jahrgänge 2000/2001 steuerten so beispielsweise in Wasserburg zusammen 21 Punkte zum Sieg gegen den selbsternannten Meisterschaftsfavoriten bei. Nachdem auf diese Weise zu mindestens die Oberbayerinnen das gesamte Spiel über doch überrascht ob des starken Willens/Auftritts wirkten, konnte man Ludwigsburg die Erfahrung einer langen und gemeinsamen Vorbereitung sowie die „Abgezocktheit“ insgesamt fünfer Auswahlspielerinnen gerade in den entscheidenden Spielphasen anmerken.

Die beiden Schlüsselspielerinnen im direkten Duell: Mit 21 (Ramona Hesselbarth) bzw. 18 (Iva Banozic) Punkten avancierten im Duell gegen Ludwigsburg die beiden Spielerinnen mit der Nummer 11 zu den Topscorerinnen ihrer jeweiligen Teams.

Für das Team Oberfranken spielten jeweils:

Distler, Jana-Sophie (0 Punkte gegen Wasserburg/3 Punkte gegen Ludwigsburg/0 insg. Dreipunktwürfe); Förner, Julia (5/0/0); Gese, Julika (5/3/0); Goller, Isabell (16/5/4); Hager, Franziska (0/2/0); Hartmann, Anika (6/0/0); Hesselbarth, Ramona (22/21/6); Landwehr, Magdalena (8/3/0); Lott, LaTisha (2/0/0); Okosun, Alexandra (2/2/0); Winter, Felicia (2/7/0); Zimmer, Carolin (6/2/0)

Text: Konstantin Hammerl, Foto: Jana Barth (beide Team Oberfranken)

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